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2010-2018

 

 

 

News
 

Nächster Besprechungstermin:

am Montag, 10.09. 2018 um 20:00 Uhr in der Inselklause, Schönwald


 

Presseberichte und Bilder:

 

SchwaBo vom 16.07.2018

 

Auf der Friedhofskapelle gehen Arbeiten voran

 

 

SÜDKURIER und Schwarzwälder Bote vom 15.02.2018

 

 

Schwarzwälder Bote 14.10.2017

 

 

 

Schwarzälder Bote 15.08.2017

 

Schwabo 20.07.2017

 

 

Nächster Treff von „Aktiv für Schönwald“ Die nächste Zusammenkunft von „Aktiv für Schönwald“ (AfS) findet am Montag, 10. April 2017, um 20 Uhr, im „Löwen/Escheck“ statt. Die ersten Hinweise auf Ostern sind schon im Dorf sichtbar: Der Osterschmuck vor den Geschäften wurde vom AfS bereits aufgestellt. Die bunten, großen Figuren folgen und werden wieder Einheimische und Gäste erfreuen. Sobald es die Wetterlage zulässt, werden die Arbeiten an der Wassertretstelle (Armbecken und Wasserzulauf), Reparaturen an den Lampen im Landschaftsgarten, Ausbesserungen am Ehrenmal und das Überstreichen unerfreulicher Schmierereien an den Buswartehäuschen (evtl. Bemalung durch Schüler der Richard-Dorer-Schule) begonnen. Weitere Ideen werden sich entwickeln und können an diesem Abend vorgebracht werden. Also, jede Menge Themen und viel Arbeit für die emsige Truppe, die sich herzlich über neue Unterstützer freut! Übrigens: Die Teilnahme an jedem Arbeitseinsatz ist zwar wünschenswert, aber keineswegs verpflichtend. Jeder soll nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie seinem Zeitpotenzial seinen persönlichen Einsatz leisten können. Also, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Bringen Sie sich ein bei „Aktiv für Schönwald“! Zu der Versammlung, mit deren Besuch Sie keinerlei Verpflichtungen eingehen, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen. Manfred Fattler, Vorsitzender AfS 

 

 

Wir gedenken an unseren Kollegen und Freund Willi

Willi und Heinz und die Osterhasen

 

Schwarzwälder Bote vom 26.10.2016

 Wassertretstelle mit dem Barfußpfad fast abgeschlossen

 Patrick Johannes Doornkamp, Rolf-Dieter Gruner, Gerd Schneider und Wolfgang Drieß sorgen dafür, dass der Barfußpfad an der Wassertretstelle fertig wird. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Die letzte ordentliche Monatsversammlung des Jahres bei AfS (Aktiv für Schönwald) fand in der "Schwarzwaldtanne" statt – ohne Sprecher Manfred Fattler, der beruflich unterwegs war. Doch auch Bruno Allgaier machte als Vertreter eine gute Figur.

 

Weitgehend abgeschlossen sei die Wassertretstelle mit dem Barfußpfad. Noch nicht installiert ist der Armtrog, bei dem auch die Herkunft des Wassers noch der Klärung bedarf. Rolf-Dieter Gruner legte seinem Kollegen Wolfgang Schubert den Text vor, den er als Erläuterung auf einem Schild beim Barfußpfad anbringen will. Sehr gut und ausführlich sei der Text – aber auf ein kleines Schild passe der nicht. Und die Art der Anbringung mit Edelstahlrohren wurde infrage gestellt. Zudem hätte Hans Göppert bei den Sitzbänken zusätzlich Holzroste – um die Füße "naturtrocknen" zu lassen

Ein Problem sei derzeit die Wasserversorgung. Wasser aus dem Überlauf des Reservoirs komme wegen der Grabarbeiten nicht infrage, dagegen laufe die Quelle beim Schwimmbad doch sehr schwach. Ende des Monats wolle er die Wassertretstelle winterfest machen und den Ablauf abdecken, betonte Schubert. Generell sollten die Außenarbeiten langsam zum Ende kommen, so Allgaier. Ein Problem sei das Buswartehäuschen an der "Inselklause", das schon wieder besprüht sei.

In den nächsten Tagen werde man dann im "Spitzberger" weitermachen. Es gelte, im großen Stil wieder Verkaufsartikel für den Weihnachtsmarkt herzustellen, denn am 25. November würden wieder viele Dinge gebraucht. Zudem müsse die eine oder andere Figurengruppe neu bemalt werden und die Gruppe gegenüber des Lebensmittelgeschäfts müsse wenigstens um das "Bachhäusle" erweitert werden. Ob auch das alte Pfarrhaus noch 2016 dazukommt, sei fraglich.

Der Guten-Wanderweg sei noch immer nicht ausgeschildert, da noch immer ein Pfosten nicht gesetzt sei, so Schubert. Auch die von ihm gesponserte Bank habe der Bauhof noch nicht aufgestellt. Ob beides noch in diesem Jahr erfolgen kann, sei fraglich und stark witterungsabhängig.

Dennoch müsse man schon überdenken, wann die weihnachtlichen Figuren aufgestellt werden – "wir müssen damit in der Woche vor dem Weihnachtsmarkt fertig werden. Und der findet am 25. November statt", rechnete Allgaier vor. Also kämen die Tage vom 21. bis zum 25. November infrage. Am 9. Januar wird dann wieder abgebaut. Als Novembertreff finde das Helferfest am 5. November statt.

 

 

 Schwarzwälder Bote vom 07.09.2016 (Hans-Jürgen Kommert):

So sehen die Schilder für den Guten-Rundweg aus: Wolfgang Schubert (rechts) zeigt sie Manfred Fattler. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Gleich vier neue Gäste begrüßte Manfred Fattler als Sprecher der Gruppe "Aktiv für Schönwald" bei der jüngsten Monatsbesprechung – und der eine oder andere hatte sich sogar schon eingebracht.

Schönwald. "Das beweist, dass unsere Arbeit nicht ganz unauffällig ist", stellte Fattler fest. Die Arbeit der Gruppe sei zunächst als Attraktivitätssteigerung des Ortes für Touristen gedacht gewesen. Allerdings, so Fattler, "erfreut es auch das Auge des Bürgers". Dabei stehe nicht nur die körperliche Arbeit im Vordergrund, man freue sich auch über Helfer, die Ideen einbringen.

Auf einem guten Weg sei nun die Beschilderung des künftigen Guten-Rundwegs, allerdings, so Wolfgang Schubert, fehle für ein wichtiges Hinweisschild noch der Pfosten. Sobald dieser gesetzt sei, werde er gemeinsam mit einem Vertreter des Schwarzwaldvereins nach dessen Vorgaben die Beschilderung anbringen. Auch eine Sitzbank fehle noch.

Ein Lob gab er an den Bauhof: Der Abfalleimer auf dem Guten-Waldparkplatz sei immer voll, so mancher stopfe Dinge hinein, die da überhaupt nicht hineingehörten. "Der Bauhof leert ihn trotzdem sehr zuverlässig", sagte er. Sehr schön finde er auch, dass der Schwarzwaldverein den Guten-Rundweg in den Verbund mit anderen Wegen aufgenommen habe.

Positives wusste auch Marlies Heger zu berichten. "Ich habe mir an der Wassertretstelle die Bepflanzung mit Rhododendron gewünscht, der Gärtner des Bauhofs hat ihn nun gepflanzt", freute sie sich. Noch sei er etwas kümmerlich, aber er habe ja Zeit zum Wachsen. An der Wassertretstelle sei nun auch der Rahmen für den künftigen Barfußpfad fertig.

Noch nicht ganz klar sehen Fattler und die anderen Gruppenmitglieder den Bedarf für eine Unkrautfolie bei den künftigen Feldern. Die einen wollen sie, andere sehen sie als unnötig an. Ebenfalls noch nicht schlüssig sind sie sich über den Armtrog. "Ich glaube, den schaffen wir dieses Jahr nicht mehr", meinte Fattler. Allerdings könne er in seiner Werkstatt schon mal ein Gestell zusammenbauen. "Dann können wir den Trog vielleicht doch noch aufstellen", hoffte Bruno Allgaier.

Weitere Themen waren die Weihnachtsdekoration des Dorfes sowie das zweite historische Schild, das laut Allgaier deutlich weniger Arbeit bereiten werde als das erste. Da müsste nur die Farbe abgeschliffen, das Holz etwas verfüllt und neu bemalt werden. Außerdem sei in diesem Jahr wieder Weihnachtsmarkt im Dorf – und da gebe es für die Gruppe wieder reichlich Vorbereitung. "Ich hoffe, dass alle einverstanden sind, dass wir die Friedhofskapelle für dieses Jahr vergessen", beendete Fattler die Sitzung.

Am 10. Oktober findet die nächste Besprechung in der "Schwarzwaldtanne" statt.

 

 

 

Schwarzwälder Bote und SÜDKURIER vom 14.08.2016:

 

Wieder richtig schick sieht der Grenzstein am Prisen-Wanderweg aus, den Marlies und Hubert Heger zurecht gemacht haben. Der Stein war vermoost und verwittert, die Wappen kaum noch erkennbar. Foto: Heger Foto: Schwarzwälder-Bote

 

 "Für eine Sitzung der Initiative ›Aktiv für Schönwald‹ machen wir auch mal an einem Ruhetag auf", hatte Ute Duffner als Betreiberin des Vesperstübles beim Reinertonishof versprochen – und sie hatte Wort gehalten.Bei der jüngsten Monatsbesprechung gratulierte Sprecher Manfred Fattler zunächst, neben weiteren Geburtstagskindern, dem derzeit ältesten Helfer Hans Göppert, der seinen 88. Geburtstag gefeiert hatte. Zwar könne dieser kaum noch aktiv ins Geschehen eingreifen, doch sein Rat sei noch immer gefragt.

Schaufenster in der Ortsmitte wird gestaltet

Fattler erläuterte nebenbei, dass er mit seiner Tochter das Schaufenster der ehemaligen Schlecker-Filiale gestalten dürfe. Auf Initiative der Ortsentwicklungsgruppe sei dies zustande gekommen, was er sehr begrüße.

 

Die Ablaufrinne am Wappenbrunnen wurde fertiggestellt, allerdings, so Bruno Allgaier, gestaltete sich die Ausfugung relativ zeitaufwendig. Da nunmehr aber die Rasenkante teils sehr hoch sei, will Fattler den Rasen abgraben und neu aufbauen, gegebenenfalls auch mit Rollrasen, um ein schnelleres Anwachsen zu ermöglichen. In den nächsten Tagen sollte auch seitens des Bauhofs eine Sitzbank aufgestellt werden.

Wenn dieser Part erledigt ist, soll es mit Volldampf weitergehen am Barfußpfad und der Wassertretstelle. Ob es allerdings reiche, noch in diesem Jahr den Armtrog zu installieren, müsse man abwarten. Lob gab es für den neuen Zaun, den der Bauhof aufgebaut habe. Der Gemeindegärtner sei dabei, Angebote über die Bepflanzung einzuholen, wusste Marlies Heger.

In den nächsten Tagen soll auch der Guten-Rundweg seine Beschilderung erfahren – Martin Hettich vom Schonacher Schwarzwaldverein stehe "Gewehr bei Fuß", die Schilder seien ebenfalls da. Der Bauhof werde die dazu nötigen Befestigungspfosten stellen, wusste Hubert Heger, der dann gemeinsam mit Wolfgang Schubert die Schilder montieren will. Auch dort sollen weitere Bänke aufgestellt werden. "Wenn man die Bank am Herrenwälder Weg nach vorne versetzt, braucht man nur zwei Bänke zu stellen", räumte Schubert ein. Eine davon müsse als dritte Bank an der Hubertuskapelle stehen – die beiden vorhandenen seien sehr oft belegt – die zweite am Schollacher Weg Richtung Gutenkapelle. Irgendwann müsse dazu auch der Beginn des Rundwegs ausgemäht werden, da man ihn kaum finde, so Schubert.

Hans Göppert sprach eine weitere mögliche Baustelle an – der hölzerne Handlauf des Geländers am Fußweg zwischen Belchen- und Feldbergstraße sei schon sehr marode. Dafür konnte Hubert Heger einen Vollzug vermelden. Er und seine Frau haben in vielen Stunden Arbeit den Uralt-Grenzstein zwischen Schönwald, Triberg und dem Hoflehen saniert.

 

  

SÜDKURIER am 20.07.2016

 

Schönwald – Immer, wenn er irgendwo auftaucht, kommt etwas ins Rollen – Michael „Woody Woodnock“ Nock ist ein fröhlicher Lebenskünstler und hat eine unglaublich kreative Ader in sich. Als er im Juni die Monatssitzung der Aktionsgruppe „Aktiv für Schönwald“ besuchte, ging es einmal mehr um eine gemeinsame Aktion. Vor mehr als einem Jahr waren es 42 riesige Schneemänner, mit denen die Gruppe und er die Hauptstraße geschmückt hatten – bei den derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen kein Thema, nicht einmal in Schönwald.

Doch was charakterisiert den kleinen Kurort mehr als das, was schon in seinem Wappen auftaucht, nämlich der schöne Wald. „Dann holen wir einfach ein bisschen schönen Wald ins Dorf“, bemerkte Nock und lachte. Und so ist Schönwald seit dem gestrigen Mittwoch „Das Dorf der fröhlichen Tannenbäume“.

Genutzt wurden unter Mithilfe des Bauhofs die Ständer, die auch im Winter zum Einsatz kommen, schwarze Plastikkübel, die mit Beton ausgegossen sind. Da hinein packen Woody Woodnock und die Helfer der Aktivisten die Bäume, die dann mit Keilen festgeklopft werden, damit sie gerade stehen, werden sie irgendwo festgemacht.

Seit Wochen schon seien die Bäume gesägt gewesen, die Mitarbeiter der Aktionsgruppe hatten sie gestrichen – doch „ich habe die Augen nicht hergekriegt“, erzählte Nock gestern beim Aufstellen. Nun aber zieren 40 fröhlich dreinblickende bunte Tannenbäume die Hauptstraße vom Eschlegarten bis zur Ortsmitte – eine tolle Aktion, die mal wieder Farbe ins Spiel bringt, wie ein Bürger des Dorfes sagte.

 

 

Schwarzwälder Bote vom 11.07.2016

Ein eingespieltes Team: Gerd Schneider, Rolf-Dieter Gruner und Bruno Allgaier verlegen Steine für die künftige Ablaufrinne vor dem Wappenbrunnen in Schönwald. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

 

Wenn man nicht außerhalb der Donnerstagsarbeiten etwas tue, werde sich das wohl noch einige Wochen hinziehen, so der Gruppensprecher Manfred Fattler. Sofort stand eine Dreiergruppe bereit – sie wollen auch dienstags anpacken – und viel mehr als drei Leute könne man dazu sowieso nicht brauchen. Dazu soll der Platz für eine Sitzbank festgelegt werden.

Derweil soll es an der Wassertretstelle weitergehen. Die Randeinfassungen seien geliefert mit 25 und 30 Zentimetern Höhe. Damit soll der künftige Barfußpfad eingefasst werden, um Wildwuchs zu verhindern, zugleich sollen die einzelnen Bereiche voneinander getrennt werden. Nachdem das Wasser mittlerweile aus anderer Stelle geholt wird, sei das Wassertretbecken weitgehend rostfrei. In Vorbereitung sei auch der Einbau des Armtrogs. Für Marlies Heger wird es ebenfalls zu tun geben – sie soll Rhododendren besorgen, die das Ensemble optisch aufwerten sollen.

Wie Hans-Peter Weis mitgeteilt habe, seien endlich die Schilder für den Guten-Rundweg" da. In der nächsten Zeit sollen die Pfosten gesetzt werden, dann solle die Gruppe die Schilder anbringen, Martin Hettich vom Schwarzwaldverein Schonach würde zur Anleitung zur Verfügung stehen. Dazu sollen maximal drei Bänke gestellt werden, so die Gruppe.

Spontan-Aktion" mit Michael Nock

Auch soll der Tausch der Schilder im "Eschle-Garten" zeitnah erfolgen – und einmal mehr eine "Spontan-Aktion" gemeinsam mit Michael Nock alias "Woody Woodnock".

Das nächste Treffen von AfS soll am 1. August um 20 Uhr entweder im Vesperhäusle des Reinertonishofs stattfinden, alternativ im Hotel Dorer. Hierzu sind wieder aller interessierten Bürger eingeladen.

 

 

 

SÜDKURIER und Schwarzwälder Bote vom 11. Februar 2016:

 

Aktiv für Schönwald hat umfangreiche Pläne für 2016. Der Barfußbad soll bereits mit Mitte des Jahres fertig sein.

 2016 bringt viel Arbeit für die Männer und Frauen der ehrenamtlichen Gruppierung Aktiv für Schönwald (AfS). Dies zeigte die erste Sitzung des Jahres im Kreuz auf der Escheck.

Doch zunächst hatte Hubert Waldvogel als Vertreter der Arbeitsgruppen zur Dorfentwicklungsplanung das Wort. Er erläuterte, was dort geschieht und besprochen wird. Der Dorfplatz stehe noch immer im Mittelpunkt der Bemühungen. Eine Studentengruppe präsentiert ihre Ergebnisse und Vorschläge dazu diese Woche. Die Entwürfe sind am Donnerstag noch von 16 bis 18 Uhr in der Uhrmacher-Ketterer-Halle ausgestellt. Auch die Schanze sei wichtig – „sie ist einfach ein Wahrzeichen unseres Dorfes und sollte mehr der Öffentlichkeit präsentiert werden“, sagte er.

Bei den Ferienwohnungen gelte es, zwei oder drei zusammenzufassen, damit vernünftige Einheiten entstehen können. Und das dürfe keineswegs auf die lange Bank geschoben werden.

Die vier Arbeitsgruppen habe man zusammengefasst zu einer großen, aus der wiederum sieben Untergruppen gebildet wurden. Es gelte unter anderem, Ruhebänke zu schaffen. Worauf aus dem Gremium der Rat kam, erst mal die vorhandenen wieder in Schuss zu bringen, was aber über die Gemeinde laufen müsse. „An Gemeinderat und Bürgermeister geht überhaupt nichts vorbei“, sagte Hubert Heger, der ebenfalls in den Gruppen mitarbeitet.

Begeisterung herrschte bei den Helfern darüber, dass es der Wappenbrunnen auf „geniale Art auf die Bühne“ in den Narrenabend geschafft habe.

Es gelte, die Osterfiguren in den ersten Märzwochen aufzustellen, sagte AfS-Sprecher Manfred Fattler. Dazu sei es nötig, diese zu restaurieren. „Es gilt aber nicht nur, die Figuren zu erhalten, sondern alles andere ebenfalls“, machte Fattler klar. Auch die historischen, geschnitzten Schilder müssten wieder aufgestellt werden, das Kriegerdenkmal müsse gereinigt werden. Um das alles zu schaffen, wurde sogar während der Fasnet gearbeitet. Ob es für die angekündigten Osterkörbe für die Geschäfte reicht, sei noch nicht klar. Das Umfeld der Kapelle auf dem Bühl müsse gerichtet werden, was aber eher nebenbei geschehen soll.

Ernst wird es mit dem Barfußpfad an der Wassertretstelle und dem Armtrog. Diese Baustelle soll möglichst bis Jahresmitte erledigt sein. Wolfgang Schubert solle federführend in der Planung mitwirken. Wem das betreffende Gelände gehört, stehe aber noch nicht fest.

Den Grenzstein zur Gemarkung Triberg sieht Hubert Heger als „Hegersche Aufgabe“ an. Gerd Schneider mahnt die Rübenmühle an – diese müsse dringend entrostet werden.

Am Herzen liegt allen die Friedhofskapelle, die dringend erhalten werden müsse. Nach einer ehrlichen Analyse soll daraus wieder ein Kleinod gemacht werden, waren sich alle einig.

 

 

 

 

 SÜDKURIER und Schwarwälder Bote vom 23. Dezember 2015:

 

Hier noch einige Bilder von unseren Projekten 2015:

 

 

 

Einweihung des Wappen-Brunnens und der gestalteten Ortsmitte am 14. November 2015:

Gut kommt er an, der schicke Wappenbrunnen in der Schönwälder Ortsmitte, Gemeindegärtner Andreas Kaltenbach hat den Blumenschmuck dazu gestaltet. Foto: Kommert

  

Seit mehr als zwei Jahren haben die Mitarbeiter von "Aktiv für Schönwald" (AfS) auf diesen Tag hingearbeitet: Der Wappenbrunnen in der Ortsmitte wurde in einem offiziellen Festakt an Gemeinde und Bevölkerung übergeben.

Schönwald. Bereits am Samstagmittag begannen die Frauen der Aktivisten damit Stehtische aufzubauen, denn die Gemeinde hatte neben alkoholfreien Getränken auch Sekt spendiert. Rund 200 Bürger fanden sich ein, um gemeinsam den offiziellen Start des "neuen Wahrzeichens" in der Ortsmitte zu erleben. Auch der neue Besitzer des Kurhauses Viktoria, Werner Arn, war gekommen. Der Grund: Der neue Brunnen steht auf dem Grundstück des Kurhauses und ohne Arns Zustimmung wäre der Bau nicht möglich gewesen.

Der Sprecher der Gruppe, Manfred Fattler, gab wie er betonte "die neue Ortsmitte" an die Kommune beziehungsweise an Bürgermeister Christian Wörpel. Nachdem AfS zunächst dem Wirtehäusle neuen Glanz verliehen, dazu den deutlichen Hinweis auf den Geburtsort der Kuckucksuhr angebracht hatte, sorgte die Gruppe für Aufsehen mit den beiden Holzskulpturen, die sie vom Schönwälder Holzbildhauermeister Frank Faller fertigen ließ. Seither zieren Trachtenfrau und Uhrenträger das Wirtehäusle.

Noch während die beiden Skulpturen entstanden, hatte sich die Gruppe über den Bau eines Brunnens Gedanken gemacht. Zunächst sollte der recht kompliziert angelegt werden, mit einem eigenen Edelstahl- oder Kunststoffbecken unterhalb des eigentlichen Brunnens. Über den "oberirdischen" Teil hatte sich Bruno Allgaier Gedanken gemacht und ein Modell der Ortsmitte mit Brunnen sowie später ein reines Brunnenmodell angefertigt.

Immer konkreter wurde die Planung, doch noch war der Kontakt mit dem Grundstückseigentümer nicht geknüpft. Als Arn in die Planung mit einbezogen wurde, zeigte er großes Interesse und hatte noch eigene Vorschläge zur Gestaltung. Deutlich wurde es im Frühjahr. Im Frühsommer begann die Gruppe mithilfe von Paul Scherer große Wackersteine einzusammeln, die den Grundstock des Wappens bilden sollten.

Über 13 000 Euro Spenden von Bürgern und Sponsoren

Parallel wurde das Fundament ausgegraben, um auch die Technik unterzubringen und später betoniert. Nachdem die Steine gesetzte waren, kamen die stilisierten Bäume dazu.

Der Probelauf im Oktober verlief zufriedenstellend, so dass der Einweihung bei bestem Wetter nichts entgegenstand. "950 Arbeitsstunden haben wir investiert, um die Haltestelle in der Ortsmitte so zu gestalten, dazu kommen Spenden von mehr als 13 000 Euro, die wir von Bürgern und Sponsoren erhalten haben", nannte Fattler Zahlen dazu. Inzwischen verfügt der schicke Brunnen auch über eine Beleuchtung.

Vom Bürgermeister gab es reichlich Dankesworte für die engagierte Gruppe. Es sei nicht der Normalfall, dass eine Kommune auf eine solche Hilfe wie diese Aktivisten zählen könne, die sich nicht nur mit Kleinigkeiten wie Laubrechen oder Schneeschippen zufrieden geben, sondern aktiv in die Gestaltung des Ortes eingreifen, mit frischen Ideen und Aktionen.

Ein Dankeschön richtete Wörpel auch an Eigentümer Arn für die Bereitschaft, den Brunnen auf dessen Grundstück bauen zu dürfen.

 

 

So werden die 5 Tannen auf dem Brunnen aussehen.

So soll es am Ende aussehen, das weihnachtliche Dorf gegenüber dem Lebensmittelgeschäft in der Robert-Gerwig-Straße. Ob es in dieser Konstellation noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Foto: Kommert

Manfred Fattler berichtete aus einer Besprechung mit Bürgermeister Christian Wörpel, bei der auch der Vorsitzende Klaus Kopp und Wegewart Martin Hettich von der Ortsgruppe Schonach im Schwarzwaldverein anwesend waren. Demnach wird es eine Beschilderung nach den Vorgaben des Schwarzwaldvereins geben, allerdings mit Sonderzeichen. Die Schilder seien bestellt und müssten demnächst eintreffen, kündigte der Sprecher an.

Die Schonacher Ortsgruppe suche händeringend nach einem Wegewart für Schönwald, da Martin Hettich mit der Überwachung von rund 120 Kilometern Wegenetz einfach überfordert sei, erklärte Fattler. Er werde einige Leute darauf ansprechen, von denen er wisse, dass sie in der Raumschaft sehr viel wanderten. Für den neuen Rundweg gebe es innerhalb der Gruppe Leute wie Wolfgang Schubert, die bereit seien, den Weg zu beobachten.

Gerd Schneider, selbst eifriger Wanderer, riet dazu, die Wege-Überwachung auf mehrere Schultern zu verteilen.

Mit dabei hatte der Metallgestalter Fattler auch einen metallenen Tannenbaum – der sei der "Urtyp" für die Gestaltung des Brunnens. "Die Metallteile sind von Andreas Deck mit Wasserstrahl-Schneidetechnik ausgeschnitten worden, das Programm dazu hat Hubert Waldvogel erstellt", lobte er. Man könne noch etwas ändern, ergänzte er – was die Gruppe angesichts des sehr gelungenen Prototyps aber ablehnte.

Am heutigen Donnerstag soll zunächst ein Probelauf des künftigen Wappenbrunnens stattfinden, während im Fattlerschen Betrieb die Bäume fertig gestellt und anschließend zur Pulverbeschichtung gebracht werden. In der folgenden Woche werde er dann die Bäume installieren, und der Gemeinde-Gärtner könne abschließend die Blumenumrandung pflanzen. "Wir werden dann der Gemeinde den Brunnen offiziell übergeben – dann sollten eigentlich auch alle Sponsoren dabei sein", schlug Fattler vor. Einen exakten Termin gebe es dazu noch nicht, da dieser mit der Verwaltung und dem Bürgermeister abgesprochen werden muss.

Noch immer thematisiert wird ein Geländer seitlich am Hallenbad bis zur Hauptstraße. "Aus rechtlichen Gründen muss keines hin – und der Bauhof lehnt es ab wegen des Winterdienstes", hatte Fattler in Erfahrung gebracht. Sehr kontrovers wurde dieser Punkt diskutiert, ohne dass es einen abschließenden Beschluss gab.

Auf die große Freifläche gegenüber des Lebensmittelgeschäfts Winterhalter in der Robert-Gerwig-Straße plant die Gruppe seit längerer Zeit eine Weihnachtsgruppe – weder Schafe noch Nikolaus sollen es werden, ein Weihnachtsdorf soll dahin. Gerd Schneider stellte unter großem Applaus ein Modell dafür vor. Ob es in der vorgegebenen Weise noch in diesem, Jahr verwirklicht wird, macht die Gruppe von den Fortschritten an den anderen "Baustellen" abhängig.

Abschließend wurde das Thema Friedhofskapelle sehr emotional durchgesprochen. Die Gemeindeverwaltung habe darum gebeten, dass auch die AfS-Vorschläge zu einer "späteren Verwendung" nach erfolgter Sanierung machen sollte. Von der Nutzung als Urnenwand bis hin zu wechselnden Ausstellungen zum Thema Leben und Tod gab es viele Vorschläge – "wir sollten uns bis zur nächsten Zusammenkunft am 7. November etwas überlegen", gab es daher als Hausaufgabe

 

 

Ohne schweres Gerät geht nichts, denn die Bänke am Gutenparkplatz werden tief im Boden verankert. Mit dabei waren (von links): Dieter Heinold, Paul Scherer, Gerd Schneider, Manfred Fattler, Hubert Waldvogel, Hans Göppert und Hubert Heger.

 

 

Passen die beiden zusammen? Bruno Allgaier und Hubert Waldvogel versuchen, mittels Hebel und Körperkraft die tonnenschweren Findlinge zusammen zu setzen, während Gerd Schneider einen weitere Stein bearbeitet. Foto: Kommert

 

 

 

 

 

 SÜDKURIER vom 9. Juli 2015

Solche Findlinge, wie auf dem Bild von Gerd Schneider, das Bruno Allgaier hier präsentiert, sollen den Brunnen zieren. Foto: Kommert

Jetzt ist sie am Laufen, die AFS-Maschine. Der künftige Wappenbrunnen ist ausgegraben, das Fundament gegossen. Am Dienstag war eine Vierergruppe von Aktiv für Schönwald (AFS) ausgeschwärmt, um nach geeigneten Findlingen zu suchen. Bei den Brunnenbauarbeiten war man allerdings darauf gestoßen, dass die Wasserentnahmestelle restlos verschlammt ist.

Hierzu hat der Sprecher der AFS-Gruppe, Manfred Fattler, bereist Kontakt zu einer Spezialfirma aufgenommen, die diesen Schlamm absaugen könnte. Zuvor war zunächst Paul Scherer und danach die Feuerwehr gescheitert. „Wasser ist absolut genug da, aber wenn wir da unsere Pumpe anhängen, ist die schneller zu als wir sie hinunter gebracht haben“, war sich auch Bruno Allgaier sicher.

Er hatte auch eine plausible Erklärung: Das Wasser komme aus dem Steinweiher bei der Schanze – und der sei nun mal recht schlammig. „Da hat man über Jahrzehnte nie gereinigt“, war er sich sicher. Und die Feuerwehr habe den Schacht letztmals als Wasserentnahmestelle genutzt, als 1988 das Kurhaus Viktoria brannte. Die zweite größere Baustelle des Jahres, der Rundweg mit Start am Waldparkplatz bei den Guten, wird den Namen „Guten-Rundweg“ tragen. Unklar ist noch die Beschilderung, nach Angaben von Hans-Peter Weis von der Tourist-Info Schönwald sei dafür der Schwarzwaldverein zuständig, was sich aber keiner der Aktivisten wirklich vorstellen kann. Da es für Schönwald keinen Wegewart mehr gebe, will Fattler deshalb mit Nikolaus Kopp vom benachbarten Schonacher Verein Kontakt aufnehmen.

Der Parkplatz soll hinter den jetzt aufgebrachten Findlingen mit Sitzbänken und großen Tischen möbliert werden – damit der eine oder andere Wanderer noch ein Vesper einnehmen oder einfach noch kurz ausruhen kann. Die Arbeit will die Gruppe auf sich nehmen, über das Material will Hans Göppert der Gemeinde einen Kostenvoranschlag zukommen lassen – „rund 400 Euro“, wie er betonte.

Dabei mahnte Allgaier an, dass derzeit der Brunnen allerhöchste Priorität besitze – „und damit sind wir noch mindestens bis Ende August beschäftigt“, rechnete er vor. Fattler indes beruhigte ihn, es gebe bis dahin sicher noch Regentage, an denen man am Brunnen sowieso nicht arbeiten könne – und mit den Göppertschen Maschinen seien diese Bänke und Tische recht flott zugeschnitten und dann geschliffen.

Über die Problematik des Eisenoxid-Ausfalls bei der Wassertretstelle konnte Wolfgang Schubert berichten. „Wir haben schon eisenhaltiges Wasser, aber das, was da herauskam, war das Produkt des Zulaufs. In dem Schacht waren uralte Maschinenteile und Stahlrohre, die man dem „kontrollierten Zerfall“ preisgegeben hatte, nachdem sie nicht mehr benutzt wurden“, sagte er. Vor allem Bruno Allgaier sei diese Kenntnis zu verdanken, der dann gemeinsam mit ihm diesen Rostsumpf weitgehend ausgeräumt habe. Jetzt komme zwar noch immer mal ein Rostflöckchen, aber die größte Verunreinigung sei beseitigt, nun reiche es, einmal pro Woche das Becken zu reinigen. Mit dem Armtrog riet er, bis zum Frühjahr zu warten, „wir haben gerade genug Baustellen“.

Moniert wurde beim AFS-Treffen, dass jemand drei der schicken Blumen der hölzernen Trachtenfrau in der Ortsmitte entwendet habe. Frank Faller werde sie neu schnitzen, was aber sicher eine gewisse Zeit lang in Anspruch – und die Blumen würden diesmal besser gesichert.

Die nächste Monatssitzung findet am 3. August 2015 statt. Treffpunkt ist wiederum um 20 Uhr, diesmal ist das Restaurant des Hotels Ochsen Ziel. Und auch über das Helferfest wurde man sich einig, es soll am 7. November 2015 steigen

 


Osterhasen schmücken den Ort

Ein Bummel an den Feiertagen durch Schönwald ist empfehlenswert: Zahlreiche Osterhasenfiguren, bunte Eier und Marienkäfer bevölkern die Gärten des Kurortes. Und jedes Jahr kommen die Figuren farbenprächtiger daher.

Ein farbenfrohes Spektakel erwartet die Besucher von Schönwald über die Ostertage. Überall setzen Hasen, Marienkäfer und bunte Eier fröhliche Farbtupfen im Ort. Die bunten Figurengruppen zum Osterfest wurden zum ersten Mal vor vier Jahren aufgestellt

 Anfänge mit Aktiv-Engagement: Die Männer der Bürgerbewegung Aktiv für Schönwald (AfS), die sich die Dorfverschönerung auf ihre Fahnen geschrieben hat, begannen im Frühling 2012 Entwürfe zu zeichnen, zu sägen und zu hämmern. Die Frauen in der AfS-Gruppe malten anschließend mit künstlerischem Geschick die Figuren aus wetterfesten Spanplatten an. Die Resonanz der Bevölkerung war groß und von allen Seiten wurden die aktiven Schönwälder gelobt. Dies spornte zu weiteren Taten an und seither kommen jedes Jahr neue Figuren hinzu.

 

Erweiterung der Osterdekoration: Nicht nur an der Dorfstraße entlang sind inzwischen die Hasen mit ihren farbenfrohen Eiern platziert, sie hüpfen auch im Landschaftsgarten und im Kurgarten umher. Bunte Käferfamilien und kleine Küken leisten ihnen Gesellschaft. An den Ortseingängen hängen originelle Schilder mit der Aufschrift „Frohe Ostern“, sodass Passanten ebenso wie Autofahrer auf die österliche Zeit eingestimmt werden.

 

Privater Osterschmuck: Bei der monatlichen Besprechung im Lokal des Naturfreundehauses wurden weitere Pläne bezüglich der Osterdekoration geäußert. Zunächst bedankte sich Manfred Fattler bei den Mitgliedern für ihren Eifer, die sie an den Tag legten. „Unsere Osteraktion funktioniert inzwischen richtig gut“, lobte der Sprecher von AfS. Er fände es schön, wenn weiterhin jedes Jahr eine neue Figurengruppe hinzukommen könne. „Man könnte auch kleinere Osterfiguren im ganzen Dorf verteilen, zum Beispiel kleine Hasen und Eier“, schlug Theodora Fattler vor. „Und die könnte man den Anwohnern und Geschäften zur Verfügung stellen, damit sie die Dekoration noch verschönern und im nächsten Jahr selbstständig aufbauen“, ergänzte die Frau des Sprechers. Hubert Heger pflichtete ihr sofort bei und auch die anderen nickten zustimmend. „Auf diese Weise wird unsere Osterdekoration ansteckend“, freute sich Hella Heinold

 

 

 


 

Gleich zu Beginn der monatlichen Sitzung im Gasthaus Falken kam die Schneemann-Aktion vom Februar zur Sprache. „Ich habe geweint, als ich die zerstörten Schneemänner gesehen habe“, gestand Manfred Fattler, der Sprecher der Bürgerbewegung Aktiv für Schönwald (AfS).

„Alle lagen sie am Samstag in der Frühe auf der Straße und waren kaputt“, sagte Fattler. Dabei hatten sich die 20 Akteure um den Initiator Michael Nock so gefreut, als sie nach drei Tagen harter Arbeit ihr Werk bewundern konnten. Kurz vor der Fasnetwoche zierten 51 bunt dekorierte Schneekolosse die Hauptstraße und sorgten für Aufsehen.

Im Vorfeld gab es zwar einige mahnende Stimmen in der AfS-Gruppe, die aber nicht weiter ernst genommen wurden. „Hoffentlich werden die Schneemänner nach der Hexen-Party am Freitag nicht beschädigt“, hieß es da besorgt. Aber das Ausmaß, das die Zerstörung nach der Hexennacht annahm, habe sich eigentlich niemand vorstellen können.

Auch Michael Nock alias Woody-Woodnock war – so wie seine Schneemänner – am Boden zerstört, wie er damals gegenüber dem SÜDKURIER zum Ausdruck brachte. „Es ist eine Schande, was da in unserem Dorf angerichtet wurde“, formulierte Manfred Fattler jetzt in der AfS-Sitzung. „Aber in vier Stunden hatten die FC-Hexen mit vereinten Kräften und mehreren Maschinen alle Schneemänner wieder hergestellt.“ Darüber zeigten sich die Mitglieder von AfS erfreut.

Hella Heinold geht davon aus, dass die Täter mit Sicherheit keine Leute aus dem Dorf gewesen seien. Die Schneemann-Aktion sehen die Mitglieder trotz allem als tollen Erfolg. Und zwar nicht nur für die Schönwälder und die AfS-Gruppe sondern auch für Michael Nock, wie Fattler betonte.

In der Sitzung wurde auch die Aufstellung der Osterfiguren terminiert. Die Figurengruppen sollen bis zum Palmsonntag an den Straßen stehen. „In der Woche vorher müssen wir aber noch die Figuren streichen“, erinnerte Bruno Allgaier. Manfred Fattler machte bereits auf die neue Weihnachtsgruppe aufmerksam, die gegenüber dem Edeka-Laden entstehen solle. „Die Wiese dort ist so schön und eignet sich gut für Figuren, darum ist es wichtig, dass wir rechtzeitig planen“, sagte er.

Auch der Uhrenträger am Wirtehäusle müsse im Frühling überarbeitet werden, wie es weiter hieß. Als nächstes Projekt soll im laufenden Jahr das lebendige Wappen des Dorfes neben dem Wirtehäusle entstehen.

 Hier ein Video aus der Landesschau (bitte darauf klicken, um es abzuspielen):

Bitte klicken, um zu spielen ...

 

51 Schneemänner schmücken den Ort, die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ hat mehr als kräftig angepackt

 Drei Tage lang schufteten Männer und Frauen der Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS), bis 51 riesengroße Schneemänner die Bundesstraße 500 zierten. „Wir hatten viel Arbeit, aber es hat Spaß gemacht“, freut sich Dieter Heinold. Auch seine Frau Hella habe immer wieder mitgeholfen, ebenso die Gattin des engagierten AfS-Mitgliedes Bruno Allgaier. Ansonsten blieben die Männer unter sich.

Tapfer trotzten sie der Kälte und gestalteten einen Rohling nach dem anderen. Rund 15 Minuten dauerte es, bis ein Schnee-Koloss im Rohbau am Rande des Gehweges stand. Eine weitere Viertelstunde brauchten die Helfer jeweils, um die Schneemänner in vier verschiedenen Farben zu dekorieren. Der Initiator Michael Nock ging mit gutem Beispiel voran. „Immer, wenn ich etwas plane, ist es furchtbar kalt“, bedauerte er. Aber das sei nun mal so im Winter. „Eigentlich ist die Kälte optimal, dann sind die Männer aus Pulverschnee haltbarer“, zeigte er sich überzeugt.

Der Schonacher gewann die AfS-Gruppe bei ihrem monatlichen Treffen vor einer Woche für seine Schnee-Aktion. Mit den Worten „Die Witterungsbedingungen sind jetzt optimal und es gibt so viel Schnee wie schon lange nicht mehr“, motivierte er die aktiven Bürger. Da alles recht schnell gehen sollte, wurden noch ein paar zusätzliche Helfer gewonnen. „Als wir die Schneemänner verzierten, hielt jedes zweite Auto an, um die Kunstwerke zu bewundern und zu knipsen“, berichtete das Helferteam strahlend. Auch viele Passanten blieben stehen oder fotografierten die 2,50 Meter hohen Kolosse. Sie bleiben auf jeden Fall stehen, bis es mildes Wetter gibt und die Frühlingssonne all ihre Kraft aufbietet, um die riesigen Männer zu beseitigen.

Mitglieder des AfS beim Aufbau der Schneemänner.

 

 

Stück für Stück wird der Schneemann gebaut :-)

 

Die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ hat es geschafft: Der geschnitzte und bislang einsame Uhrenträger hat endlich eine hölzerne Partnerin bekommen.

 

Mit großer Freude und einem Glas Sekt wird das Trachtenmädel gefeiert von Hans Göppert, Wolfgang Schubert, Bruno Allgaier, Gerd Schneider und Manfred Fattler (von links).  Bild: Kienzler

Nun hat es doch noch rechtzeitig vor Weihnachten geklappt: Der einsame Uhrenträger am Wirtehäusle bekam endlich von der Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS) eine ebenbürtige Partnerin zur Seite gestellt. Drei Stunden dauerte es, bis die holzgeschnitzte Schöne auf ihrem Sockel stand.

Mit einem fröhlichen Sektempfang wurde sie dann von den fünf AfS-Bürgern, die sie befestigt hatten, willkommen geheißen. Ein langjähriger Traum der AfS-Gruppe ging mit dieser Figur in Erfüllung. „Und alle Leute bleiben stehen, um sich das Kunstwerk anzusehen“, heißt es zur Zeit in dem kleinen Dorf frei nach einem Geburtstagslied. Das Mädchen in der heimischen Tracht wird von den Passanten genau begutachtet und bewundert. Sie wirkt noch hübscher als ihr Partner auf der anderen Seite der Werbeanlage. Obwohl sie keine Schuhe mit hohen Absätzen trägt, scheint sie größer und schlanker, weil ihr Strohhut höher ist. In den Händen trägt sie einen echten Strauß mit Tannengrün und Edelweiß. „Sie bekommt aber noch einen haltbaren Blumenstrauß aus Bronze, den wir demnächst gießen“, versichert Kunstschmied Manfred Fattler, der Sprecher der AfS-Gruppe

 

Unterhalb der Antoniuskirche freuen sich das Christkind, Maria und Josef über die drei Könige mit ihren Gaben.

Doch nicht nur das Trachtenmädel von Schönwald glänzt auf den Schwarzwaldhöhen. Der ganze Ort ist weihnachtlich geschmückt und nennt sich stolz „Weihnachtsdorf“. Mit diesem Titel wird jetzt an der Ortseinfahrt von Triberg her geworben, wobei während des Jahres an der Werbetafel der heilklimatische Kurort im Mittelpunkt steht. Und tatsächlich – es wird nicht übertrieben, denn an der Hauptstraße entlang sind zahlreiche kleine Tannenbäume zu sehen, die liebevoll mit Sternen und Kugeln geschmückt sind. Die meisten Bäumchen erleuchten abends mit ihren Elektrokerzen die Dunkelheit. Seit Jahren schon stellt der Bauhof allen Bewohnern der Dorfstraße, die sich für die Weihnachtsaktion angemeldet haben, einen kostenlosen Christbaum vor die Türe. Zudem sorgen viele Geschäftsleute für aufwändigen Schmuck und Lichterketten vor ihren Häusern, ganz abgesehen von den Privatleuten mit zusätzlichem Weihnachtsschmuck.

Figuren begrüßen die Gäste

Doch als Hauptattraktion gelten in Schönwald die überlebensgroßen Figurengruppen der AfS-Initiative, die an verschiedenen Ecken Autofahrer und Passanten erfreuen. Bei der Einfahrt von Furtwangen her kann man den Stall von Bethlehem mit einem freundlichen Kind in der Krippe bestaunen. Am Dorfeingang von St. Georgen her läutet ein vergnügter Weihnachtsmann die Glocke und deutet auf seine Gaben, die er braven Kindern schenken will. Sein Kollege zieht ganz rasant mit einem Schlitten, der von Rentieren gezogen wird, von Triberg her ins Weihnachtsdorf ein. Auf dem Bühl warten die Hirten mit ihren Schafen auf den Weihnachtsengel und vor der Firma Elektro-Schwer ist gerade ein weiterer Weihnachtsmann angekommen. Am Sängerbrunnen stehen schon die drei heiligen Könige und vor dem Rathaus leuchtet ein großer Weihnachtsbaum. Das schönste Schmuckstück ist aber das Wirtehäuschen mit dem neuen Trachtenpaar und den zwei Weihnachtsmännern – und über allem leuchtet vor der Kuckucksuhr der Stern von Bethlehem.

 

Der riesengroße Weihnachtsmann am Ortseingang von St. Georgen her macht mit einer Glocke auf seine Ankunft aufmerksam.

Denen, die aus Furtwangen kommen, wird aus dem Stall von Bethlehem ein frohes Fest gewünscht.

 

 

Drei Hirten warten mit ihren niedlichen Schafen auf dem Bühl-Feld geduldig auf die Ankunft der himmlischen Boten.

Verein schmückt Christbaum wieder

Schönwald -  Viele Ideen haben die Mitglieder, um Schönwald optisch noch attraktiver zu machen. Jederzeit kann gespendet werden und über neue Helfer freut sich der Verein auch.

Bei der jüngsten Sitzung des Vereins Aktiv für Schönwald trafen sich die Mitglieder im Hotel Dorer. „Beim Helferfest war die Resonanz nicht sehr groß. Da wir aber viele Helfer haben und dies die einzige Möglichkeit ist, Dankeschön zu sagen, werden wir das nächste Helferfest rechtzeitig ankündigen, um möglichst viele zu begrüßen“, erklärte Manfred Fattler.

Die holzgeschnitzte Trachtenfrau ist zu aller Bedauern noch nicht ganz fertig gestellt. „Wir hatten ein Gespräch mit dem Schnitzer Frank Faller und hoffen nun, dass wir noch im Oktober unserem Uhrenträger die Trachtenfrau an die Seite stellen dürfen.“ Manfred Fattler bleibt optimistisch und vereinbarte einen Termin, um den Sockel für die Figur aufzustellen.

Beim einem Gespräch mit Bürgermeister Christian Wörpel lobte er das Engagement des Vereins und bedankte sich für die Mühe der Mitglieder. „Er möchte das nächste Mal zu unserer Sitzung kommen“, informierte Fattler. „Wir haben noch allerhand bis zum Weihnachtsmarkt zu tun“, so Theodora Fattler, die sich in den kommenden Wochen zum Basteln und Anmalen mit den anderen Helferinnen treffen wird.

Auch der große Christbaum vor dem Rathaus wird von einigen Mitgliedern des AfS in diesem Jahr noch einmal geschmückt. Es sei sehr viel Aufwand aber den betreibe man in diesem Jahr noch einmal gerne, so die betroffenen Helfer.

Über die neue Tür aus Kunststoff am Ehrenmal äußerte sich Hans Göppert nicht sehr erfreut. „Wenn die alte Tür aus Holz richtig gepflegt worden wäre, würde sie heute noch halten“, so Göppert, der die Tür nicht sehr passend fand. „Das ist aber nicht unsere Aufgabe, das entscheiden nicht wir“, betonte Manfred Fattler. In den kommenden Wochen werden die Helfer mit den Vorbereitungen für den Schönwälder Weihnachtsmarkt beschäftigt sein. Das nächste Treffen ist am 3. November um 20 Uhr in der Inselklause.

 

 

 

 

 

SÜDKURIER vom 19.07.2014

   

 

Voll des Lobes für die Französische Nacht war der Sprecher der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) bei der jüngsten Sitzung im Gasthaus Löwen. „Das war ein erfolgreiches Event und eine tolle Werbung für unser Dorf“, sagte Manfred Fattler. Er bedauerte sehr, dass AfS keinen eigenen Stand anbieten konnte, doch seine Kollegen erinnerten ihn daran, dass viele aus der Gruppe französische Gäste aufnahmen und auf diese Weise die Freundschaft zur Partnerstadt Bourg-Achard vertieft hätten.

Auch an die vom AfS restaurierte Apfelpresse mit Glasdach wurde erinnert, die nicht nur von den französischen Freunden bewundert wurde. „Ja, wir bekamen viele positive Rückmeldungen und der Bürgermeister kam sogar zu uns nach Hause und bedankte sich dafür“, berichtete Fattler beeindruckt. Insgesamt 710 Kilogramm Stahl wurde für die Dachkonstruktion verarbeitet und hinzu kam noch die Verglasung. Knapp 3000 Euro habe das Material nur fürs Dach gekostet. Doch wenn eine Firma bestellt worden wäre, hätte man 10 000 Euro bezahlen müssen, wie es weiter hieß.

Bruno Allgaier, der mit Gerd Schneider und einigen anderen schon ungezählte Stunden am Kriegerdenkmal gearbeitet hatte, lenkte den Blick auf diese Baustelle. „Das Ehrenmal ist noch nicht fertig, wir müssen noch viele Steine ausfugen“, sagte er. Auch die alten Schweißbahnen auf dem Dach müssen heruntergerissen und neue angebracht werden, damit alles wieder abgedichtet sei. Hier warte noch sehr viel Arbeit auf die Kollegen, wie Allgaier prognostizierte. Allerdings wurde bedauert, dass der Bauhof immer noch nicht die alten Tore erneuert habe. Auch die Fenster, die früher als Abfall-Löcher für den Friedhofsmüll dienten, seien immer noch offen. Dabei gebe es doch einen klaren Gemeinderatsbeschluss, dass diese Sache die Kommune übernehmen würde. „Am besten wäre es, wenn der Bauhof das vergammelte Tor auf der Straßenseite zumauern würde und ebenso die Fenster“, hieß es. „Ich habe Leute gesehen, die an den Müllcontainern vorbei gingen und die alten Kränze durch die Müllfenster in den Ehrenmal-Raum hinein kippten“, kritisierte Bruno Allgaier. „Ich werde mit Bürgermeister Christian Wörpel reden“, versprach Fattler. „Erst wenn wir mit dem Ehrenmal fertig sind, werden die anderen Projekte begonnen“, legte er dann die Marschrichtung fest.

Trotzdem gab es noch einen Ausblick auf den Herbst. Einig waren sich alle, dass man nach den Sommerferien die Brunnenanlage mit dem lebendigen Wappen neben dem Wirtehäusle in Angriff nehmen könne. Auch die Frage nach der Friedhofskapelle tauchte wieder einmal auf. „Ob wir die Sanierung schaffen, das gibt viel Arbeit“, hieß es von allen Seiten. „Ich könnte eine Bestandsaufnahme machen und hier vortragen, dann können wir uns entscheiden“, signalisierte Hans Göppert. Das Angebot des Zimmermeisters wurde begeistert aufgenommen. Denkbar sei eine dauerhafte Öffnung der Kapelle, wenn sie renoviert sei, wurde laut überlegt. „Man könnte eventuell eine Urnenwand aufstellen“, hieß ein weiterer Vorschlag, der großen Anklang fand.

Den Höhepunkt des Abends aber bildete ohne Zweifel der Reisebericht des Ehepaares Heger. Hubert Heger bekam während seiner beruflichen Laufbahn als Ingenieur in Malaysia den Auftrag für ein Großprojekt. Doch in den umliegenden Ländern hatte er sich noch nie umgesehen. Darum unternahm er im Januar mit seiner Frau Marlies und einigen früheren Kollegen eine Reise durch Myanmar, dem früheren Burma, und durch Kambodscha. Auf einem großen Bildschirm wurde der Traum-Urlaub für die AfS-Gruppe lebendig.

Der Film mit Hintergrundmusik und Bildunterschriften zeigte eine völlig neue Welt voller Armut, aber mit einer reichen Kultur. Zahlreiche Tempel mit unzähligen Türmchen und Treppen aus Marmor gibt es in jeder Stadt. Wie ein Märchenland wirkt Bagan mit seinen 5000 Pagoden und Buddha-Statuen in jeder Größe. Traumhafte Sonnenuntergänge und fröhliches Markttreiben wechselten sich ab. „In einem riesigen Tempelbezirk sind mehr als 500 buddhistische Klöster untergebracht“, erzählte Hubert Heger beeindruckt. Mönche mit kleinen Schüsseln betteln sich ihr Essen zusammen und kleine Mädchen mit großen Körben auf dem Kopf gehen neben Autos und Kühen durch die Straßen, wie Marlies Heger eine Szene im Film kommentierte. Auf der einen Seite Luxushotels für die Touristen und auf der anderen unbeschreibliche Armut. Die Anwesenden zeigten sich sehr beeindruckt von dem Bericht.

 

 

 

Aktivgruppe will Kosten für Dach der Apfelpresse tragen

Schwarzwälder Bote vom 14.04.2014

Schönwald (hjk). In Ordnung sei nun wieder die Apfelpresse, das Partnerschaftsgeschenk aus Bourg-Achard, alles sei wieder gängig gemacht, defekte Teile ersetzt, betonte Manfred Fattler beim jüngstenTreffen von "Aktiv für Schönwald" (AfS). "Wir müssen nur noch etwas streichen, dann kann das gute Stück wieder auf seinen Platz; und die dazu gehörende Apfelmühle hat Gerd Schneider erstklassig repariert", verkündete der Sprecher der Gruppe.

Er werde nun das Dach etwas größer auslegen, was allerdings eine etwas andere Konstruktion erfordere – wegen der Schneelast, die dann rund sechs Tonnen betrage. Was Fattler zur Anregung einer Grundsatzdiskussion veranlasste. Das Glasdach sei verhältnismäßig teuer, allerdings habe der AfS aus Spendenmitteln derzeit die erforderlichen Gelder. "Sollen wir das bezahlen, was wir anleiern, oder sollen wir in diesem Fall die Kommune fragen nach Übernahme der Materialkosten?" Nach längerer Debatte kam man überein, selbst zu zahlen, solange Geld da sei.

Für den heutigen Montag habe man Förster Jürgen Wernet eingeladen, sich ein Bild wegen des Kapellenrundwegs zu machen, den Wolfgang Schubert angeregt habe. "Es wäre schön, wenn sich einige der Sache anschließen, Treffpunkt ist um 14 Uhr am Rathaus", sagte Fattler.

Wegen der Verlegung der Wassertretstelle, die Bürgermeister Christian Wörpel angeregt habe, mache er sich vorläufig keine Illusionen – "das kommt nicht in diesem und auch nicht im nächsten Jahr". Daher rege er an, Schubert bei der Säuberung und dem Neuanstrich zu unterstützen. Ein von Allgaier angeregter "Wasserweg" mit Matsch-Straße und weiteren Barfuß-Attraktionen müsse eventuell mit der Kommune abgeklärt werden.

Der nächste Treff der Gruppe wird trotz des mageren Besuchs wieder ein Dienstag sein: Am 6. Mai will man sich um 20 Uhr im "Schweizerhaus" treffen.

 

 

 

Aktiv-Gruppe geht neue Aktionen an

 SÜDKURIER vom 05.04.2014

 Viel erreicht hat die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS). Doch viel steht auch noch auf dem Plan und jede Hilfe kommt allen zugute.

Die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) hat ihre Hauptversammlung abgehalten. Jeder Cent der Spenden fließe ausschließlich in die Projekte, die die Mitglieder von Aktiv für Schönwald in Angriff nehmen. Dies betonte Sprecher Manfred Fattler in der Sitzung im Landgasthof Falken.

„Was wir bis jetzt umsetzen konnten, sieht man deutlich“, bestätigte Bruno Allgaier. Aktuell zieren viele große Hasenfiguren und Osterdekorationen den Dorfkern. Das Engagement der Mitglieder zeigte auch bei den Dorfbewohnern Wirkung, die sich von den schön dekorierten Figuren inspirieren ließen und dem Frühling mit eigener Dekoration an Häusern und in Gärten willkommen hießen.

„Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen“, sagte Fattler und lobte die hervorragende Zusammenarbeit der Helfer. Diese stellen nicht nur ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung. „Die gefahrenen Kilometer für unsere Projekte sind nicht unerheblich“, erklärte Manfred Fattler. „Aber wenn wir auf unsere Projekte schauen, lohnt sich die Mühe immer wieder“.

Für Ostern hat sich die Gruppe noch Weiteres vorgenommen. Die Figuren am Sängerbrunnen sollen bis zu den Feiertagen restauriert sein und wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Danach geht es gleich weiter im Projektkalender, ein Dach für die Apfelpresse steht noch aus und eine Zeichnung für einen Brunnenentwurf am Wirtehäuschen, sowie die zweite Holzfigur für den Uhrenträger. „Hier wäre mein persönlicher Wunsch, dass die Figur bis zur französischen Nacht aufgestellt werden kann“, sagte Manfred Fattler. „Jede helfende Hand ist bei uns herzlich Willkommen.“

Manfred Fattler, regte noch zwei weitere Projekte zur Diskussion an. Ein Vorschlag für einen neuen Wanderweg auf der Guten soll noch mit dem Förster bei einem Besichtigungstermin vor Ort besprochen werden. „Wie können wir uns hier einbringen?“, stellte Manfred Fattler in den Raum.

Ein weiteres Thema war die Wassertretanlage, die wieder ausgebessert werden müsse. Die Mitglieder besprachen, wie die Anlage weiter aufgewertet werden könne und welche Maßnahmen dazu notwendig seien.

 

 

Auf dem besten Weg zum Osterdorf

 Schwarzwälder Bote vom 04.04.14 4:14 Uhr

  Schönwald (hjk). Offensichtlich scheint der Dienstag nicht der richtige Tag für ein Treffen der Gruppe "Aktiv für Schönwald" zu sein – so wenige Mitglieder waren selten bei den monatlichen Besprechungen dabei wie im "Falken".

Allerdings tagte zeitgleich der Pfarrgemeinderat der gesamten Seelsorgeeinheit – und dort waren einige der Aktivisten dabei. So musste Manfred Fattler auch beinahe den gesamten Abend auf seine Frau verzichten.

Ein Sonderlob in Abwesenheit erhielt Hubert Waldvogel für seine Tätigkeit als Protokollführer: "Es ist einfach eine Sache, wenn man kurz nachlesen kann, was zu einem Vorgang schon passiert ist", freute sich Fattler. Was ihm ebenfalls Freude bereite, sei die Tatsache, dass bereits viele Schönwälder dem Vorbild nacheiferten und sich Schönwald auf dem besten Wege zum "Osterdorf" befinde.

Bereits weitgehend in trockenen Tüchern ist die "Osteraktion", die Figurengruppen sind aufgestellt, lediglich die Dekoration fehle noch.

Ebenfalls erledigt ist der "Umbau" beim Wirtehäusle. Anstelle des Sterns befindet sich nun wieder die stilisierte Kuckucksuhr auf dem Regenbogen. Nun hoffe er, auch die Figuren beim Sängerbrunnen bis Ostern wieder montieren zu können – was aber ein hartes Stück Arbeit werde. Zwar seien seine Frau Theodora und Gerd Schneider derzeit am Bemalen der Trachtenfrau – doch die zweite Figur sei das größere Problem. Sein Neffe sei gemeinsam mit Bruno Allgaier gerade dabei, den kleinen Uhrenträger zu bearbeiten, der schon sehr marode sei. "Ein Jahr später, und der wäre nicht mehr zu retten gewesen", ist er überzeugt.

Ein Dank geht auch ein die befreundete Firma Deck, die das umlaufende Spruchband der ehemaligen Sänger erneuert habe. Es sei nun aus Messing mit gelaserter Inschrift – "für die Ewigkeit gemacht", behauptete er.

Eine Lanze brach Fattler für den Holzbildhauer Frank Faller, nachdem er und seine Frau deren Tracht mitsamt einer Schaufensterschönheit zu ihm gebracht hatten: Es ist einfach ein Riesenwerk, aus einem Riesen-Holzklotz eine Figur herauszuarbeiten. Er hat schon angefangen und wir haben noch immer Hoffnung, die Figur bereits zur Französischen Nacht aufstellen zu können", betonte er.

 

 

SÜDKURIER vom 12.03.2014

 

Rückschlag für die Ehrenamtlichen: Lampen werden zerschlagen und Reifen zerstochen. Dafür möchte ein anonymer Mozart der Aktiv-Gruppe mit einer Spende helfen.

Große Betroffenheit machte sich in der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) beim jüngsten Treffen im Küferhäusle breit. In der Nacht vor Aschermittwoch wurden neun Lampen im Landschaftsgarten mit roher Gewalt zerstört. Dabei hatte die Gruppe AfS erst vor einem Jahr 25 neue Lampen angebracht und die Lampenschirme neu gestaltet.

Zudem teilte das Ehepaar Fattler mit, dass am vergangenen Wochenende an den beiden Fahrzeugen ihrer Firma alle acht Reifen zerstochen wurden. Die aktiven Schönwälder, die seit Jahren mit Erfolg ihr Heimatdorf verschönern, konnten es kaum fassen, dass Einheimische eine solch sinnlose Zerstörungswut entfalten.

Doch es gab auch noch gute Nachrichten. Ein anonymer Gast hat in einer E-Mail seine Begeisterung über das große Engagement von AfS geäußert und angeboten, 250 Euro zu spenden, falls sich mindestens zehn Personen finden, die beim Sponsoring mitmachen. „Der künftige Sponsor hat seine E-Mail mit W. Mozart unterschrieben“, wusste Theodora Fattler.

Auf Vorschlag von Wolfgang Schubert wurde beschlossen, den Spender in Spe demnächst in die Sitzung einzuladen. Manfred Fattler bedankte sich bei Miriam Rütschle für den neuen AfS-Flyer, den ihr Mann Markus nicht nur gestaltet, sondern auch komplett finanziert hat.

 

 

  

    

Schwarzwälder Bote 14.03.2014

 

  Schönwald - Einige Aufreger gab es bei der jüngsten Sitzung der Aktionsgruppe"Aktiv für Schönwald": Am Wochenende seien im Landschaftsgarten neun Leuchten zerschlagen worden, mit eindeutiger krimineller Energie – und an den Fahrzeugen der Firma Fattler insgesamt zehn Reifen zerstochen worden.^

 Die Versammlung war der Meinung, dass diese "Attentate" nicht gegen die Gruppe gerichtet seien, sondern einfach jungen Kraftmeiern zugerechnetwerden müssten. Die Gemeinde habe nunmehr neue Lampenschirme bestellt,bis dahin behilft man sich mit den alten, die sehr unattraktiv geworden seien.

 

Nachdem die Homepage neu geordnet sei, ebenso eine neue Broschüre von Markus Rütschle spendiert wurde, drängt Bruno Allgaier darauf, bei derGemeinde eine Verlinkung auf die AfS-Homepage zu erreichen. "Die Adresse ist nicht ganz einfach – und wer nicht weiß, wo er suchen muss, findet uns nicht",meinte er.

Die Bemalung der neuen Osterfiguren sei in vollem Gange, ausgebessertwerden sollen auch die bestehenden Gruppen. Auch Hubert Heger hat seineGruppen fast fertig. Aufgestellt werden sollen sie in der ersten Aprilwoche, biszur Woche nach dem Weißen Sonntag sollen sie stehen bleiben. Derzeit voll imNeuaufbau befindet sich der Sängerbrunnen: Gerhard Burger hat alsHolzschnitzer die Figuren ausgebessert, besonders die männliche Figur sei sehr

marode. Da die Bemalung sehr aufwendig sei, wird es wohl bis Ostern dauern,bis die Figuren wieder aufgestellt werden können.

Nächste Aktion soll der Wiederaufbau der Kuckucksuhr am Wirtehäusle sei.

Wegen des Brunnens sei Manfred Fattler im Gespräch mit dem Grundstücksbesitzer. Auch die Arbeit am Ehrenmal soll fortgesetzt werden,sobald die Osteraktion beendet und die Vorbereitungen für die Französische Nacht abgeschlossen seien. Noch nicht geklärt sei, wie es mit derFriedhofskapelle weiter gehen soll.

Die Apfelpresse hat nie einen Trichter besessen, wie einige erzählten. Bilderaus der Zeit, als sie aus Frankreich kam, belegten dies. Daher soll die Pressenunmehr auch farblich etwas attraktiver gestaltet werden, der Bauhof wird demnächst Fundamente erstellen – danach soll dann die Überdachung aufgebaut werden. Das Schild dazu in Deutsch und Französisch soll wieder von Benno Gasche gestaltet werden, die Texte stammen von Jürgen und Valerie Reis.

Die Wassertretstelle will Wolfgang Schubert säubern. Marlies Heger schlug vor,das Becken zu fliesen. Wieder ein Thema war der Weg vom Waldparkplatz zurHubertuskapelle. Hans Göppert fragte nach dem Sachstand. Hier wollen Forst und die Gemeinde mit aktiv werden, doch bisher sei im Zuge der Holz-Rückearbeiten nur der untere Teil des Weges repariert worden. Auch die Verbindung zur Gutenkapelle fehle weiterhin.

 

 

Bürgergruppe arbeitet an Erscheinungsbild

 Schwarzwälder Bote vom 06.02.2014

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Gleich mehrfach frohe Kunde gab es beider Monatszusammenkunft der Bürgergruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS).

Mehrere Vorhaben seien in die Wege geleitet oder sogar weitgehend erledigt worden. So habe Frank Faller den Rohling für die Trachtenträgerin daheim, "ichwerde aber keinen Termin nennen" betonte Manfred Fattler. Zunächst müsse geklärt werden, welche Vorlage man dem Schnitzer geben könne. Die Puppe seiwohl zu klein als Vorbild.

Miriam Rütschle, die auch beim Heimatverein tätig ist, schlug vor, zum einen den Heimatverein ins Boot zu nehmen, dann sei sie sicher, dass es Schaufensterpuppen mit der Tracht geben müsse. Dies bestätigte Marianne Duffner, die angab, es stünden drei Puppen im Museum Reinertonishof. Nichtin Ordnung sei die Trachtenfrau am Sängerbrunnen, die Kleidung sei nicht authentisch. Diese Figuren seien die nächsten Sorgenkinder, so Fattler. Wie von Gerd Schneider und Bruno Allgaier zu erfahren war, seien sie ziemlich stark angefault, wobei der Mann schlimmer dran sei. Fattler überlegte, einenHolzschnitzer aus der Familie seiner Frau darauf anzusprechen, "wenn wir das nicht selbst hinbekommen", nannte er weitere Optionen.

Beginnen werde er demnächst mit dem Dach für die Obstpresse. Zwar könne das erst eingebaut werden, wenn kein Frost mehr herrsche, aber dieKonstruktion könne er bereits bauen. Der Gemeinderat habe grünes Licht zum Vorschlag der Gruppe gegeben. Der Text für die Info-Tafel sei bereits da, in Deutsch und Französisch, da hätte die Familie Reis erstklassige Arbeit geleistet.

Die Frage von Hubert Waldvogel, ob man dann zur französischen Nacht Äpfel pressen könne, musste er verneinen. Der Einfülltrichter fehle, niemand wisse, wo der hingekommen sei. Er regte zudem an, dass der AfS nicht direkt an der französischen Nacht teilnehmen sollte, da praktisch alle Mitwirkenden auch inanderen Vereinen aktiv seien und dort gebraucht würden.

Weitgehend grünes Licht gebe es auch für den geplanten Brunnen. Der neue Eigentümer habe Zustimmung signalisiert, jedoch wolle er eine neue Zeichnung, da der Brunnen nunmehr ohne unterirdisches Becken geplant sei.

Auf keinen Fall aber wolle er das Gelände neben dem Wirtehäusle verkaufen.

Ebenfalls weitgehend fertig sei die neue Ostergruppe für den Ortseingang aus Richtung St. Georgen. Allerdings sei die Gruppe von ihrem filigranen Aufbau sehr anfällig für Bruch, da müsse man eine Verstärkung einbauen, betonten die Macher. Bereits ausgesägt sei eine weitere Gruppe, die "Osterhasen-Malschule", die auf die Freifläche gegenüber dem Anwesen Hund kommen solle. Diese werde in der Fattlerschen Werkstatt bemalt, entschieden dieAnwesenden. Die Eier, die der Kindergarten und die Schüler vor Jahresfrist geschaffen hatten, will Theodora Fattler an den Ortseingang aus RichtungTriberg in die vier Blumenkästen gegenüber dem Willkommensschild einbauen – viele seien ja nicht mehr übrig.

  

 

Aktivisten planen die Osterdekoration fürs Dorf

SÜDKURIER vom 05.02.2014

Von Ute Fleig

Sie haben deutliche Spuren im Dorf hinterlassen: Durch die Initiative der Helfer von AfS (Aktiv für Schönwald) wird in der Gemeinde vieles liebevoll dekoriert und restauriert.

Die Aufgaben gehen ihnen nicht aus. Viele größere und kleinere Projekte haben die Mitglieder vom AfS (Aktiv für Schönwald) mittlerweile erfolgreich verwirklicht. Und im neuen Jahr geht's weiter.

 Vorsitzender Manfred Fattler lobte den Einsatz der Helfer in der Versammlung im Reinertonishof. „Da muss man gar nicht mehr rumtelefonieren und fragen oder bitten, die aufgestellten Figuren von Weihnachten sind ohne großes Aufsehen abgebaut und versorgt worden, das ist schon toll“, sagte Fattler.

 Zwischenzeitlich hatte sich wieder Einiges getan. Die Osterfiguren, die bereits 2013 großen Anklang fanden, sollen um eine Gruppe erweitert werden, die bereits ausgesägt wurde. „Nun geht es ums Anstreichen und Anmalen“, sagte Manfred Fattler. Der dafür vorgesehene Termin war in der Sitzung schnell gefunden. Damit die Farbe schnell trocknet, stellte Manfred Fattler kurzerhand die Werkstatträume für die Malaktion zur Verfügung. Doch damit nicht genug, denn die großen Figuren aus Holz brauchen ja auch noch Halterungen. Kurz besprachen die Anwesenden, wie viele dafür gefertigt werden sollen.

 Bis die Osterdekoration für das Dorf Anfang April aufgestellt wird, gibt es noch Einiges zu tun. So beispielsweise die Holzfiguren am Sängerbrunnen. „Sie sind wirklich in keinem guten Zustand mehr“, sagte Bruno Allgaier. Mitgebrachte Fotos zeigten die Blessuren der Holzfiguren.

„Sie waren etwa 30 Jahre Wind und Wetter ausgesetzt“, so schätzte Bruno Allgaier.

 Da die weibliche Figur als Proportionsvorlage für das Gegenstück zum Uhrenträger in der Ortsmitte dienen soll, setzten sich die Mitglieder hier klare Fristen, um dieses Projekt bald erledigen zu können. Der Ablauf hierfür war schnell besprochen. „Bei uns wird Hand in Hand gearbeitet, das ist das Schöne“, sagte Manfred Fattler.

Schnitzer Frank Faller wurde bereits der Holzrohling geliefert, aus dem er das weibliche Gegenstück schnitzen wird. Damit die Figur der Schönwälder Tracht auch gleicht, sprachen sich Anwesenden ab, für ausreichend Bildmaterial und Vorlagen zu sorgen.

Nächstes Treffen ist am 10. März im Küferhäusle in Schönwald.

 

 

 

Neues Schild begrüßt Besucher

13. Januar 2014

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. "Ich freue mich auf die zweite Figur – und ob der neue Besitzer die Pläne hinsichtlich des Brunnens mitmacht", fasste Sprecher Manfred Fattler von der Initiative "Aktiv für Schönwald" zusammen, was im ersten Block der ersten Besprechung im Jahr 2014 Fakt war. Erschrocken zeigte er sich über Dinge, die aus dem Bürgerforum zur Dorfentwicklung kamen.

Dort sei als Punkt angegeben worden, man möge dort, beim Wirtehäusle, doch Kurzzeitparkplätze für Wohnmobilisten einrichten – und zwar aus den Spendengeldern, die dem AfS zugegangen seien. Unmöglich, empfanden die Mitarbeiter. Während aber Frank Faller die neue Figur, die Trachtenfrau, angeht, haben die Aktiven andere Arbeit. Zunächst stellte er drei Entwürfe für eine Überdachung der Apfelpresse vor, die normalerweise unterhalb der "Festung" steht, dem Zugang zum Rathaus. Aus Stahl, mit Glasdach, sehr filigran, so dass die Presse und nicht die Überdachung im Vordergrund steht. Recht einstimmig sprach man sich für den einfachsten Vorschlag aus. Er wolle das so bald wie möglich mit der Verwaltung absprechen, versprach Fattler

Die Kässchen, die in fast allen Geschäften der Gemeinde einladen, um eine Spende zu hinterlassen, wurden in den letzten Tagen von Bruno Allgaier "renoviert" und sehen jetzt wieder richtig einladend aus. Doch Allgaier ist der Meinung, dass auch die Broschüre eine Auffrischung brauche. Dies sahen alle so, also erklärte Miriam Rütschle, ihr Mann werde das richten.

Ein kleines Problem sah Fattler bei den festen Terminen "Treffpunkt Donnerstag 17 Uhr an der Werkstatt". "Ist das noch zeitgemäß angesichts der Tatsache, dass speziell bei der Restaurierung des Ehrenmals immer wieder auf andere Zeiten zurück gegriffen wurde?", fragte er provokant.

Nach längerer Debatte waren alle einig, der Donnerstag müsse bleiben. Schon deshalb, weil ja nicht ständig jeder da sei – und da sei ein fester Termin einfach wichtig.

Wichtig erschien Fattler, dass körperlich sehr schwere Arbeiten – wie im Herbst die Renovierung des Ehrenmals – künftig besser vorbereitet werden müssten, entsprechende Hebewerkzeuge wie ein Kran oder Ähnliches inklusive. "Es kann nicht sein, dass sich einer die Gesundheit ruiniert", nannte er Gründe. In diesem Zusammenhang erklärte einer der Aktivisten, er sei von einem Schönwälder angesprochen worden, ob er sich mit solchen Dingen profilieren wolle; schließlich gehe es hier um Dinge, die normalerweise Sache des Bauhofs seien. Das habe ihn sehr getroffen.

"Sicher geht es hier auch darum, Verwaltung und Bauhof zu entlasten; das haben wir ja von Anfang an so dargestellt", erklärte dazu Fattler. Man brauche nur einen Blick auf die Finanzen der Gemeinde zu werfen – "dann erkennt man, dass die einfach nicht alles machen können, sonst müsste der Bauhof noch zwei, drei Leute einstellen."

Zu Ostern sollen auch die Besucher aus Richtung St. Georgen begrüßt werden. Entsprechende Vorschläge lagen bereits vor, man einigte sich mit großer Mehrheit auf einen Entwurf von Heinz Schneider. "Früher gab es an den Ortseingängen sehr schöne geschnitzte Schilder", erinnerte sich Hubert Waldvogel. Die Restaurierung wäre eine Gelegenheit für die Leute, die schwere Arbeiten nicht wollten. Die Schilder seien im "Spitzberger" gelagert.

 

 

 


 

Initiative beschließt: Die Apfelpresse bekommt ein Dächle

Schönwald - Aktiv für Schönwald plant ein neues Begrüßungsschild am Ortseingang. Überhaupt ist die Bürgerbewegung weiterhin sehr aktiv

Die Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ (AfS) macht weiter von sich reden. Kaum sind die weihnachtlichen Figurengruppen an der Dorfstraße abgebaut, wird schon wieder für Ostern geplant.

In diesem Jahr grüßte zum ersten Mal ein Weihnachtsmann die Besucher an der Einfahrt von St. Georgen her, nun soll an der gleichen Stelle auch ein Begrüßungsschild für die Osterzeit aufgestellt werden. Gerd Schneider und Bruno Allgaier brachten zum Treffen in der Gaststätte „Schwarzwaldtanne“ mehrere Entwürfe für das Schild mit. Beide hatten sich im Internet umgesehen und bei den Ausmalbildern ansprechende Osterplakate kopiert.

Jetzt war guter Rat teuer, wie auch der Sprecher Manfred Fattler zugab. Doch die AfS-Mitglieder stimmten kurzerhand schriftlich ab über die verschiedenen Vorschläge. Der Entwurf, der auf der Strichliste die meisten Stimmen erhielt, stammte aus der Sammlung von Gerd Schneider. In der Mitte der Inschrift „Frohe Ostern“ ist ein Osterhase zu sehen, der flankiert wird von einem Osterlamm und einem kleinen Küken.

Rechtzeitig vor Ostern soll nun die Begrüßungstafel angebracht werden. Außerdem beschloss die Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“, die historische Obstpresse aus der Partnerstadt Bourg-Achard zu überdachen, damit sie besser gegen Wind und Wetter geschützt ist.

 

 


 9. Dezenmber 2013

Das war ein außergewöhnlicher Abend für die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS): Eigentlich traf sich die Gruppe im Restaurant Inselklause, um die nächsten Arbeitseinsätze zu besprechen. Doch gerade, als ein Dutzend Mitglieder eifrig neue Pläne zur Ortsverschönerung schmiedeten, klopfte es dumpf an die Türe.

„Der heilige Nikolaus ist da“, rief Theodora Fattler begeistert und forderte ihre aktiven Kollegen auf, ein passendes Lied zu singen. „Lasst uns froh und munter sein“, tönte es gleich darauf von allen Seiten und schon stand St. Nikolaus im Bischofsornat vor der überraschten Gruppe. Nur Theodora Fattler, die den Besuch heimlich bestellt hatte, war keineswegs überrascht.

Fattler trug dem Nikolaus den Korb mit kleinen Päckchen nach und schwirrte ständig um ihn herum. Hubert Waldvogel durfte den Bischofsstab halten, während St. Nikolaus sein Buch öffnete, um nach Sünden und Schandtaten zu fahnden. Doch da er keine einzige fand, stimmte er eine Lobeshymne auf die Bürgerinitiative.

„Eure Aktivitäten sind einfach toll“, freute sich der himmlische Besuch. Es gebe heutzutage in Schönwald keine hässlichen Ecken und keine schmutzigen Geländer mehr, die zum Himmel schreien.

Weihnachtliche Stimmung ist schon gestern in dem kleinen Schwarzwalddorf eingekehrt. Seit dem ersten Advent leuchtet an jeder Ecke ein kleiner Christbaum, der mit Sternen und Lichtern geschmückt ist. Die Christbaum-Aktion wurde von der Gemeinde veranlasst.

 

 

 Hirten halten Ausschau

Wer sich bereit erklärte, ein Bäumchen zu schmücken, bekam vom Bauhof einen kleinen Weihnachtsbaum vor die Türe gestellt. Aber auch die Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ (AfS) war in jüngster Zeit wieder sehr eifrig am Werk. Nachdem vor dem Volkstrauertag das Ehrenmal in unzähligen Arbeitsstunden saniert wurde (wir berichteten), stellte die Bürgerbewegung in der vergangenen Woche die weihnachtlichen Figurengruppen im Dorf auf.Schon bei der Einfahrt von Triberg wird von lebensgroßen Weihnachtsmännern „Ein schönes Fest“ gewünscht. Auf dem Bühl halten Hirten mit ihren Schafen Ausschau nach dem Engel, während in der Dorfmitte zwei liebevoll dekorierte Christbäume von Weihnachtsmännern flankiert werden. An der Ortseinfahrt von Furtwangen grüßt der Stall von Bethlehem mit dem Kind in der Krippe die Autofahrer und sogar am Ortseingang von St. Georgen ist jetzt ein Weihnachtsmann stationiert.

 


 

 Ehrenamtliche sanieren das Ehrenmal

Überrascht und erstaunt hörte sich Manfred Fattler beim Monatstreffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) den Bericht von Bruno Allgaier an. „Wenn das Wetter mitmacht, werden wir in dieser Woche fertig mit dem Verfugen der Mauer“, freute sich der Modellbauer, der mit seinen Kollegen aus der Gruppe seit Wochen am Ehrenmal gearbeitet hatte.
Im Frühling könne dann der Boden noch saniert werden, aber das habe ja Zeit. Flugs rechnete sich Fattler aus, dass seine aktiven Mannen bisher insgesamt 350 bis 400 Stunden am Kriegerdenkmal tätig waren. Er sprang auf und bedankte sich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern, um dann symbolträchtig seinen schwarzen Trachtenhut vom Kopf zu reißen. „Ich ziehe den Hut vor euch, denn das war wirklich harte Arbeit mit den schweren Steinen“, lobte der Gruppensprecher begeistert.
Bruno Allgaier berichtete vom Besuch des Bürgermeisters auf dem Friedhof. Christian Wörpel habe versichert, dass die Falltüre des Müllbunkers auf der Straßenseite zugemauert wird. Die Öffnungen sollen mit Glasfenstern geschlossen werden, damit die Leute den Müll nicht mehr hinein werfen können. „Als das Ehrenmal vor 50 Jahren von der Dorfmitte auf den Friedhof verlegt wurde, gab es noch keine Mülltrennung“, erinnerte sich Allgaier. Damals sei der Müllbunker hinter dem Denkmal bewusst angelegt worden, damit man bei der Gräberpflege die Kränze mitsamt den Grablichtern schnell entsorgen.

Uhrenträger wird angebracht

Neue Ideen fürs Wirtehäusle: Der Brunnen soll in der Nacht beleuchtet werden, ein lebendiges Wappen mit Wasserfall wird geplant

Große Erleichterung herrschte beim monatlichen Treffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS). „Der Uhrenträger ist fertig geschnitzt, wir können ihn am Samstag am Wirtehäusle aufstellen“, eröffnete Manfred Fattler die Sitzung im Gasthaus Löwen.

Auf diese Nachricht hatte der AfS-Kreis lange warten müssen, nun war die Freude der Mitglieder umso größer. Jetzt fehle nur noch das Trachtenmädchen, war aus der Runde zu hören. „Der Holzklotz für die Trachtenfrau liegt bei uns in der Firma“, informierte Hans Göppert seine Kollegen.

Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, dass Bildhauer Frank Faller auch den Auftrag für die zweite Figur bekommen solle.

„Zwischen dem Wirtehäusle und der Tiefgarage stellen wir dann das lebendige Wappen auf“, sagte Kunstschmied Manfred Fattler und packte seine Entwürfe dafür aus. Er stelle sich vor, dass mit großen Findlingen eine Felsenlandschaft entstehe, über die in drei Kaskaden ein richtiger Wasserfall fließe. Und vor allem die Kinder sollen im Wasser plätschern können.

Tannen statt Kunstbäumen

Christof Hock, der vom Sitzungsleiter eingeladen worden war, brachte statt der angedachten Kunstbäume lebendige Tannen ins Gespräch. „Wir können doch hinter das Wappen fünf Edeltannen in den Boden setzen, die wachsen nicht so schnell und können nach einigen Jahren ausgewechselt werden, wenn sie zu hoch sind“, schwärmte der Bauhofleiter.Mit diesem Vorschlag rannte er bei allen anwesenden Mitgliedern offenbar offene Türen ein. „Die Idee mit den natürlichen Bäumen fasziniert mich“, resümierte Manfred Fattler. Ebenso wurde eine Beleuchtung für den Brunnen ins Auge gefasst.

Holzbildhauermeister Frank Faller ist stolz darauf, dass ihm sein Kunstwerk so gut gelungen ist. Die Kräze (links) wird dem Uhrenträger noch auf den Rücken geladen.  Bild: Maria Kienzler

 

  

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Einen Brunnen beim Wirtehäuschen in der Schönwälder Ortsmitte plant die Gruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS) derzeit.Besuch aus Berlin hatte die Gruppe "Aktiv für Schönwald" dieser Tage. Hans-Joachim "Hajo" Lüdtke und seine Frau Swantje fanden die Aktionen der Gruppe so toll, dass sie sich spontan entschlossen, Mülleimer im Kurpark zu streichen. Und beim Gruppentreff war Hajo Lüdtke ebenfalls dabei (wir berichteten).

Mit im Boot war an diesem Abend auch Bauhofleiter Christof Hock. "Wenn wir etwas machen, dann in enger Abstimmung mit der Gemeinde, also Bürgermeister, Verwaltung und Bauhof", betonte Gruppensprecher Manfred Fattler. Zunächst ging es um Kleinigkeiten: Das Geländer an der Brücke bei der "Inselklause" ist noch immer nicht angebracht. Das Holz liege fertig bearbeitet in der Werkstatt, stellte Hans Göppert fest. Lediglich gestrichen müsse es noch werden. Wenn das Wetter mitspiele, schaffe er es, das Holz noch zwei Mal zu imprägnieren, bot Hubert Heger kurz entschlossen an. Dann könne man es auch montieren.

Einen kurzen Ausflug widmete Fattler wieder den Finanzen: Die Kässchen in den Geschäften, denen er zunächst skeptisch gegenüber stand, brächten in schöner Regelmäßigkeit Geld neben den größeren Spenden ein. Sein Dank für diese Idee galt Willi Schöntges.

Ein weiteres (Holz)-Geländer bereite ihm Sorge, nämlich das beim Hotel "zur Sonne". "Da kann ich euch mit Pfosten helfen, wenn die verfault sind", machte sich der Bauhofleiter bemerkbar. Und richtig aktiv wurde er beim Hauptthema des Abends: dem Brunnen. Prinzipiell heiße er die Skizze, die Fattler vorgestellt hatte, für nicht schlecht. Doch statt nur Bäume aus Metall aufzustellen, schlug er vor, echte Bäume dahinter zu pflanzen, die langsam wachsen wie Nordmanntannen. Mit der Idee rannte er offene Türen ein.

Auch die Beckengröße über den gesamten Brunnen von drei mal zwei Meter bei 75 Zentimetern Tiefe halte er für unnötig, sagte Hock. "Stellt doch die schweren Findlinge auf eine Betonplatte", war sein Gegenvorschlag. Wasser sei direkt an der Ecke des Wirtehäusle vorhanden, es müsse nur gepumpt werden. Fattler schlug vor, dass er zur Planungsgruppe dazu stoßen solle, die am 15. August im Hause Göppert tage.

Ein großes Problem hatte Fattler noch mit der Gemeinde: "Die katholische Kirche richtet jetzt den Vorplatz, soweit er ihr gehört; könnte die Gemeinde nicht wenigstens den Platz so richten, dass er dagegen nicht völlig daneben ist?" Hock versprach, mit Edelsplitt den Platz einigermaßen zu richten.

Ein Dank ging an die Gemeinde und den Forst, die signalisiert hatten, den Kapellen-Wanderweg zu unterstützen. "Sobald Revierförster Jürgen Wernet auf uns zukommt, werden wir aktiv werden. Und Wolfgang Schubert will sogar eine Bank stiften", versprach er. Da Schriftführer Hubert Waldvogel nicht anwesend war, versprach Hilla Heinold, als Ersatz einzuspringen.

 

So sollte nach Manfred Fattlers Ideen der Brunnen beim Wirtehäuschen in Schönwald aussehen, allerdings stehen noch einige Änderungen an, wie sich auch beim Treffen der Gruppe "Aktiv für Schönwald" herausstellt. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 


 

 

ADG Schönwald

Aktiv-Gruppe wächst

Schönwald -  Neuer Kapellenrundweg geplant, Figuren am Wirtehäusle werden nicht bemalt. Bruno Allgaier stellt sein Mini-Modell vor
Wieder einmal kamen zwei neue Interessenten zur jüngsten Sitzung der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS). Manfred Fattler begrüßte mit großer Freude das Ehepaar Hella und Dieter Heinold, das kürzlich neu zugezogen ist.

Zunächst stellte Wolfgang Schubert einen Kapellenrundweg vor, den AfS mit der Gemeinde zusammen verwirklichen möchte. Er soll vom Parkplatz an der Kreisstraße zur Hubertuskapelle führen, wie der Arzt im Ruhestand erläuterte. Von dort geht es weiter über den Herrenwälderweg bis zur Guten-Kapelle. Dort müsse man den Trampelpfad ausbauen, damit die Wanderer nicht die Wiesen von Familie Hummel betreten müssen. „Falls es klappt, wird meine Familie eine Ruhebank am Kapellenweg spendieren“, versprach Schubert.

Manfred Fattler berichtete von seinem neuerlichen Besuch bei Frank Faller. „Die Figur des Uhrenträgers ist immer noch nicht fertig“, sagte er bedauernd. Jedoch: Bruno Allgaier wurde von ihm gelobt, weil er ein Modell vom künftigen Wirtehäusle angefertigt hatte, das von allen bewundert wurde. Nach ausführlicher Diskussion vereinbarte die Gruppe, dass die beiden Holzfiguren naturbelassen bleiben und nicht angemalt werden. Durch ein „Dächle“ sollen sie vor Wind und Wetter geschützt werden.

 

  

Schwarzwälder Bote vom 11.07.2013

 

 


   

Gruppe feilt an Brunnen-Modell

 

Schönwald (hjk). Offensichtlich steht der erste Teil des großen Werks unmittelbar vor der Fertigstellung. Denn entsprechende Fotos des Uhrenträgers lassen darauf schließen, dass Frank Faller nunmehr tatsächlich sein Werk vollendet, wie Manfred Fattler aufzeigte.

Erfreulicherweise hatten sich zwei Neubürger des Dorfes zum Treffen der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" eingefunden, die zunächst schauen wollten, was sich bei dieser Gruppe tut. Hella und Dieter Heinold, die eine Ferienwohnung unterhielten, wohnen nun bereits seit einiger Zeit mit Hauptwohnsitz in Schönwald. Sie wollten die Leute kennenlernen, die sich so intensiv um die Verschönerung des Ortes kümmerten. Und sie können sich eine Mitarbeit durchaus vorstellen.

"Wir können uns mittlerweile intensiv um den Brunnen kümmern", erklärte der Sprecher der Aktionsgruppe die Marschrichtung beim Thema Ortsmitte. Er hatte eine Skizze angefertigt, wie er sich die Technik vorstellt. Mit einem Edelstahlbecken in einer Größe von zwei auf drei Meter bei sechzig Zentimetern Tiefe, einem Schwimmerschalter, der Frischwasser nachfließen lasse, wenn zu viel verdunstet sei. Noch nicht sicher sei die Bepflanzung: echte Bäumchen, die alle paar Jahre ersetzt werden müssten oder künstliche aus Metall.

"Ich kann mir nicht vorstellen, wie man in den Findlingen genug Material platzieren kann, in dem sich echte Bäume halten", hatte Fattler Bedenken. Bruno Allgaier hatte zum Thema nochmals neue Modelle angefertigt. Die Findlinge würden durch Paul Scherer an Ort und Stelle gebracht, wusste er.

Doch zunächst müsse nun festgelegt werden, wie Strom und Wasser dahin kämen. Bürgermeister Christian Wörpel habe sich bereit erklärt, sich um diese Details zu kümmern. Noch nicht geklärt werden konnte die künftige Farbgebung für den Uhrenträger. Zwar habe man in einer früheren Abstimmung eindeutig für eine einfarbige natürliche Lasierung ausgesprochen, jedoch sei nun ausgerechnet der Künstler selbst der Meinung, man könne die Figur tatsächlich farbig lackieren. Vorgeschlagen wurde, eventuell unterschiedliche Farbtöne auszuwählen. Außerdem konnte man am Modell Allgaiers eine Überdachung des Uhrenträgers erkennen.

Um Holzgeländer beiInselklause gekümmert

Mittlerweile hatten sich die Mitglieder bereits intensiv um das marode Holzgeländer bei der Inselklause bemüht. Die Seite gegenüber dem Hotel sei fertig. Die Frage ging an den Holzfachmann Hans Göppert, wann denn mit dem zweiten Handlauf gerechnet werden könne. Da könne man noch in dieser Woche auf das Material zugreifen, erklärte der.

Wolfgang Schubert hatte indes seine ehrgeizigen Pläne zu einem Kapellen-Rundweg im Bereich Hubertuskapelle und Gutenkapelle präzisiert. Ausgehend vom Waldparkplatz wolle er den bisherigen Trampelpfad entlang der Landesstraße erweitern, was aber in Rücksprache mit dem Landratsamt geschehen müsse. Der Weg zur Hubertuskapelle und ein Weg von dort in Richtung Gutenkapelle seien vorhanden, so dass man dann nur noch von dort wieder zurück zum Parkplatz etwas tun müsse. Die Familie Hummel forderte, dass Wanderer nicht über die Wiesen marschierten. Schubert will das Thema mit dem Bürgermeister besprechen. Bruno Allgaier war es, der darauf hinwies, dass man in einer Regenzeit im Spitzberger die Figurengruppen in Ordnung bringen könnte.

Und der Senior der Gruppe, Willi Schöntges, will eine weitere Figurengruppe bauen, wobei der Standort noch zu klären sein wird. Dass nächste Treffen wird im Löwen auf der Escheck am Montag, 5. August, 20 Uhr, stattfinden

 

   

Schwabo vom 6.6.2013

Bürger freuen sich: Beim Uhrenträger geht’s voran

Schönwald. Die Ortsmitte war das beherrschende Thema der jüngsten Zusammenkunft der Bürgergruppierung "Aktiv für Schönwald" (AfS). Eigentlich war vorgesehen, bereits um diese Zeit herum ein kleines Einweihungsfest für die umgestaltete Bushaltestelle beim Wirtehäusle durchzuführen. Doch nicht nur der Landwirtschaft hatte das miserable Wetter des Wonnemonats Mai einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, auch der AfS konnte nicht wie ursprünglich geplant agieren.

So steht das Wirtehäusle noch nahezu unverändert in der Ortsmitte, die Montage des neuen Schriftzugs auf dem Dach sollte nun aber bereits am Dienstag erfolgen – so das Wetter mitspielt. Ebenfalls noch nicht ganz fertig ist der Uhrenträger, allerdings gestand Manfred Fattler ein, was er zuletzt gesehen habe, hätte ihn begeistert. "Am Donnerstag bekomme ich Bescheid, wann er fertig sein will", erklärte er den rund 20 Anwesenden, darunter Bürgermeister Christian Wörpel.

Fertig sei auch die Uhrenkrätze, erklärte dazu Gerd Schneider, der sich dieser Aufgabe angenommen hatte. Und Theodora Fattler deutete an, dass sie den Schirm des Uhrenträgers ebenfalls bereits erledigt habe – geschnitzt hat sie ihn. Für diesen Schirm benötige Frank Faller einen Holzwürfel mit einem Kantenmaß von 15 Zentimetern, er müsse daraus die Hand formen, die den Schirm halten soll. Kein Problem, sicherte Hans Göppert zu. Schließlich habe er mittlerweile den Rohling für die Trachtenträgerin fertig – und da sei noch der eine oder andere Holzrest vorhanden. "Das Holz für diese Figur muss aber bezahlt werden, das sind 1000 Euro", machte Göppert geltend.

Den Bürgermeister hatte Fattler aber auch wegen der Umgestaltung der Ortsmitte zur Versammlung eingeladen. Denn die geplante Hinweistafel auf die Kuckucksuhr war beinahe druckreif und sollte vorgestellt werden – doch der Platz dafür war unklar. Nach eingehenden Diskussionen mit dem Stadtoberhaupt wird nun die Tafel außen am Wirte­häusle angebracht – neben dem Uhrenträger. Und nach einigen redaktionellen Änderungen kann Benno Ga­sche aus Schonach dran gehen, den Druck durchzuführen.

In diesem Zuge wollten sich die Aktivisten auch die Genehmigung einholen, den Ortsplan mit den verschiedenen Beherbergungsbetrieben zu erneuern. Dies aber sieht Wörpel als ureigenste Aufgabe entweder der Gemeinde oder der Tourist-Info an. Dafür gab es "grünes Licht" für den Brunnen, der in der Ortsmitte entstehen soll. "Die Erben haben zugestimmt", wusste Wörpel.

Er würde, als erfahrener Brunnenbauer, ein Vorkonzept erstellen, sagte Fattler. Für die Feinplanung schlug er ein Gremium vor, in dem seitens des AfS Willi Schöntges, Heinz Töllke, Bruno Allgaier, Albrecht Axmann, Hans Göppert und Wolfgang Schubert sitzen sollte, dazu Vertreter der Gemeinde und des Bauhofs.

Fattler schlug vor, dass die Frauen der Gruppe in den nächsten Wochen die in den vergangenen Jahren sanierten Geländer inspizieren sollten; parallel beginnen diese laut Theodora Fattler mit den restlichen Papierkörben und der Beleuchtung im Kurpark.

Eine kleine Diskussion entspann sich wegen der Wassertretstelle. "Der Beton ist nicht mehr streichfähig, da sollte man für das nächste Frühjahr überlegen, ob man das nicht mit Flüssigbeton ausgießt", erklärte Schubert, der sich für die Tretstelle verantwortlich erklärt hatte. Da bekam er einen Gegenvorschlag Wörpels: "Es stellt sich die Frage, ob die Stelle da draußen, weit vom Schuss, wirklich geeignet ist", machte der seinen Standpunkt klar. Er denke gerade mit dem Gemeinderat darüber nach, diese Tretstelle nach Kneippschen Gesichtspunkten überarbeitet im Bereich Kurpark anzusiedeln.

Handlungsbedarf bei Wanderwegen

Dazu mahnten mehrere AfS-Mitglieder die "Überarbeitung" verschiedener Wanderwege an. Schubert hatte bereits vorher einmal laut über einen Rundweg vom Waldparkplatz in Richtung Oberkirnach zur Hubertuskapelle und Gutenkapelle und weiter wieder zum Parkplatz sinniert. Und er bekam von Göppert und anderen Schönwäldern Unterstützung, aber da gebe es noch andere Wege, die man schlicht habe zuwuchern lassen, wie den Kurwanderweg oder den so genannten Oberen Wanderweg.

Der Bürgermeister konnte mit etlichen Erfolgsmeldungen und Anregungen nach Hause gehen.

 

 

 

Schwarzwälder Bote vom 8. Mai 2013

Von Stephan Hübner Schönwald. Die lebensgroße Uhrenträger-Figur, ein geplanter Brunnen sowie die Infotafel für das Wirtehäusle waren Themen bei der jüngsten Versammlung von "Aktiv für Schönwald".Eine gute Geschichte, sowohl für Schönwälder als auch für Auswärtige, nannte Manfred Fattler die Aktion "weltgrößtes Osterei". Die Resonanz auf die Osterhasengruppen "war ebenso recht gut".

Ein Thema, das alle nach wie vor stark bewege, sei das Wirtehäusle in der Ortsmitte und ein Brunnen, der auf dem Freigelände zwischen der Bushaltestelle in der Ortsmitte und der Einfahrt zur Tiefgarage entstehen soll. "Wir können den Brunnen definitiv so bauen, wie wir wollen", verkündete Fattler. Der inzwischen verstorbene Eigentümer des Geländes war einverstanden gewesen, ebenso wie die Nachfolgegeneration.

Das Ornament für den Brunnen sei eigentlich fertig, allerdings soll die Bemalung in Eigenarbeit erfolgen, da Pulverbeschichtung für jede einzelne Farbe zu teuer ist. Die Gruppe will versuchen, das Ornament vor Pfingsten aufs Wirtehäusle zu bringen. Diesen Freitag ist für 18 Uhr ein Ortstermin geplant.

Den hölzernen lebensgroßen Uhrenträger, der derzeit von Holzbildhauer Frank Faller hergestellt wird, möchte die Gruppe erst eine Woche nach Pfingsten aufstellen. Er soll nicht bunt bemalt werden, sondern in hellen und dunklen Holztönen erscheinen. Präsentiert wurde die "Krätze", das Tragegestell für den Uhrenträger.

Ebenfalls in Arbeit ist die Infotafel für das Innere des Wirtehäusles. Sie soll unter anderem Uhrenschilder zeigen, einen Stadtplan sowie einen Zahlenstrahl mit einem Überblick über wichtige Ereignisse der Ortsgeschichte.

Von der Schonacher Grafikwerkstatt Gasche liegt ein Angebot über etwa 420 Euro für die Beschriftung vor. Die Gemeinde wird sich laut Fattler an den Kosten beteiligen. Nach wie vor werde die Gruppe auch von der Bevölkerung finanziell gut unterstützt und erhalte große Anerkennung. Viele nutzten die in Geschäften aufgestellten Kässchen.

Wolfgang Schubert mahnte an, dass die Wassertretstelle unbedingt gereinigt und trockengelegt werden müsse, um sie danach zu streichen. Im daneben vorbeilaufenden Bach müsse der Boden umgeschichtet werden, weil er die Wassertretstelle unterhöhle.

Das nächste Arbeitstreffen der Gruppe ist am 23. Mai geplant, von Juni an sollen die Treffen wieder regelmäßig donnerstags ab 17 Uhr stattfinden. Die nächste Besprechung wurde auf Montag, 3. Juni, um 20 Uhr in der Holzfällerstube festgelegt.

 

 

SÜDKURIER vom 13. Mai 2013

Bei der letzten Sitzung der engagierten Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) wurde schnell klar, dass die jahrelangen Planungen um eine glanzvoll gestaltete Ortsmitte kurz vor ihrer Vollendung stehen. Der Entwurf des Informationsplakates, das im Wirtehäusle aufgehängt wird und vorrangig über die Entstehung der ersten Kuckucksuhr in Schönwald berichtet, wurde bereits von der Arbeitsgruppe des AfS fertig gestellt.

Nun soll das Schild beim Schonacher Grafiker Benno Gasche in Auftrag gegeben werden. In den nächsten Wochen wird dann der First des Werbehäuschens gestaltet, wie der Sprecher der Gruppe informierte. „Die Ornamente sind fertig und müssen nur noch von uns angebracht werden“, freute sich Manfred Fattler. Das Gehäuse einer Kuckucksuhr mit einem Regenbogen und der Inschrift „Schönwald ist Geburtsort der Kuckucksuhr“ wird die Mitte des Wartehäuschens bilden. „Der Holzschnitzer Frank Faller hat versprochen, die Uhrenträger-Figur spätestens eine Woche nach Pfingsten zu liefern“, wusste Manfred Fattler.

Auch der Brunnen mit dem lebendigen Ortswappen könne demnächst geplant werden. Große Freude machte sich im AfS breit, als Gerd Schneider die von ihm selbst hergestellte Kräze für den Uhrenträger vorstellte. Nicht weniger Beifall gab es für Theodora Fattler, die den geschnitzten Schirm für die Holzfigur präsentierte.

 

 

 


 

 

Der Uhrenträger nimmt Formen an

Schönwald - Bis Pfingsten soll die Figur fertig sein.
Die Aktiv-Gruppe hat derzeit keine finanziellen Sorgen

 

SÜDKURIER vom 10.04.2013

Am Montagabend traf sich die Gruppe „Aktiv für Schönwald“(AfS) im Atelier von Frank Faller. Der gelernte Holzschnitzer zeigte seinen Auftraggebern stolz die große Figur, die langsam, aber sicher Konturen annimmt. Man kann schon die Beine und den Hut des künftigen Uhrenträgers erkennen, der spätestens im Sommer das Wirtehäusle in der Dorfmitte zieren soll (wir berichteten).

Alle waren sich einig, dass die Figur nicht bemalt wird, sondern ihre Naturfarbe behalten soll. Den Regenschirm des Schwarzwälder Uhrenträgers will Theodora Fattler schnitzen. „Hans, ich brauche das gleiche Holz für den Schirm“, wandte sich die Ehefrau des Sprechers Manfred Fattler an Hans Göppert, dessen Firma bereits den Holzklotz für den Uhrenträger gestiftet hat. Der Seniorchef der örtlichen Holzbaufirma sagte sofort zu, einen 80 bis 90 Zentimeter hohen Klotz mit 15 Zentimetern Durchmesser zum Nulltarif zu besorgen.

Danach wechselte AfS den Schauplatz und führte die Arbeitsbesprechung in der Gaststätte „Schwarzwaldtanne“ weiter. Theodora Fattler entschuldigte ihren Mann, der aus beruflichen Gründen nicht kommen konnte und bedankte sich bei allen für die ehrenamtliche Arbeit. „Wir haben keine finanziellen Sorgen“, freute sich Fattler und dankte vor allem den anwesenden Hauptsponsoren.

  

Der Uhrenträger braucht noch Zeit

 

Schwarzwälder Bote vom 10.04.2013

Schönwald. Er werde definitiv zu Pfingsten fertig werden mit der Figur des Uhrenträgers, versprach Holzbildhauermeister Frank Faller bei einer erneuten Zusammenkunft der Gruppe "Aktiv für Schönwald" in seinem Atelier. Die Reaktion auf diese Aussage war durchaus unterschiedlich.

Theodora Fattler und auch Hans Göppert schienen erhebliche Zweifel zu haben, obwohl die Figur gegenüber dem Besuch im Februar kräftige Fortschritte gemacht hat. So ist ein Hosenbein praktisch fertig, das zweite zumindest angefangen. Doch wie die ebenfalls gelernte Holzschnitzerin feststellte, am Oberkörper gelte es noch sehr vieles zu tun, die Hals-und Schulterpartie mitsamt Kopf und Hut berge noch einen Riesenhaufen Arbeit. Dennoch – er schaffe die vorgegebene Abgabezeit, war sich der Künstler sicher. Die Gruppe werde noch genügend Zeit erhalten, um den Uhrenträger mit einem Finish wie beispielsweise Leinöl zu versehen, den Schirm anzubringen und die Krätze, die ja Lederriemen erhalte, wie das auch im Original der Fall war.

Um seinen Fortschritt zu demonstrieren, sägte Faller eine Einwegpalette zurecht, die dann etwa den Maßen der Krätze entsprach. Tatsächlich ergab sich danach ein etwas optimistischer stimmendes Bild. Im Unterteil der Figur war demnach schon sehr viel passiert, die Jacke war zu einem guten Teil bereits fertig und auch der Hintern schon modelliert, wenn es auch ein "recht zartes Ärschle" sei, wie Göppert und Alex Ganter feststellten. Theodora Fattler und Hans Göppert waren die Zweifel dennoch anzusehen. Doch da die Gruppe sowohl Krätze als auch Schirm selbst erstellen will wurde an Hand der Figur nun Maß genommen, so dass diese Dinge in Angriff genommen werden können. Und anders als bisher wolle die Gruppe bereits in zwei Wochen wieder nach den Fortschritten schauen, wurde abschließend besprochen.

In Absprache mit Gemeinde und Kurverwaltung möchte die Gruppe in den nächsten Wochen die Ornamentierung über der Bushaltestelle anbringen, besprachen im Anschluss die Mitglieder in der "Schwarzwaldtanne". Auch soll in allernächster Zeit zusammen mit Wirten, Vermietern und Kurverwaltung gemeinsam ein Konzept entstehen, wie das "Wirtehäusle" hinsichtlich der Vermietung der Informationsplätze attraktiver gestaltet werden kann. "Wenn alle mitmachen, wird das alles einfach preiswerter", sind sich die Aktivisten sicher. Der Osterschmuck muss zumindest noch eine Woche warten; alle Aktivisten sind sich einig, dass man besseres Wetter abwarten sollte, damit die Figuren und Gruppen wenigstens halbwegs trocken sind.

Die Frauen werden sich in den ersten Sommerwochen an die Anpassung der Papierkörbe im oberen Park beim Minigolfplatz kümmern, dazu wird der vergessene Mülleimer vor dem Hallenbad ebenso verschönert. Die Wassertretstelle und das Geländer an der Brücke bei der Inselklause stehen ebenso an. Der Text über die Erfindung von Uhrmacher Ketterer und den Uhrenträger im Wirtehäusle soll abschließend überarbeitet werden. Theodora Fattler will auch das Buswartehäuschen auf der Escheck nochmals angehen, "Farbe und Holz scheinen sich nicht zu vertragen", hat sie festgestellt. "Wir werden, wie immer in enger Absprache mit Kurverwaltung und Kommune, auch in diesem Sommer wieder reichlich Arbeit haben", räumte sie ein

  


 

Schönwald feiert das größte Osterei mit kleinem Volksfest

 

 

 

 

Illustre Gäste finden sich in der "Schwarzwaldtanne" beim Treffen der Aktivgruppe AfS ein: Michael Nock (Woody Woodnock) und Bürgermeister Christian Wörpel (Mitte) hören Gruppensprecher Manfred Fattler (rechts) interessiert zu. Foto: Kommert

 

Illustre Gäste finden sich in der "Schwarzwaldtanne" beim Treffen der Aktivgruppe AfS ein: Michael Nock (Woody Woodnock) und Bürgermeister Christian Wörpel (Mitte) hören Gruppensprecher Manfred Fattler (rechts) interessiert zu. Foto: Kommert

Schwarzwälder Bote vom 6.3.2013

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Gäste gab es diesmal beim Treffen der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS). Angekündigt hatte sich Bürgermeister Christian Wörpel, Überraschungsgast war Woody Woodnock alias Michael Nock.

Und wenn Nock irgendwo auftaucht, gibt es meist eine Überraschung. Nach der Wäldershow und dem Weltkongress der Schneemänner in Schonach sowie den Hüterinnen der Gutach in Triberg, ist nun Schönwald in den Fokus seiner Betrachtungen gefallen. Hier will der aus Schonach stammende Künstler in der Woche ab Ostersamstag das größte Osterei der Welt präsentieren und hat sich dabei auch der Unterstützung der Gruppe versichert.

Doch Manfred Fattler gestand ein, dass AfS mit dieser Sache an ihre Grenzen stoßen würde. "Der Gemeinderat hat in nichtöffentlicher Sitzung bereits sein Okay gegeben, auch das Ferienland wird mitspielen", erklärte Bürgermeister Wörpel, der dem Schwarzwälder Boten bereits in seinem Interview vor seiner Vereidigung von dem Vorhaben mit Weltrekord verraten hatte (wir berichteten).

Auf dem Kirchplatz wird das weltgrößte Osterei aufgestellt. Dazu soll ein kleines Volksfest stattfinden, eine Musikbühne sowie Verkaufsbuden aufgebaut werden. Drei Tage lang soll das Fest dauern. "Nun müssen wir noch einige Vereine mobilisieren und ein Rahmenprogramm mit ihnen auf die Beine stellen", strahlten Wörpel und Nock um die Wette.

Dass das Ei nicht zum Nulltarif entsteht und die Kommune die im Raum stehende Summe nicht stemmen könne, war Nock klar. Daher hat er sich Sponsoren gesucht, die bereit sind, die Finanzierung zu übernehmen. Und er ist fündig geworden. "Der Sponsor möchte aber derzeit noch ungenannt bleiben", sagte er.

"Wir beginnen mit dem Fest erst nach dem Oster-Hochamt", gab Wörpel auf besorgte Nachfragen bekannt. Theodora Fattler will den Kollegen des Pfarrgemeinderats Bescheid geben und über eventuelle Planungen mit ihnen sprechen.

Etwas beruhigter als beim letzten Besuch in der Werkstatt von Holzschnitzer Frank Faller zeigte sich Manfred Fattler. Er habe vor einigen Tagen nochmals in der Prisen vorbeigeschaut und deutliche Fortschritte am Uhrenträger gesehen. "Ich denke, mindestens der Uhrenträger wird bis zum Termin fertig", zeigte er sich verhalten optimistisch. Nun müsse aber schnellstmöglich der zweite Block beschafft werden. Gedanken machte sich die Gruppe auch über das "Zubehör" zum Uhrenträger, Schirm und Rückentrage (Krätze).

Dem Vorschlag von Hubert Waldvogel, zu versuchen, die Wirte wieder ins Boot zu holen, schloss sich auch der Bürgermeister an. Man müsse wenigstens den Versuch unternehmen, sie erneut für das Wirtehäuschen zu begeistern und sich vielleicht an der Eröffnungsfeier zu präsentieren.

 

Schönwald will das größte Osterei der Welt realisieren

 SÜDKURIER vom 05.03.2013

Schönwald -  Seit drei Jahren verwandelt sich jedes Jahr im Frühling der Kurort in ein buntes Osterdorf. An allen Ecken und Enden hüpfen Osterhasen herum und erfreuen die Passanten.

Auch hübsche Ostereier liegen neben den Hasenfamilien im Gras oder werden gerade angemalt. Hinter der aufwändigen Ortsverschönerung steht die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS), deren Mitglieder sich wochenlang für das Osterdorf engagieren, bis es eine Augenweide ist. Jedoch in diesem Jahr wird dem lustigen Treiben der Osterhasen die Krone aufgesetzt: Das vermutlich größte Osterei der Welt soll im Dorf aufgestellt werden, wie Manfred Fattler gestern Abend im Gasthof Schwarzwaldtanne bekannt gab.

Der Sprecher der Aktivgruppe konnte beim Treffen nicht nur ein Dutzend Mitglieder begrüßen, sondern auch den neuen Bürgermeister Christian Wörpel, der besonders herzlich willkommen geheißen wurde. „Mir war von Anfang an klar, dass AfS diese Geschichte nicht stemmen kann, aber inzwischen ist die Gemeinde mit im Boot“, freute sich Fattler, was der Bürgermeister bestätigte. „Der Gemeinderat hat schon zugestimmt und auch das Ferienland wird sich beteiligen“, informierte Christian Wörpel.

Das große Osterei solle auf dem Kirchplatz aufgestellt werden, der sei groß genug für eine Musikbühne, für Buden und auch für zahlreiche Besucher. Nun gelte es nur noch, für das dreitätige Fest die Vereine zu motivieren und ein Rahmenprogramm zu organisieren.

Theodora Fattler erklärte sich bereit, als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates mit den Ratskollegen in der nächsten Sitzung über die Planungen zu reden, um sie zu informieren. „Es ist selbstverständlich, dass wir erst beginnen, wenn das Osterhochamt zu Ende ist“, versicherte der Rathauschef. Dann könnten die Kirchenbesucher gleich anschließend zum weltlichen Osterfest strömen. Während noch unausgesprochene Fragen zur Finanzierung und zum Aufstellen der Osterüberraschung im Raum standen, betrat Michael Nock den Raum.

Das größte Osterei der Welt

Der gebürtige Schonacher wurde mit herzlichem Beifall empfangen, denn er hatte sich die Idee mit dem größten Osterei der Welt ausgedacht und die Verwirklichung dem kleinen Schwarzwalddorf angeboten.

Nock gab seiner Freude Ausdruck, dass er offene Türen eingerannt habe. „Es war mir aber klar, dass das Riesen-Osterei nicht von der Gemeinde finanziert werden kann“, erläuterte er.

Darum habe er einen Sponsor gesucht und sei in der Raumschaft fündig geworden. Der großzügige Spender sei bereit, die fünfstellige Summe zu übernehmen, wolle aber vorläufig unbekannt bleiben.

 

Michael "Woody" Nock, BM Christian Wörpel, AfS-Sprecher Manfred Fattler

 

So sah das weltgrößte Osterei dann im Original aus

 


Klotz kommt in Form

 

Schwarzwälder Bote vom  6.02.2013

Einen kleinen Kontrollblick warfen die Mitarbeiter der Initiative "Aktiv für Schönwald" auf ihr Auftragswerk beim Holzbildhauermeister Frank Faller an diesem "Sitzungsabend". Bereits eine Stunde früher als sonst trafen die Aktivisten am Montag in der Prisen ein.

Der eine oder andere zeigte sich leicht enttäuscht, dass noch nicht mehr zu sehen war, andere waren überrascht, dass der riesige Holzklotz doch schon langsam Konturen annimmt – und Manfred Fattler als Sprecher der Gruppe stellte fest, dass Spender Hans Göppert doch so langsam auch den zweiten Klotz fertig bringen sollte, damit Faller ab Ende März auch die Trachtenfrau in Angriff nehmen könnte.

Allerdings musste der neue Bürgermeister Christian Wörpel als Gast eine eher schlechte Nachricht überbringen: Der Termin Pfingsten zur Übergabe der bis dahin neu gestalteten Bushaltestelle Ortsmitte um das "Wirtehäusle" fällt flach. Der Grund: Der komplette Gemeinderat mitsamt Bürgermeister wird zu dieser Zeit auf Einladung in der französischen Partnerstadt Bourg- Achard weilen (wir berichteten). Dies räumt Frank Faller eine "Galgenfrist" von zwei Wochen ein. Nun muss er aber auf jeden Fall bis 1. Juli fertig werden. Eine kleine Diskussion mit dem Künstler gab es hinsichtlich der Frage "Lackierung oder roh belassen?"

Auf den bisherigen Fortschritt hatte Fattler zwei Flaschen Wein mitgebracht, was Faller vor ganz andere Probleme stellte: Er hatte nicht genügend Weingläser, um mit den zwölf AfS-Mitstreitern anstoßen zu können und musste auf andere Gläser zurück greifen.

Nachdem sich die Gruppe ausgiebig umgesehen hatte, ging man zur geselligen Runde ins Dorf – nicht ohne vorher den nächsten Treffpunkt vereinbart zu haben: Am 4. März wollen sie sich die Aktivisten wieder treffen, dann geht es gegen Ostern. Als Treffpunkt wurde die "Schwarzwaldtanne" vereinbart. 

 

 

SÜDKURIER vom 7.2.2013

Mitglieder der Bürgerinitative schauen Holzbildhauermeister Frank Faller über die Schuler

Die Proportionen sind festgelegt und mit ein wenig Phantasie ist der Uhrenträger zu ahnen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ und Bürgermeister Christian Wörpel machten sich beim Holzbildhauermeister Frank Faller vor Ort ein Bild, wie weit die große Schnitzarbeit gediehen war. Der hat in seiner Werkstatt einen Weymouthkieferklotz stehen, der rund 400 Kilo wiegt. Aus ihm wird der Uhrenträger entstehen für das neue Ensemble, das beim Wirtehäusle die Gäste und natürlich auch die Einheimischen an die Geburtsstunden der Uhrmacherei erinnern wird. Für die Weymouthkiefer als Werkstoff hat sich Frank Faller entschieden, weil sie ein relativ witterungsbeständiges gutes Schnitzholz liefert.

Steinmetzmeister Alois Kaiser nahm beim Treffen schon mal Maß für die beiden Granitsockel, auf denen der Uhrenträger mit seinem Trachtenmädchen stehen soll. Natur oder lackiert, diese Frage diskutierten die Mitglieder der AfS kurz an. Der gedeckte Farbton der Figur, die als Schnitzvorlage dient, gefiel den Aktivisten, außerdem böte eine Lackierung zusätzlichen Wetterschutz. Frank Faller plädierte für die Naturbelassenheit der Figur. Die Uhrenkrätze könnte er sich mit rauchgeschwärzten alten Brettern und erkennbar gebrauchten Trageriemen vorstellen. Den Schirm des Uhrenträgers und seine Krätze, die wollen die Mitglieder der AfS selbst herstellen. Dazu gab ihnen Frank Faller weitere Tipps, die die Holzfigur lebendiger wirken lassen als die doch sehr korrekte Vorlage. Ebenso, waren sich alle einig, könne man mit der Uhrenladung einen weiteren attraktiven Hingucker gestalten. Darüber werden die Schönwälder noch beraten.

Sicher ist, dass das Trachtenpaar um Pfingsten herum seine Aufstellung und feierliche Übergabe erleben wird. Immerhin wird das Ensemble mit einer Geschichtstafel zur Uhrenhistorie, dem Schriftzug, der in einem Regenbogen eingearbeitet wird und der großen Kuckucksuhr rund 15 000 Euro kosten. Ergänzt wird das Objekt mit einem steinernen Brunnen und dem Schönwälder Wappen. Die Mittel dafür haben die unermüdlichen Mitglieder der Bürgerinitiative bereits gesammelt.

 

 

 

SÜDKURIER vom 29.1.2013

Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der Bürgerinitiative Aktiv für Schönwald (AfS) stand die Energiefrage. Windkraft im Schwarzwald hieß das Thema, über das Hubert Heger umfassend referierte.Zunächst wies der Diplomingenieur darauf hin, dass Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern beim Ausbau der erneuerbaren Energien ein hohes Tempo eingeschlagen habe.

„Mit grimmiger Entschlossenheit wird derzeit bei uns die Energielandschaft umgestaltet, so dass keine andere Industrienation mithalten kann“, stellte er fest. In Riesenschritten solle Deutschland zum Ökostromland werden und bald wisse man wahrscheinlich nicht mehr, wohin mit dem grünen Strom. Bis vor kurzem waren noch viele der Meinung, dass der Umbau nicht allzu teuer werden könne, da doch Wind und Sonne kostenlos zur Verfügung stehen. Doch inzwischen habe sich der Wind in Bezug auf diese Meinung gedreht, weil die Bevölkerung besser informiert sei. Hubert Heger machte seine Kollegen von AfS auf die Abstimmung im SÜDKURIER zur Energiefrage aufmerksam. „Ist der schnelle Atomausstieg ein Fehler“? wurde in unserer Zeitung gefragt. Mehr als 83 Prozent der Leser bejahten diese Frage mit dem Argument, dass die Energiewende zu wenig durchdacht sei. Knapp 17 Prozent stimmten mit Nein und vertraten die Meinung, dass Deutschland durch den Ausstieg zum Pionier für andere Länder werden könne.

 Hubert Heger warf auch einen Blick auf andere EU-Staaten. In Frankreich und Holland seien je zwei neue Atomkraftwerke geplant, während Polen gleich vier Atommeiler errichten will. Aber auch in der Schweiz, in Schweden, Finnland, Ungarn und der Slowakei sind keine Windkraftwerke, sondern weitere Atomreaktoren geplant, wie Heger belegte. Die Bundesregierung jedoch will demnächst 75 Milliarden Euro in die Windkraft investieren. In der Nordsee und der Ostsee sind bereits 30 Windparks genehmigt und für weitere 60 läuft das Genehmigungsverfahren.

Auch in Baden-Württemberg wurde das Verfahren wesentlich vereinfacht. War am Anfang noch von Auerhähnen und seltenen Käfern samt Naturschutz die Rede, so spiele das alles keine Rolle mehr, so dass Städte und Gemeinden sich selber Genehmigungen erteilen können. „Ich habe im Internet recherchiert und 650 Bürgerinitiativen gegen Windkraft gefunden“, sagte Hubert Heger. Vor allem in Südbaden gehen Windkraftgegner auf die Barrikaden. Einer der angeführten Gründe ist die fehlende Speicherkapazität für Ökostrom. Außerdem gebe es einen gigantischen Platzbedarf und darum drohe eine gravierende Landschaftsbeeinträchtigung.

Der Wahl-Schönwälder machte auf Vor- und Nachteile der Windenergie aufmerksam und berief sich dabei auf Berechnungen von Wissenschaftlern. Der Wind sei zwar reichlich vorhanden, aber keine zuverlässige Energiequelle, weil Speichermöglichkeiten fehlen. Studien, die unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wurden, belegten zahlreiche, angebliche Beeinträchtigungen der Gesundheit durch Windkraftanlagen, angefangen von Schlafstörungen. Kopfweh und Tinnitus über Schwindelgefühle, Übelkeit, Augenprobleme und Herzrasen bis hin zu Angstzuständen, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen. „Wer fernab von großflächigen Windparks wohnt, der kann leicht den Wind als Stromquelle der Zukunft propagieren“, mutmaßte Heger. Die Klagen kämen von denen, die in nächster Nähe der drehenden Windmühlen leben oder arbeiten müssen. „Wenn sich ein Windrad dreht, heißt das noch lange nicht, dass auch Strom produziert wird“, gab er zu bedenken. Die besten Standorte seien nicht im Schwarzwald, sondern in Schleswig-Holstein zu finden. Die Windindustrielobby hoffe auf gute Gewinne und verschweige deshalb die Nachteile.

„Ich will kein Plädoyer für oder gegen erneuerbare Energien halten“, beteuerte der Referent. Er wolle lediglich die Fakten aufzählen. „Weder Photovoltaik noch Windkraft können unsere Energieprobleme lösen“, zeigte er sich überzeugt. Hinzu komme die geplante massive Verteuerung der erneuerbaren Energien.

Zum Abschluss zitierte Hubert Heger den früheren Vorstandsvorsitzenden des TÜV-Saarland. Professor Jürgen Althoff habe gesagt, das Erneuerbare-Energiegesetz (EEG) sei ein Musterbeispiel für den Plan inkompetenter Politiker, sich ihre realitätsfernen Träume von einer schönen neuen Energiewelt finanzieren zu lassen von wehrlosen Bürgern. „Vielleicht können wir in einigen Jahren mit dem Versprechen einer Windkraft-freien Zone Touristen für Schönwald anwerben“, beendete der Diplomingenieur seinen Vortrag

 

 

 

SÜDKURIER vom 3.12.2012

Nikolaus gefällt die Dorfverschönerung

Der Besuch des heiligen Bischofs von Myra im vollen Ornat war der Höhepunkt beim monatlichen Treffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) im Hotel Dorer. Dabei blickten die Frauen und Männer von AfS zunächst auf das vergangene Jahr zurück. Über den Stand beim Weihnachtsmarkt am vergangenen Wochenende äußerten sich alle sehr zufrieden.

Da weder Schnee noch Regen fielen, kamen trotz der klirrenden Kälte zahlreiche Besucher, die eifrig konsumierten und einkauften. Manfred Fattler bedankte sich bei jedem einzelnen Mitarbeiter der Gruppe und zählte dessen Aktivitäten und Verdienste auf. Die Wirtin Manuela Scherer-Cerasola sorgte inzwischen für die erste Überraschung, als sie zum Dank für die soziale Tätigkeit im Dorf jedem einen leckeren Vorspeisenteller servierte.

Kunstschmiedemeister Fattler lobte besonders auch die Gemeindeverwaltung. „Harald Hafner kümmert sich seit einiger Zeit um unsere Finanzen und der neugewählte Bürgermeister Christian Wörpel unterstützte uns schon vor der Wahl“, bilanzierte Fattler erfreut.

Auch der Noch-Bürgermeister Hans-Georg Schmidt wurde sehr gelobt, weil er aus eigener Tasche die Getränke für das Herbstfest gesponsert hatte und auch sonst immer ein offenes Ohr habe. Und der Bauhof sei ebenfalls sehr hilfsbereit und komme im Bedarfsfall mit seinen Geräten und Maschinen. Weiterhin bedankte sich der Sprecher bei den großzügigen Sponsoren für die Lampen im Landschaftsgarten.

Das restliche Geld, das übrig sei, könne man gut für die Verschönerung der Dorfmitte brauchen. Spätestens an Pfingsten müsse die Neugestaltung fertig sein. „Frank Faller hat versprochen, dass die beiden lebensgroßen Figuren bis dahin geschnitzt sind“, informierte Manfred Fattler. Der Regenbogen, die Kuckucksuhr und die Buchstaben für die Inschrift (wir berichteten) liegen demnach schon in der Werkstatt Fattler für die Montage bereit.

Kaum hatte der AfS-Leiter versprochen, dass an Pfingsten mit einem Festakt die neue Dorfmitte an die Gemeinde übergeben werden soll, klopfte der heilige Nikolaus ans Fenster. Mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht betrat er das Lokal. Alle freuten sich wie die Kinder und lauschten gebannt, als der heilige Mann die Legende vom armen Kaufmann aus Myra erzählte. Dieser nagte mit seinen drei Töchtern am Hungertuch, bis Bischof Nikolaus drei wertvollen Goldkugeln heimlich in der Nacht zum Fenster des Witwers hineinwarf.

Nach der spannenden Geschichte, hielt St. Nikolaus noch eine lange Laudatio auf die Gruppe AfS. Der Teamgeist der Gruppe sei vorbildlich und überall werde geholfen, ohne eine Belohnung oder einen Dank zu erwarten. „Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel und darum habe ich heute Geschenke mitgebracht“, lobte der heilige Mann. Beschämt steckte daraufhin Knecht Ruprecht eilig seine Rute ein und half mit beim Verteilen der süßen Antonius-Lebkuchen. Begeistert erklang zum Abschluss das Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“, bevor sich der hohe Gast freundlich verabschiedete.

 

 


Viele haben ein Herz für das Glaskugel-Projekt

Ein solches Echo hatte wohl niemand erwartet, als der SÜDKURIER am 5. Oktober zu Patenschaften für die Lampen im Landschaftsgarten aufrief. Unter der Überschrift „Initiative sucht ein Dutzend Paten“ wurde das Problem der Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ (AfS) in Bezug auf die neuen Lampen geschildert.

„Wir brauchen insgesamt 24 Glaskugeln für den Park, aber bisher haben nur zwölf Personen eine Patenschaft übernommen“, hatte damals Theodora Fattler bei dem monatlichen Treffen am 1. Oktober bedauert. „Jetzt müssen wir noch ein Dutzend Sponsoren suchen“, überlegte die Aktivistin. Eine Lampe kostet 42 Euro, wie es weiter hieß und eigentlich wollte AfS die anderen Spenden, die bisher von der Bevölkerung kamen, für die geplante Gestaltung der Ortsmitte beim Wirtehäusle verwenden (wir berichteten).

Durch die anschließende Veröffentlichung in unserer Zeitung kam der Stein ins Rollen. Nun zeigte sich, wie großzügig die Schönwälder sind. Aber ebenso wurde auch deutlich, wie beliebt die Gruppe AfS ist. In wenigen Wochen gingen nicht nur die Spenden ein für zwölf Lampen, sondern sogar für 21. Dies berichtete Bürgermeister Hans-Georg Schmidt in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Harald Hafner hatte eine lange Liste mit den Namen von Sponsoren vorgelegt, die Lampen bezahlt hatten. Wie der Kämmerer erläuterte, kamen zusätzlich noch zwei anonyme Lampenspenden hinzu, so dass insgesamt 23 Glaskugeln im Wert von 966 Euro gesponsert wurden. Außerdem gingen noch zwei Barspenden im Wert von jeweils 250 Euro ein, die ebenfalls für die Lampen bestimmt sind. Auf der Liste steht noch ein weiterer, nicht zweckbestimmter Betrag, im Wert von 50 Euro und die 400-Euro-Spende vom Kleidermarkt der Elterngruppe (wir berichteten). Beide Summen sind für die Arbeit der AfS bestimmt. Insgesamt bekam so die ehrenamtliche Gruppe in knapp zwei Monaten 2416 Euro für die Dorfverschönerung. Alle Spenden müssen über die Kasse des Rathauses laufen, weil AfS kein eingetragener Verein ist. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Annahme der Spenden. 

 

 


Kleidermarkterlös wird gespendet

Beim monatlichen Treffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) im Hotel Ochsen war einiges los. Als Erstes kamen drei engagierte Mütter an, um der Gruppe 400 Euro zu spendieren. Manfred Fattler nahm mit strahlenden Augen das Kuvert mit dem Geld entgegen und bedankte sich gerührt. „Wir können es gut für die Gestaltung der Ortsmitte gebrauchen“, freute sich der Sprecher von AfS. Die Eltern-Arbeitsgemeinschaft hatte im September wieder einen großen Kleidermarkt durchgeführt. Der Erlös betrug 1250 Euro, wie die erfolgreichen Frauen berichteten. 600 Euro bekam die Grundschule, 250 Euro ging als Spende an die Narrenzunft der Weihermänner und AfS bekam den Rest.

Zum Treffen hatte sich auch Bürgermeister-Kandidat Dierk Hoffmann eingefunden. Er äußerte seine Freude über die aktive Bürgerbewegung und beantwortete die Fragen, die ihm gestellt wurden. Zur Fusion mit Schonach gehören zwei Voraussetzungen, wie Hoffmann klarstellte. Die Bevölkerung müsse auf jeden Fall darüber abstimmen, vorher aber genau über die Bedingungen informiert werden. „Es nutzt ja wirklich nichts, wenn wir den Leuten etwas überstülpen“, sagte der Bewerber um den Bürgermeistersessel. Außerdem wurde von der Gruppe AfS der Stand auf dem Weihnachtsmarkt in allen Einzelheiten geplant. Das nächste Treffen findet am Montag, dem 3. Dezember, im Hotel Dorer statt

 

 

 

 


SÜDKURIER am 10.10.2012

 

Bürgerinitiative hat Bürgermeisterkandidaten zu nächstem Treffen eingeladen und will am Weihnachtsmarkt teilnehmen

Die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) ist immer noch kein bisschen müde und macht daher ihrem Namen alle Ehre. Ständig werden bei den monatlichen Sitzungen neue Aktivitäten geplant. Beim jüngsten Treffen blickte Theodora Fattler auf die fast abgeschlossene Lampen-Aktion zurück und rief zu finanziellen Patenschaften auf (wir berichteten). Sie vertrat dabei ihren Mann Manfred, der beruflich unterwegs war und daher den Vorsitz nicht übernehmen konnte. Gemeinsam wurde dann von dem schönen Helferfest in der Skihütte geschwärmt. Knapp 20 Aktive hatten sich dort zum gemütlichen Beisammensein getroffen.

Theodora Fattler erinnerte die Gruppe dankbar an die vielen Sponsoren. „Der Bürgermeister hat uns den Raum zur Verfügung gestellt und die Getränke gestiftet, von Werner Dilger kam das Obst, vom Edeka-Laden der Kaffee und von der Metzgerei Winterhalter das Fleisch“, freute sie sich. Aktive Frauen aus den eigenen Reihen hätten die Kuchen gebacken, Alexander Ganter zum Nulltarif das Brot geliefert und das Ehepaar Schubert die leckere Vorspeise. Alle waren voll des Lobes für die Spender der schmackhaften Gaben.

Doch nach dem Rückblick hatte die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ schnell wieder die Zukunft im Blick. Man müsse sich noch einmal im Oktober treffen, um dem Holzschnitzer Frank Faller über die Schulter zu blicken, weil dieser zurzeit an der Figur des Uhrenträgers arbeitet, hieß es. Als Termin wurde der 25. Oktober vereinbart. „Am gleichen Abend könnten wir doch den Bürgermeisterkandidaten zu einem Gespräch einladen“, schlug Hans Göppert vor. Inzwischen hat Christian Wörpel dem aktiven Kreis seinen Besuch am 25. dieses Monats zugesagt, wie der SÜDKURIER in Erfahrung bringen konnte.

Nach längerer Diskussion beschloss der Kreis, sich beim Weihnachtsmarkt mit einem Stand zu beteiligen. Dafür sollen noch Kerzen und Schaukelpferde für Kinder hergestellt werden. Außerdem müsse man den Weihnachtsschmuck für das Dorf überarbeiten. Am 5. November findet um 20 Uhr das nächste reguläre Treffen im Hotel Ochsen statt, wo weiter geplant wird.


Schwarzwälder Bote vom 06.10.2012

 

 

Schönwald. Vollzug auf nahezu ganzer Linie vermeldete beim aktuellen Treffen der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" Theodora Fattler, die ihren Mann Manfred als Sprecher der Gruppe vertrat.Vollzug beim Bemalen der Laternen im Landschaftsgarten, Vollzug bei den Mülleimern daselbst, und Vollzug bei der Beleuchtung, die habe die EGT alle überprüft und defekte Lampen ausgetauscht. Für den ersten Donnerstag des Monats wünschte sie sich einige Männer, die helfen sollten, die Kunststoff-Kugeln auszutauschen. Dabei sollen die Kugeln jedoch nicht in den Abfall wandern. "Im Kurpark sind dieselben eingebaut, der Bauhof nimmt dann die aus dem Landschaftsgarten als Ersatz", wies sie an. Ebenfalls vollzogen sei der Wechsel der Bushaltestelle vor das Wirte­häusle.

Insgesamt werden 24 neue Kugeln angebracht, für zwölf davon hat die Gruppe bereits Sponsoren gefunden. "Es wäre schön, wenn sich für die restlichen Kugeln auch noch Bürger fänden, die knapp 42 Euro für eine solche Kugel spenden könnten", räumte sie ein.

Sie warf auch die Frage auf, ob die Gruppe tatsächlich auf dem Weihnachtsmarkt präsent sein wolle. "Die Tendenz ist so, dass sich das Hauptgeschehen wohl rund um die Halle abspielen wird, entlang der Hauptstraße werden wohl große Lücken entstehen", war sie sich an Hand der Planung sicher. Die Mehrheit sprach sich jedoch für eine Teilnahme aus, will sogar die höhere Standgebühr von 40 Euro bezahlen, um Besuchern ein Getränk anbieten zu können. Hans Göppert will zudem noch einige Schaukelpferde bauen, um vielleicht eine neue Attraktion bieten zu können. Von Willi Schöntges kommen dazu Schablonen zum Bau.

Er selbst habe bereits Einiges für den Markt gefertigt, das liege alles im Spitzberger. Die Gruppe beschloss, noch einige hölzerne Kerzen in verschiedenen Größen anzufertigen. Am 25. Oktober habe Frank Faller eingeladen, die Figuren schon mal anzuschauen. Noch habe sie keine Uhrzeit. "Da können wir uns ja bereits um 17 Uhr im Spitzberger treffen, um das bereits Vorhandene zu sichten und dann von dort aus in die Prisen fahren", schlug Fattler vor. Sie sprach auch an, dass man die Figurengruppen überarbeiten müsse, das Holz habe speziell an jenen Stellen gelitten, an denen Schnee auflag. Auch den Schmuck der Weihnachtsbäume gelte es auf Vordermann zu bringen. Dazu sei sie auf den Ortseingang aus Richtung St. Georgen angesprochen worden. Bisher jedoch habe Zeitmangel verhindert, dort etwas zu postieren.

Das Brückengeländer bei der Inselklause bereitete einigen Leuten Sorge; mehrere der hölzernen Teile seien angefault. "Ich war kürzlich draußen und habe mir das angeschaut. Ich habe alle Teile vermessen und das Holz bereits bestellt", klärte Hans Göppert auf. Sobald das Material da sei, müsse er in der Werkstatt noch die Nuten einfräsen, dann könne man das Holz streichen und, falls das Wetter mitspielt, noch montieren. Es kam auch der Vorschlag, die Hölzer anders als bisher zu montieren; dort, wo jetzt die Schrauben sitzen, komme es dazu, dass sich Wasser sammelt.

Hans Göppert stellte ganz offiziell den Antrag, den oder die Bürgermeisterkandidaten in die Gruppe einzuladen. Das könne man zur nächsten Sitzung machen, die am 5. November im Hotel Ochsen geplant sei. Unter Umständen könne man mit der Sitzung etwas früher beginnen. Theodora Fattler will dazu möglichst bald den bisher einzigen Kandidaten, Christian Wörpel, einladen


 

 


 

 

 

 

Schwarzwälder Bote vom 11.09.2012

 

Schönwald. Bei ihrem jüngsten Monatstreffen waren für die Mitglieder des Aktionsbündnisses "Aktiv für Schönwald" (AfS) gleich mehrere Dinge höchst ungewöhnlich.

Da stand an erster Stelle bereits die Uhrzeit. Normalerweise trifft sich die Gruppe um 20 Uhr. Ort ist jedes Mal ein Lokal in der Heimatgemeinde. Diesmal war es 18.30 Uhr bei Familie Fattler – und nur, um sich auf Fahrzeuge zu verteilen und wegzufahren. Auch eher ungewöhnlich war die Anzahl mit fast 20 Interessierten.

Die Fahrt führte schließlich in den Burgweg in Vöhrenbach. Dort wurden die Aktivisten bereits erwartet. Siegfried Kleiser und Markus Schätzle hatten im "Uhrmacherhäusle" für die Besucher einen Tisch mit Getränken und Butterbrezeln hergerichtet. Sie befanden sich in einem historisch bedeutsamen Gebäude in Vöhrenbach.

Hans Göppert arbeitet zwei Jahre an dem Haus

Jeder Balken des uralten Hauses atmet Geschichte. Dieses Haus wurde von der Heimatgilde Vöhrenbach wieder hergerichtet. Sinnigerweise war einer anwesend, der für die historisch korrekte Wiederherstellung des Hauses durchaus mit verantwortlich war: Hans Göppert hatte zu Beginn der 90-er Jahre beinahe zwei Jahre an dem Haus gearbeitet. "Nun ist es schon wieder so, dass wir etwas tun müssen", gestanden die beiden Mitglieder der Heimatgilde ein. Das Schindeldach werde an einigen Stellen undicht.

Doch nicht zu einer Feier waren die Mitglieder der Schönwälder Gruppe angereist, vielmehr wollte ihnen der Exil-Schönwälder Schätzle ein wenig die Schätze des Museums Uhrmacherhäusle näher bringen. Hier wird auch viel geforscht, was die Geschichte der Schwarzwalduhr betrifft. Speziell Kleiser beschäftigt sich seit vielen Jahren mit "Knödelfressern", aber auch mit anderen Uhren der Heimat. Die Schönwälder zeigten sich zutiefst beeindruckt von der Sammlung und dem Wissen, das hier zusammengetragen wurde.

Wieder im Versammlungsraum gab Markus Schätzle eine Zusammenfassung dessen, was er als Info-Tafel über Kuckucksuhr und Uhrenträger am Wirtehäusle anbringen würde – wobei er selbst feststellte: "Viel zu viel".

Geld fließt für neue Bushaltestelle

Nun soll eine kleine Kommission das "Wesentliche herausarbeiten", so Fattler. Neben Schätzle und Kleiser werden Hans Göppert, Hubert Heger und Bruno Allgeier hier tätig werden.

Gute Nachrichten gab es von der Verwaltung: Das Landratsamt spendiert für die Umgestaltung der Bushaltestelle "Ortsmitte" den Höchstbetrag von über 5000 Euro. "Damit sind viele Maßnahmen im Groben finanziert", erklärte Fattler erleichtert. Er selbst hatte sich um die Eloxierung der Buchstaben gekümmert. Eine Firma in Schwenningen, die ihm von Hubert Waldvogel genannt worden war, führt diese Spezialbeschichtung für Aluminium nun kostenfrei aus, lediglich eine Spendenquittung müsse er beschaffen, freute sich Fattler.

Am Samstag, 15. September, feiert die Gruppe ab 15 Uhr im Skiclub-Vereinsheim wieder ein kleines Helferfest. "Der Bürgermeister spendiert die Getränke und die Metzgerei Winterhalter das Essen", strahlte Fattler.

Da die Frauen derzeit die Lampen im Landschaftsgarten erneuerten, warb Theodora Fattler erneut um Patenschaften für die neuen Glaskugeln. "Eine Kugel kostet rund 41 Euro; wir haben bisher erst zwei Patenschaften", stellte sie heraus.

Der nächste Monatstreffpunkt der Gruppe Aktiv für Schönwald" ist am Montag, 1. Oktober,20 Uhr, im Hotel "Schwarzwaldtanne".

 


 

SÜDKURIER vom 5. 09.012

Heimatgilde Vöhrenbach gewährt faszinierenden Einblick in ihr kleines Museum

Von „ächt schee“ bis „einfach genial“ reichte die Palette der spontanen Kommentare, die von den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS) im Vöhrenbacher Uhrenhäusle bei der Führung geäußert wurden. Eingeladen hatte die „Heimatgilde Frohsinn“ von Vöhrenbach.

Da das Wirtehäusle in der Ortsmitte von Schönwald umgestaltet wird und aus diesem Anlass die Entstehung der Kuckucksuhr im Mittelpunkt steht, beschloss AfS, das Uhrenhäusle zu besichtigen. Kontakt geknüpft wurde über den ehemaligen Schönwälder und heutigen Vöhrenbacher Markus Schätzle.

In der Abteilung „Stadtgeschichte“ konnten die knapp 20 Besucher kostbare Exponate bewundern. Da gab es nicht nur seltene Uhren aus früheren Jahrhunderten, sondern auch Schnitzereien und Gemälde.

Markus Schätzle, der sich selber als Hobby-Uhrmacher bezeichnet, gab den Schönwäldern einen umfassenden Überblick über die Raritäten und beantwortete Fragen. Er wurde unterstützt von seinem ehrenamtlichen Kollegen Siegfried Kleiser, der die ausgestellten Leihgaben und Schenkungen nicht nur zusammengetragen, sondern auch katalogisiert hat.

Das alte Holzhaus wurde in vergangenen Zeiten „Schreiberhaus“ genannt, weil dort der Stadtschreiber wohnte und arbeitete. 1984 sollte das Häuschen nach dem Willen der Stadtverwaltung abgerissen werden, da es baufällig war. Doch dann übergab es die Stadt Vöhrenbach der „Heimatgilde Frohsinn“ für den symbolischen Preis von einer Mark. In unzähligen Arbeitsstunden und mit Zuschüssen vom Denkmalamt konnte es durch die Unterstützung der Holzbaufirma Göppert saniert und zu einem schmucken Museum ausgebaut werden.

Beim gemütlichen Abschluss im Gemeinschaftsraum mit Brezeln und Getränken bedankte sich Manfred Fattler für den spannenden Abend mit der Heimatgilde Frohsinn. Der Sprecher von AfS äußerte seine Anerkennung für den rührigen Verein und sagte bewundernd: „Respekt für alles, was hier in ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurde

 


 Schwarzwälder Bote vom 08.08.2012

 

 Die Hände werden nicht in den Schoß gelegt 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Keinen Urlaub gibt es für die fleißigen Helfer der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald". Auch wenn der "Boss" Manfred Fattler tagelang in Berlin sitzt und dort Pavillons baut, wird weiter gewerkelt.

Unter anderem stellten die wackeren Mitstreiter fest, dass die Wassertretstelle wohl weiter auf dem Arbeitsplan stehen wird. Offensichtlich scheint das Abflussrohr Probleme zu bereiten. Dies aber führt anscheinend keineswegs direkt in den benachbarten Bach, sondern soll einige Meter lang sein, bis es in diesen einmündet. Und auf dieser Strecke muss die Leitung irgendwo geborsten sein, denn das Wasser läuft nur sehr zögerlich ab. Außerdem hatte man mehrere Steine aus dem Ablauf herausgeholt.

Bruno Allgaier konnte am Abend der monatlichen Zusammenkunft Neues dazu mitteilen. Er habe mit einer langen Spirale im Abfluss gefischt und habe ihn wieder frei bekommen. Allerdings sei der Zufluss, den er nicht gefunden habe, offensichtlich nicht geöffnet. Fattler schlug vor, beide Rohre durch ein Sieb zu sichern.

Neue Gesichter konnte er in der illustren Runde ebenfalls begrüßen. Der Exil-Schönwälder Markus Schätzle, der mittlerweile in Vöhrenbach eine Heimat gefunden hat, stellt sich trotz alledem in den Dienst der Sache. Er soll am Wirtehäusle eine Inschrift fertigen, die die Geschichte der Schwarzwälder Kuckucksuhr näher beleuchtet.

Ebenfalls mal reinschauen wollte der ehemalige Steinmetz und Vorsitzende des Heimatvereins Schönwald, Alois Kaiser. Er hatte frohe Kunde mitgebracht: "Die Sockel für die beiden Figuren übernehme ich", konnte er den Mitarbeitern der Aktivgruppe mitteilen.

Theodora Fattler hatte gleich mehrere Punkte auf dem Herzen. Recht weit seien die Frauen mit den Lampen im Landschaftspark. Dort wollen sie am morgigen Donnerstag weiter arbeiten. Jedoch benötigen sie dazu die Mithilfe einiger Männer, die die Halterungen reinigen sollten. Dann käme man schon voran.

Zugleich konnte sie Positives aus dem Rathaus berichten: Gemeinsam mit der Verwaltung habe sie den Zuschussantrag für den Umbau des Wirtehäusles in ein "Buswartehäusle Ortsmitte" so weit fertig gemacht. Weggeschickt werden konnte der Antrag bisher nicht, da der Maler noch keine Kostenschätzung abgegeben habe.

Wie hoch ein zu erwartender Zuschuss sei, könne man noch nicht sagen. Allerdings betrage die Obergrenze 5100 Euro – und "so viel wird es sicher nicht werden", meinte sie. Aber immerhin habe das Landratsamt angedeutet, dass der Fördertopf nicht leer sei.

Ein dickes Lob gab es für Gerd Schneider: Er habe den Eingang zum Spitzberger wieder so weit in Schuss gebracht, dass man keinen Einbruch oder Unfall mehr befürchten müsse: "Das sieht wieder richtig gut aus", freute sich Fattler.

Kaiser erklärte noch, dass ihm die alte Friedhofskapelle am Herzen liege. Einige Jahre lang habe er sie selbst in Schuss gehalten, nun könne er das nicht mehr. An der Außenfassade müsse der Putz ausgebessert werden. Ob das nicht ebenfalls eine Aufgabe für die Schönwälder Aktionsgruppe wäre?

Der nächste Treffpunkt wird zugleich ein Ausflug: Bereits um 18.30 Uhr wollen sich die Gruppenmitglieder bei Manfred Fattler treffen. Von dort aus soll es nach Vöhrenbach ins dortige "Uhrmacherhiesli" gehen. Die Einladung dazu kam von Markus Schätzle


 

SÜDKURIER vom 16. Juli 2012

 

Der künftige Uhrenträger ist da!

Die Gestaltung der neuen Dorfmitte nimmt konkrete Formen an. „Das Dach vom Wirtehäusle ist bereits saniert und der Fußboden wird derzeit von Albrecht Axmann erneuert“, betonte Manfred Fattler in der jüngsten Sitzung der Gruppe „Aktiv für Schönwald.“

Inzwischen wurde auch das Holz für den künftigen Uhrenträger geliefert. „Ich habe einen vier Meter hohen Baumstamm aus Weymouth-Kiefer bestellt und das reicht auch noch für unsere Trachtenfrau“, freut sich Hans Göppert, der Sponsor des Holzes. In der Firma Holzbau-Göppert wurde der Baumstamm aus Österreich zugeschnitten und wieder zusammen geleimt. Sieben Zentner schwer sei der helle Holzklotz, wie Göppert informiert.

Nun kann der Bildhauer mit seiner Arbeit beginnen. Frank Faller hatte sich ausdrücklich ein weiches, aber gleichzeitig wetterfestes Holz gewünscht (wir berichteten). Ob das Kunstwerk anschließend bemalt wird, ist noch nicht entschieden. Darüber wird sich die Gruppe später Gedanken machen, wenn der Uhrenträger fertig ist. In der gleichen Sitzung ging es auch um die Lampen im Landschaftsgarten. Theodora Fattler präsentierte zwei Lampenschirme in verschiedenen Preisklassen. Doch noch wurde keine Entscheidung gefällt, zuerst wolle man noch eine gemeinsame Begehung machen, um die alten Lampen anzusehen.

 


 

SÜDKURIER vom 19. Juni 2012

Viel Arbeit noch am Wirtehäusle

 

Die Gruppe „Aktiv für Schönwald (AfS) ist weiterhin voll aktiv. Bei der jüngsten Besprechung standen das Wirtehäusle und dessen Neugestaltung im Fokus (wir berichteten).„Am Dach ist mehr kaputt, als wir erwartet haben“, sagte Manfred Fattler.

Teilweise müssten sogar neue Schindeln angebracht werden, erläuterte er. „Wir haben solche Schindeln im Haus“, informierte Hans Göppert. Der Seniorchef der gleichnamigen Holzbaufirma hatte in den vergangenen Tagen schon mit Josef Kienzler Kontakt aufgenommen. „Er wird das Dach in seiner Freizeit reparieren“, versprach Göppert zur Erleichterung der Anwesenden.

Zusätzlich gebe es aber noch viel Arbeit an dem Werbehäusle der Gastronomen, betonte Fattler, aber er habe bereits den Bürgermeister darüber informiert. Hans-Georg Schmidt hätte versprochen, dass das gesamte Material von der Gemeinde bezahlt werde. „Die Verlegung der Bushaltestelle verzögert sich aus familiären Gründen des zuständigen Beamten noch ein wenig“, wusste Manfred Fattler. Das Landratsamt würde demnächst jedoch alles in die Wege leiten.

Auch die Lampen im Landschaftspark lassen zu wünschen übrig. Darum hatte die Bürgerinitiative AfS schon vor längerer Zeit beschlossen, die Leuchten neu zu gestalten. Beim Treffen in der Gaststätte „An der Sonne“ brachte Kunstschmied Fattler eine Zeichnung mit, auf der er seine Vorstellungen präzisiert hatte. „Die Lampen dürfen nicht zu grell und nicht zu bunt sein und vor allem nicht kitschig wirken“, wünschten sich die anwesenden Frauen. Am besten seien vermutlich Pastelltöne, wie weiter konkretisiert wurde.

Manfred Fattler berichtete von einem Einheimischen, der gerne einen Lampenschirm stiften wolle. Doch noch wisse man nicht genau, welche Kosten auf die Gruppe zukommen. „Ich werde mich erkundigen und nach Möglichkeit ein Musterexemplar besorgen“, versprach Fattler.

Die Gruppe einigte sich noch auf den nächsten Besprechungstermin: Die Versammlung findet am 2. Juli um 20 Uhr im „Küferhäusle“ statt. Wie immer sind auch Gäste eingeladen, die sich in AfS engagieren wollen.

 


Schwarzwälder Bote vom 18. Juni 2012

Buchstaben ausgesägt

Von Hans-Jürgen Kommert, Schönwald.
Bei der jüngsten Sitzung des Aktionsbündnisses "Aktiv für Schönwald" stellte Manfred Fattler unter anderem den Prototypen der Buchstaben vor, die demnächst am Wirtehäusle in der Schönwälder Ortsmitte montiert werden (wir berichteten).

Fattler lud die Mitglieder ein, am Arbeits-Donnerstag nicht den normalen Treffpunkt aufzusuchen, sondern gleich in die Fattlersche Werkstatt zu kommen.

Es galt unter anderem, mittels Stichsäge diese Buchstaben auszusägen. Keine Arbeit, die Jeder machen kann, doch Fattler zeigte genau, auf was zu achten sei, um mit allen Fingern heimzukommen.

Schwieriger war es, die einzelnen Bahnen für den vorgesehenen Regenbogen auszusägen, da die großen Aluminiumplatten zu starken Vibrationen neigen.

Diesen schwierigen Tätigkeiten hatten sich Bruno Allgaier, Willi Schöntges und Gerd Schneider gemeinsam gewidmet.

 


Schwarzwälder Bote vom 14. Juni 2012

Uhrenträger im Modell 

 

 

Manfred Fattler stellte bei der Sitzung des Aktionsbündnisses AfS den wichtigsten Mann des Abends vor: Der Holzbildhauer Frank Faller will der Gruppe helfen, den Uhrenträger und die Trachtenfrau zu gestalten. Dazu hatte er eine rund 35 Zentimeter hohe Holzfigur mitgebracht, die sehr plastisch einen Uhrenträger darstellt.

Hatte man seitens der Gruppe lange Zeit eine reliefartige Ausführung angedacht, stellte sich schnell heraus, dass eine "lebensechte" Darstellung einfach schöner aussieht. So stellte sich dann einmal mehr die Frage des Holzes. Auf die amerikanische Holzart Weymouth-Kiefer brachte Faller die Sprache. Und er stellte auch die Frage, auf was besonders Wert gelegt werde. Wenn eine natürliche Alterung erlaubt sei, könne er vorschlagen, einen Rundstamm zu nehmen, aus dem er dann zunächst grob die Figur mittels Motorsäge herausschneiden könne. Doch die Gruppe lege Wert auf Rissfreiheit, stellten die Mitglieder fest. Da der Uhrenträger ebenso lebensecht bemalt werde, sei Rissfreiheit wichtig, erklärte Theodora Fattler.

Dann müsse er stabverleimte Blockware haben, sagte Fattler. Das aber würde unter Umständen eine Weile dauern. Dem widersprach Hans Göppert vehement. "Wenn dieses Holz handelsüblich ist, kann ich das kurzfristig bekommen", erklärte er. Und dann sei das auch schnell in der Werkstatt stabverleimt. Und er stehe dazu, dass er das Holz spendieren werde. Die Gruppe besprach noch Einzelheiten, so wolle sie die Krätze selbst gestalten, um Geld zu sparen. Zunächst solle nun Faller die Figur des Uhrenträgers gestalten, später solle dann die Trachtenfrau folgen. Rund 1,75 Meter hoch soll die Figur werden, dazu soll sie auf einen Granitsockel aufgebaut werden. Die Figur müsse so gestaltet werden, dass sie vom Sockel abgebaut werden könne. In diesem Zusammenhang mahnte Miriam Rütschle an, dass man versuchen solle, die Wirte an einen Tisch zu bringen, um die Werbung im Wirtehäusle wieder als attraktive Möglichkeit anzupreisen. Und Hans Göppert legte Wert darauf, dass die alte Landkarte abgebaut werden müsse. Inwieweit sie durch eine neue ersetzt werden kann, müsse geprüft werden. Die derzeitige sei weder schön noch aktuell, stellte er fest.


SÜDKURIER vom 18. Juni 2012

Der Uhrenträger für die Dorfmitte ist gebucht

 

Nachdem sich die ehrenamtliche Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) schon längere Zeit über die Gestaltung der Dorfmitte beraten hat, wurden beim jüngsten Treffen konkrete Entscheidungen getroffen. Der Sprecher Manfred Fattler hatte einen holzgeschnitzten Uhrenträger zur Ansicht mitgebracht. Sein Schwager habe diese wunderschöne Figur zur Silberhochzeit bekommen, wie Fattler erzählte.

 

Die Gruppe war sich nach kurzer Diskussion einig, dass eine holzgeschnitzte Figur beim Wirtehäusle viel schöner aussehen würde als ein Relief. Allerdings sollte sie auf jeden Fall lebensgroß sein. „Der kleine Uhrenträger misst 35 Zentimeter, also lassen wir unsere Figur fünf Mal so groß schnitzen“, schlug Manfred Fattler vor. Dann ließ er per Handzeichen abstimmen.

Alle waren dafür, dass zunächst der Uhrenträger auf einem Granitsockel angebracht wird und die Trachtenfrau erst später dran komme, wenn wieder Geld in der Kasse ist. Deutlich kam zum Ausdruck, dass das Kunstwerk spätestens im Herbst fertig sein solle. Frank Faller, der neuerdings ebenfalls zur Gruppe AfS gehört, freute sich, als er den Auftrag bekam.

Der Holzschnitzer aber wünschte sich dafür weiches Holz, das einfach zu bearbeiten sei. „Die Weymouth-Kiefer eignet sich dafür am besten“, sagte Frank Faller. Hans Göppert, der versprochen hatte, das Holz zu spendieren, erkundigte sich, wo diese Bäume wachsen. Es sei kein Problem, Weymouth-Holz zu besorgen, da diese Kiefer auch in Europa heimisch sei, lautete die Antwort. Den Schirm und die Uhrenkrätze könne man selbst anfertigen, um Geld zu sparen, schlug die gelernte Holzschnitzerin Theodora Fattler vor.

In der Mitte des Wirtehäusles soll nun bald eine große Kuckucksuhr mit einem Regenbogen darüber prangen. Die Inschrift „Geburtsort der Kuckucksuhr“ wird aus vergoldeten Aluminium-Lettern gebildet, wie weiter besprochen wurde. Miriam Rütschle machte den Vorschlag, die heimischen Wirte einzuladen, um mit ihnen die Gestaltung der Werbefläche zu.

 


 

Schwarzwälder Bote vom 12. Mai 2012

Frauen gestalten Lampen neu

 

Schönwald (hjk). Während die Männer des "Arbeitskreises für Schönwald" (AfS) am Wirtehäusle in der Ortsmitte beschäftigt sind (wir berichteten), könnten die Frauen im Landschaftsgarten die Lampen neu gestalten, schlug Theodora Fattler bei der jüngsten Zusammenkunft vor. Da einige Lampenschirme kaputt seien, müsse man nach Spendern für solche Schirme schauen.

Zusätzlich hatte sich die Gruppe darum gekümmert, dass die Wassertretstelle vom Winterdreck befreit wurde. Mit Enrico Faustmann wolle man nun klären, ob man nachstreichen müsse. Wolfgang Schubert war der Ansicht, das könne man in diesem Jahr auslassen. Ein dickes Lob gab es für die Mitglieder der Gruppe, die die Figuren eingelagert hatten: "Das habt ihr schon nahezu professionell gemacht", lobte AfS-Sprecher Manfred Fattler.

Er sei dafür, vor dem Eingangsbereich einen Lattenrost zu verlegen, damit man nicht mit schmutzigen Schuhen ins Lager müsse. Eine Sache, die Fattler seit längerem unter den Nägeln brennt, ist die Überdachung der Apfelpresse am Rathaus. Hier habe er von Erwin Schwer einen Vorschlag erhalten, der eine Zeichnung gemacht habe, wie sie in der Normandie üblich sei. Dies würde zum einen die Freunde aus der Partnerstadt Bourg-Achard freuen, zum anderen auch den Anblick der "Trutzburg" dahinter etwas abmildern. Es gab noch eine Anerkennung für die Gruppe: Der Wirt Alexander Kaltenbach spendierte ihr ein leckeres Stück Spargeltorte.

   


 SÜDKURIER vom 12. April 2012

 

Ein detailliertes Modell der Ortsmitte regt die Bürgerinitiative Aktiv für Schönwald zu zahlreichen neuen Ideen an.

Große Freude herrschte beim Apriltreffen der Gruppe Aktiv für Schönwald (AfS). Treffpunkt war die Gaststube der Inselklause und die Wirtin ließ es sich nicht nehmen, den aktiven Club mit einem Sektempfang zu begrüßen. Außerdem waren wieder einmal ein paar neue Gesichter unter den Anwesenden auszumachen.

„Es geht aufwärts mit uns, es werden immer mehr“, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative, Manfred Fattler, erfreut. Er lobte besonders den Arbeitseifer der Männer und Frauen von AfS in der Zeit vor dem Palmsonntag. Einmalig schön sei das Osterdorf geworden und die Gruppe habe viele positive Rückmeldungen bekommen.

„Alle reden von einer Frauenquote, wir haben sie“, ergänzte Willi Schöntges. Er wies darauf hin, dass sich immer mehr Frauen in der Gruppe engagieren und dass diese hervorragende Arbeit leisten. „Die Osterhasen und die Käfer haben die Frauen ganz allein angemalt“, sagte Willi Schöntges voller Bewunderung. Berühmte Maler wie Albrecht Dürer und Vincent van Gogh würden nach seinen Worten vor Scham erblassen, wenn sie die Malkünste der Frauen von AfS sehen könnten.

Große Begeisterung aber griff um sich, als Bruno Allgaier sein Modell für die Dorfmitte präsentierte. Beim vorigen Treffen vor einem Monat hatte der Schiffsmodellbauer den Auftrag erhalten (wir berichteten) und nun stellte er auf einem langen Brett den mittleren Bereich des Ortes in Miniaturform vor.

„Dieses Modell ist wirklich grandios“, sagte Manfred Fattler staunend. Sofort drängten sich alle Mitglieder um das Mini-Wirtehäuschen mit dem Wappen daneben. Auch das Buswartehäuschen mit seinem Glasdach war von Allgaier bereits aufgebaut worden.

„Vielleicht brauchen wir das Wartehäuschen doch nicht“, hieß es nach der Begutachtung von allen Seiten. Schließlich hatte der Gemeinderat erst kürzlich beschlossen, die Bushaltestelle wieder an das Werbehäuschen der Pensionen und Gaststätten zurückzuverlegen (wir berichteten). In diesem Fall würde sich ein neues Wartehäuschen in der Dorfmitte erübrigen.

„Aber das Landratsamt hat das letzte Wort“, informierte Manfred Fattler seine Kollegen von AfS. Darum wolle man zunächst noch abwarten und das neue Glashäuschen vorerst noch nicht aus dem Modell entfernen. Erst wenn das Landratsamt der Verlegung der Haltestelle zugestimmt habe, könne man den Unterstand wegräumen. In der Diskussion kam dann der Gedanke auf, das neue Wartehäuschen dennoch zu bauen, es aber beim Gemüse-Dilger aufzustellen. Doch vorher müsse man mit dem Gemeinderat reden, wie weiter zu vernehmen war. Hans Göppert machte jedoch darauf aufmerksam, dass beim Dilger kein Glashäuschen hinpasse, weil auf der anderen Straßenseite schon ein Wartehäuschen aus Holz platziert sei.

Bruno Allgaier bekam jedenfalls begeisterten Sonderapplaus und großes Lob für sein anschauliches Modell.

Auch die neuen Räume in der Werkstatt „Spitzberg“ sollen übersichtlicher gestaltet werden, damit man besser arbeiten könne, wie Manfred Fattler andeutete. „Wir haben viele Weihnachtsfiguren und jetzt kommen noch die Ostergruppen dazu“, argumentierte der Kunstschmied. Er schlug vor, große Boxen herzustellen, in denen man die Figuren und das Material übersichtlich unterbringen könne. Außerdem gehöre an das Haus ein großes Schild mit dem Namen „Aktiv für Schönwald“. Und: „Schöne Blumen müssen vor dem Haus gepflanzt werden“, regte Theodora Fattler an.

Bruno Allgaier machte darauf aufmerksam, dass die Obstpresse bei der „Ritterburg“ nicht überdacht sei und dass dies unbedingt geändert werden müsse. Manfred Fattler stimmte ihm zu und sagte: „Es wäre schade, wenn die restaurierte Obstpresse am Rathaus durch die Witterung Schaden erleiden würde.“ Zimmermeister Göppert vertrat die Meinung, dass ein filigranes Häuschen als Überdachung am besten passen würde.


Schwarzwälder Bote vom 5. April 2012

 


 

 

Nun kann das Osterfest kommen, denn in dem kleinen Touristendorf ist schon seit Tagen die passende Dekoration aufgebaut. An allen Ecken und Enden hüpfen Hasenfamilien durch die Gegend und erfreuen die Passanten.

Die Autos fahren derzeit langsamer als sonst, um die bunte Frühlingsdekoration an den Straßen näher zu betrachten. Besonders die Kinder haben ihre Freude an den Bilderbuch-Szenen im Osterdorf Schönwald. Schon im vergangenen Jahr gab es verschiedene Hasengruppen, doch jetzt sind mehrere neue Figuren dazu gekommen.

Am Ortseingang von Furtwangen her steht ein lebensgroßes Hasenpaar mit Ringelsocken und Strohschuhen. Der Hasenvater in Hosenträgern hält vorsichtig ein großes Ei in der Hand. Seine Frau im geblümten Kleid trägt ein Hühnerei, aus dem neugierig ein kleines Küken lugt. Vor den beiden grüßt ein Schild die Wanderer und Autofahrer mit der Inschrift „Frohe Ostern.“ Neben dem Klosterstüble hinter dem Sängerbrunnen tollen zwei Hasenkinder auf der Wiese umher, daneben hütet eine Hasenmutter ihre bunten Eier. Auch am Wirtehäusle in der Dorfmitte warten wieder wie im vergangenen Jahr zwei Osterhasen mit Eiernestern auf die Kinder. Flankiert sind sie von österlich geschmückten Bäumen. Die Gruppe am Bühl erinnert an die Hirten von Bethlehem, doch die Weihnachtsgruppe wurde etwas verändert. Die Schafe wurden zu Osterlämmern hochstilisiert und Osterglocken gepflanzt. So passt die friedliche Gruppe hervorragend in die Osterzeit. Die neuen Figuren gegenüber des Edeka-Markts bieten eine Überraschung. Hier hüpft eine überdimensionale Käferfamilie über die Wiese. Übermütig spielen die Marienkäfer zwischen Blumen und Pflanzen miteinander. An der Einfahrt ins Dorf von Triberg her steht die gleiche vergnügte Hasengarnitur wie letztes Jahr, aber das Schild „Frohe Ostern“, wie am oberen Ortseingang ist neu. Zwischen den großen Darstellungen gibt es auch kleine Hasen und Osterbäume, die ganz überraschend am Straßenrand auftauchen.

Auch am Rathaus und im Kurgarten hoppeln die Osterhasen herum, ebenso im Landschaftsgarten. Dass die Bürgerbewegung „ Aktiv für Schönwald“ (AfS) in den letzten Wochen sehr viel Arbeit hatte mit den märchenhaften Dekorationen, wurde kürzlich beim Apriltreffen deutlich. Die männlichen Mitglieder der Gruppe hatten in den letzten Monaten die Entwürfe gezeichnet und die Figuren ausgesägt, während die Frauen mit künstlerischem Geschick bunte Farben über die Eier und Hasen pinselten. „Wir sind dieses Mal alle an unsere Grenzen gekommen und unter Zeitdruck geraten“, bedauerte Manfred Fattler. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass man in Zukunft etwas gemütlicher arbeiten könne, denn die Dorfverschönerung solle ja Spaß machen und keinen Stress bereiten. Auf jeden Fall gibt es zurzeit viel Bewunderung und Anerkennung für die fleißige Truppe und zwar nicht nur von den Einheimischen, sondern auch von Gästen, die Schönwald mit dem auffallenden Osterschmuck kaum wieder erkennen.

Alte Osterbräuche lebendig erhalten und gleichzeitig dadurch den Ort zu verschönern, ist ein großes Anliegen von AfS. Dabei ist es eine grundsätzliche Frage, ob zuerst der Osterhase oder das Hühnerei das größte Fest der Christen bereicherte. Traditionsforscher sind sich einig, dass die bunten Eier an Ostern versteckt wurden, damit sich Kinder darüber freuen konnten. In den sieben Wochen vor dem Osterfest war früher neben Fleischspeisen auch der Genuss von Eiern verboten. Schließlich wurde bei den Christen aus Solidarität mit dem leidenden Jesus streng gefastet. Darum wurden die Eier gesammelt und wegen der Haltbarkeit gekocht. Wenn der Winter länger dauerte, hatten die Bauernfamilien auch Zeit, um sie zu bemalen. Das Ei ist seit jeher ein Symbol für die Auferstehung. So wie aus dem Ei ein lebendiges Küken herausschlüpft, so kam der lebendige Jesus aus dem dunklen Grab heraus. Dieser Vergleich hat bei gläubigen Christen eine lange Tradition.

Wieso der Feldhase auserwählt wurde, um den Kindern die Hühnereier zu bringen, hat wohl verschiedene Gründe. Da Hasen mit offenen Augen schlafen, weil sie keine Augenlider haben, glaubte man, ein Hase sei immer wach und deutete dies als Zeichen des Lebens und der Auferstehung. Außerdem galten sie schon im Altertum als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit.

 


SÜDKURIER vom 8.03.2012

Osteraktion wird schöner als letztes Jahr. Gestaltung der Schönwälder Dorfmitte nimmt allmählich Formen an

Beim jüngsten Treffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) wurde ein genauer Terminplan für die Osteraktion vorgelegt. In der Woche vor Palmsonntag werden die Osterhasen und der Osterschmuck aufgebaut und nach dem Weißen Sonntag wieder abgebaut. Fast alle neuen Figuren sind schon ausgesägt und angemalt, wie berichtet wurde. Theodora Fattler machte den Vorschlag, die Blumen und Pflanzen, mit denen die einzelnen Hasen-Gruppen geschmückt werden, in die Blumenkübel zu setzen, die im Sommer die Bundesstraße zieren. „Das wäre doch viel besser, als die Erde auszuheben“, zeigte sie sich überzeugt. Die anderen stimmten dem Vorschlag zu und Theodora Fattler versprach, mit dem Gärtner zu reden, ob man die Pflanzenkübel vom Bauhof bekommen könne.

Manfred Fattler, der Sprecher von AfS, begrüßte mit großer Freude den Neuling, der zum ersten Mal gekommen war. Bruno Allgaier versicherte, dass er sich aktiv beteiligen wolle, soweit es seine Zeit erlaube. Als er gefragt wurde, ob er denn ein Modell der künftigen Dorfmitte bauen könne, sagte er: „Ich bin zwar Schiffsmodellbauer, aber das kann ich auch, das ist ja kein Hexenwerk.“ Sonderapplaus bekam Allgaier, als er versicherte, dass er die Arbeitszeit nicht berechnen werde und dass er zufrieden sei, wenn das Material bezahlt werde.

Danach ging es um die Einzelheiten der Gestaltung und vor allem auch um das Buswartehäuschen. Schließlich fragte Hubert Heger, ob man nicht das Wirtehäusle, das früher als Unterstand gedient habe, wieder seinem ursprünglichen Zweck zuführen könne, bevor ein neues Häuschen in Angriff genommen wird. Offensichtlich wurde die Haltestelle nur deshalb verlegt, weil die Schüler beim Warten auf den Schulbus das Wirtehäusle demoliert hatten. „20 Meter entfernt von unserem geplanten Häuschen ist doch die ideale Haltestelle mit Wartehaus und Haltebucht“, argumentierte Hubert Heger. Daraufhin beschloss die Versammlung, zuerst diese Frage im Gespräch mit dem Bürgermeister zu klären, bevor weiter geplant wird.


 

Schwarzwälder Bote vom 6.3.2012

Schönwald. Jetzt wird es eng bei den Osterbastlern der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS). Für die letzten Märztage hat der Gruppensprecher Manfred Fattler die Montage der Gruppen vorgesehen.

"Das ist die Woche vor der Karwoche, also sicher nicht zu früh", stellte er fest. Bereits festgelegt wurde auch, wie lange die österlichen Motive Besucher und Bewohner erfreuen sollen. Am 19. April wird wieder abgebaut. Es gelte noch, die Genehmigung einer Grundstücksbesitzerin zum Aufbau eines neuen Motivs einzuholen. Da Hans Göppert diese offensichtlich gut kennt, wurde er gebeten, sie um Erlaubnis zu fragen.

Einen konkreten Plan für das Buswartehäuschen legte Fattler vor, eines der wichtigen Gestaltungselemente der Ortsmitte um das Wirtehäuschen. Es wurde noch immer viel debattiert, ob man nicht die vorhandene Busbucht wieder nutzen könne. Dabei wurden verschiedene Versionen erzählt, warum die Wartezone später außerhalb der Busbucht eingerichtet wurde. Fattler will nochmals mit Bürgermeister Hans-Georg Schmidt sprechen, ob dies nicht möglich wäre.

Sehr begrüßt wurde die Anwesenheit von Bruno Allgaier. Er ist der "berühmte Modellbauer", den Hubert Waldvogel ansprechen wollte. "Ich habe das in der Zeitung gelesen, bevor mich Hubert angesprochen hat", schmunzelte der. Er bekam die bisherige Planung vorgestellt. Nun will er ein "Diorama", also ein Modell der Gesamtübersicht über die neue Situation, schaffen, in einem etwas kleineren Maßstab. "Und dazu setzen wir die neuen Einzelheiten nochmals extra in einem deutlich größeren Maßstab", erklärte er seine Ideen. Dadurch müsste im Gesamtmodell diese Teile weniger exakt dargestellt werden und würden auch besser erkennbar. Er sei sicher, dass er das in relativ kurzer Zeit schaffe.

Zu den Finanzen erklärte Fattler, dass die Finanzierung für das Buswartehäuschen so weit durch sei. Auch wenn keine Zuschüsse kämen, sei das kein Problem mehr. Wenn diese allerdings wie versprochen ausbezahlt würden, wäre wieder etwas mehr Geld für das geplante Wappen vorhanden, das mit einer Breite von etwa drei Metern schon recht mächtig werden soll. Und einen dicken Batzen werde dann sicher auch die Verschönerung des Wirtehäusles verschlingen.

Fattler sprach auch an, dass möglichst viele aus der Gruppe an der Bürgerversammlung am 22. März teilnehmen sollten. Zwar käme der Termin für ihn recht überraschend und er denke, auch der Zeitpunkt für die vorzustellenden Überlegungen sei nicht gut. Das aber müssten die Verantwortlichen wissen, sagte Fattler.

Der nächste Treff solle ausnahmsweise nicht am ersten Montag, sondern am ersten Dienstag im April stattfinden, und zwar am am 3. April ab 20 Uhr in der "Inselklause".


 

SÜDKURIER vom 8.02.2012

Die Bürgerinitiative Aktiv für Schönwald plant ein buntes Osterdorf. Die Dorfmitte mit Wartehäuschen kostet 10 000 Euro

Beim monatlichen Treffen machte sich in der Gruppe Aktiv für Schönwald (AfS) Optimismus breit. „Wir sind total schuldenfrei“, freute sich der Sprecher Manfred Fattler. Von allen Seiten kämen große und kleine Spenden aus der Bevölkerung. Allgemein freute sich das knappe Dutzend, das trotz eisiger Kälte zur weiteren Planung gekommen war, über die positiven Rückmeldungen der Einheimischen und der Gäste.

Sehr gut sei die Spendenaktion in den Geschäften angekommen, hieß es weiter. Die Idee stammte von Willi Schöntges, der nach Rücksprache mit seinen aktiven Kollegen vor einem Jahr in allen Läden Spendenkässchen verteilte. Dafür bekam der ehemalige Architekt ein großes Lob von Manfred Fattler. „Die Kässchen wurden seither viermal geleert und insgesamt haben wir über diese Aktion 1500 Euro für unsere Arbeit bekommen“, bilanzierte Theodora Fattler.

1500 Euro in den Kässchen Das Geld werde man gut gebrauchen können, denn große Aufgaben warten noch auf die Gruppe, wie weiter zu vernehmen war. Fernziel sei die Gestaltung der Ortsmitte (wir berichteten). Manfred Fattler ließ voller Ungeduld durchblicken, dass es ihm am liebsten wäre, wenn das Ganze schon an Pfingsten fertig sei. Doch bei diesen Visionen bremsten ihn die anderen ein wenig. Sie waren sich einig, dass man Schritt für Schritt gehen müsse und nichts überstürzen dürfe.

Wir brauchen insgesamt rund 10 000 Euro für die Ortsmitte“, sagte der Gruppensprecher. Dann präsentierte er ein selbst entworfenes Faltblatt, mit dem bei Firmen, Gastronomiebetrieben und Geldinstituten um größere Spendensummen geworben werden solle.

Aber die nächste Aktion, die kurz vor der Türe steht, ist das Frühlingsdorf, in das Schönwald pünktlich zum Osterfest verwandelt werden soll. Begabte Zeichner hatten bereits Vorlagen von Osterhasen und Marienkäfern mitgebracht. Die weiblichen Mitglieder der Gruppe werden die Schablonen nun bemalen, während die Männer fürs Aussägen zuständig sind.

 


 

Schwarzwälder Bote vom 8.02.2012

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Trotz klirrender Kälte hatte sich ein guter Teil der Männer und Frauen des Aktionsbündnisses "Aktiv für Schönwald" am Montagabend auf den Weg zur monatlichen Besprechung gemacht.

Die bevorstehende Osteraktion, bei der die Anzahl der österlichen Figurengruppen im Ort auf nunmehr neun steigen soll, war ebenso Thema wie der nächste große Coup der Gruppe: Der Platz ums Wirtehäusle.

"Das Nächste, was folgen muss, ist ein Plan für das Buswartehäusle", machte Manfred Fattler der Gruppe klar. Für dieses müsse ein Baugesuch eingereicht und ein Kostenplan erstellt werden. "Dann kann die Gemeinde einen Zuschussantrag beim Kreis stellen, wie Kreisrat Lukas Duffner erklärt hat", zeigte er auf.

Die Kosten für die gesamte Maßnahme sehe er bei rund 10 000 Euro, daher müsse man nun offensiv tätig werden und um Spenden werben, sagte Fattler. Er habe einen "Bettelbrief" entworfen, den er aber jeweils durch die übergeben lassen wollte, die die besten Beziehungen zu den entsprechenden Leuten hätten.

"Was mir etwas fehlt, ist ein Modell, das man sich anschauen kann", warf Hans Göppert ein. Er selbst habe da weniger Probleme, es gebe aber viele Leute, die mit einer Zeichnung wenig abfangen könnten. Dieser Einwurf allein sei den Abend schon wert gewesen, freute sich Fattler.

Nach kurzer Debatte, wer das machen könnte, hatte Hubert Waldvogel eine Idee. Er werde versuchen, dass die betreffende Person, ein "begnadeter Modellbauer", wie er meint, ein Modell des Platzes anfertigt. Natürlich mit den entsprechenden Änderungen, die der AfS-Gruppe vorschweben.

Der Modellbauer habe schon geäußert, dass er als Rentner gerne die Gruppe verstärken wolle, allerdings sei dies noch nicht soweit. Er hoffe, dass dieser das bis etwa Pfingsten schaffe. "Wenn er es bis Ostern schafft, kriegt er eine Sonderprämie von mir", meinte Fattler verschmitzt.

Was besonders Willi Schöntges noch fehlt, ist ein großer Hinweis an den Ortseingängen, dass die Kuckucksuhr in Schönwald erfunden worden sei. In der Region werde diesbezüglich "ganz großer Quatsch", erzählt.

Die Ortseingangstafel der Gemeinde finde sie im Prinzip ganz gut, hielt Theodora Fattler entgegen. Lediglich etwas bieder sei sie, blass. Da könnte man versuchen, entsprechend etwas zu integrieren. "Noch eine Tafel wäre zu viel", gab sie zu bedenken.

Verschönerung der Ortseingangstafeln auf der Agenda

Als Konsens nahmen die Mitglieder mit auf den Weg, dass sich jeder die Tafel anschauen möge und sich Gedanken machen solle.

Als Problem für die Osteraktion machte die Gruppe die derzeit herrschenden, tiefen Temperaturen aus: Im Spitzberger sei es "saukalt". Als Lösung bot Fattler eine Ecke in seiner Werkstatt an. Dort wird die Gruppe in den nächsten Tagen malen.

 


Schwarzwälder-Bote, vom 11.01.2012 02:56 Uhr
 

Umgestaltung der Dorfmitte nach wie vor großes Ziel

 Von Hans-Jügen Kommert Schönwald. Vordringlichstes Thema bei der "Neujahrssitzung" des Arbeitskreises "Aktiv für Schönwald" (AfS) im Hotel Dorer war die Umgestaltung der Dorfmitte um das Wirtehäusle. "Ich werde jetzt einen Plan mit einer Kostenkalkulation aufstellen, den wir dann dem Gemeinderat vorstellen müssen", machte Sprecher Manfred Fattler den Anwesenden klar.

Anfangen will er aber erst, wenn zum einen alle Genehmigungen da sind, zum anderen auch die Finanzierung gesichert ist.

Denn die Planung gehe auch an das Landratsamt zur Genehmigung. Und von Gesamtkosten von etwa 10 000 Euro gehe er schon aus.

Unter anderem sei er bereits mit dem Landschaftsgärtner der Gemeinde im Gespräch, der das Ortswappen "lebendig" gestalten wolle. Will heißen, echte Findlinge, ein "echter" Wasserfall und lebende Bäume. Da gab so mancher zu bedenken, dass lebende Bäume auch die Tendenz zum Wachsen haben. Das sei aber Sache des Gärtners, wenn er so etwas schon wolle, meinte Fattler dazu.

Lampen im Kurpark werden "renoviert"

Da die Planung auch ein Buswartehäuschen beinhalte, stellte Kreistagsmitglied Lukas Duffner für diesen Teil die Hälfte der Kosten als Zuschuss des Kreises in Aussicht. Bei Neubau zahle der Kreis in der Regel die Hälfte, wusste er. Auf die Frage, ob sich die Anwesenden diese Herkulesarbeit zutrauen würden, wurde ihm bedeutet, er möge die Planung beginnen.

Damit nicht genug, sollen die Lampen im Kurpark "renoviert" werden. Das bedeutet, die Lampenschirme zu reinigen und die Lampenkörper neu zu streichen. Fattler will dazu das Blütendesign der Lampen nutzen, um verschiedenste Farben aufzubringen.

Doch das ist noch immer nicht alles, was sich die Aktivisten vorgenommen haben. Zunächst soll bereits am morgigen Donnerstag die Weihnachtsdekoration im Dorf abgebaut werden. Für das kommende Fest sollen dann zwei weitere Gruppen entstehen.

Auch die Osterdekoration soll um noch zwei Gruppen erhöht werden. "Es gab auch Anfragen, ob wir für die Fastnacht etwas machen", schmunzelte Fattler.

Eine kleine "Belohnung" gab es für die Gruppe an diesem Abend auch noch: Da Manuela Scherer-Cerasola und ihr Ehemann Salvatore von den Weihnachtsdekorationen der Gruppe sehr angetan waren, fotografierten sie jede der Gruppen. "Wir haben dann jede Woche ein anderes Bild auf die Speisenkarten gedruckt, was bei unseren Gästen sehr gut ankam", strahlte die Hausherrin. Als Dankeschön servierte sie den Männern und Frauen einen Vorspeisenteller.

Noch nicht aus dem Kopf hat Fattler sein angestrebtes Museum. Er klärte Lukas Duffner auf, dass es hierbei weniger um dorfgeschichtliches gehe, sondern eher um Technikgeschichte, also in keiner Weise Konkurrenz zum Reinertonishof darstelle. Er schlug vor, dass er mit einigen Leuten einen Besuch bei dem Sammler macht, um abzuschätzen zu können, ob eine Weiterverfolgung der Idee Sinn macht.

 

 

SÜDKURIER vom 11.1.2012

 

 

Gruppe will Dorfmitte neu gestalten

 

 

 

Ein ganzes Dutzend Frauen und Männer aus der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) traf sich am Montagabend voller Tatendrang zur Arbeitsbesprechung im Restaurant des Hotels Dorer. Gleich zu Beginn gab es eine Riesenüberraschung, als das Wirtsehepaar Manuela Scherer und Salvatore Cerasola mit zwölf gefüllten Vespertellern anrückte, um die Gruppe zum Essen einzuladen.

„Das ist aber eine nette Geste“, freute sich AfS-Sprecher Manfred Fattler und bedankte sich erfreut im Namen der Gruppe. Die Wirtin sparte nicht mit Lob für die großen Weihnachtsfiguren im Dorf, die von den aktiven Bürgern entworfen und aufgestellt worden waren. Auch die Gäste seien sehr beeindruckt gewesen von der Verschönerung des Ortes, wie Manuela Scherer-Cerasola versicherte. „Wir haben alle Figurengruppen fotografiert und jeden Tag in der Weihnachtszeit wurde der Menu-Plan mit einem anderen Foto verziert“, sagte die Chefin des Hauses.

Manfred Fattler berichtete von weiteren positiven Kommentaren der Bevölkerung. In „Renates Lädele“ wurde schon gefragt, ob die Gruppe auch Fasnetfiguren aufstellen würde, wie Renate Mai erzählte. Solche Pläne gibt es zurzeit nicht, aber im April soll das Dorf wieder in österlichem Glanz erstrahlen. „Können wir noch zwei zusätzliche Osterhasengruppen aufstellen“, fragte Manfred Fattler in die Runde. Nach kurzer Diskussion wurde allgemeine Zustimmung signalisiert.

Das kriegen wir doch locker hin bis Ostern“, hieß es von allen Seiten. „Nach der Osterhasengeschichte wollen wir dann die neue Ortsmitte gestalten“, kündigte Kunstschmiedemeister Fattler an. Schon vor längerer Zeit hatte die Gruppe konkrete Pläne geschmiedet, um das „Wirtehäusle“ gegenüber der Volksbank zu verschönern (wir berichteten). Dabei wolle man nicht nur reliefartige Figuren aufstellen, sondern nach Möglichkeit richtige Holzskulpturen, wie Manfred Fattler nun erläuterte. Auch das lebendige Wappen mit Wasserfall und frisch gepflanzten Tannen sei bereits angedacht, obwohl die Einzelheiten noch nicht feststehen. Ein Finanzierungsplan müsse ebenfalls aufgestellt werden, denn das Projekt sei sehr aufwändig und teuer.

An der Bushaltestelle daneben soll ein Wartehäuschen errichtet werden. „Das ist ja eigentlich die Aufgabe der Gemeinde, darum wird sie sich sicher finanziell beteiligen“, mutmaßte der Sprecher. Lukas Duffner wies darauf hin, dass es für Buswartehäuschen 50 Prozent Zuschuss vom Kreis gebe.

„Aber die Gemeinde muss den Antrag stellen“, sagte der SPD-Kreisrat. Er machte darauf aufmerksam, dass noch ein bisschen Geld in der Kreiskasse sei, weil relativ wenige Anträge gestellt worden seien. „Bis nach Villingen ist der Ruhm von AfS gedrungen“, freute sich Duffner und er dankte in diesem Zusammenhang besonders für die Neugestaltung der Kneippanlage und die Erneuerung des Wartehäuschens an der Inselklause.

 

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SÜDKURIER vom 17.12.2011

 

Bürger sorgen für Weihnachtsdorf

 

Sieben weihnachtliche Stationen mit lebensgroßen Figuren zieren seit dem ersten Advent die Hauptstraße des Kurortes. Am Ortseingang von Furtwangen her steht der Stall von Bethlehem mit Maria und Josef, die sich über das Kind in der Krippe freuen.In der Dorfmitte kommen bereits die drei Könige mit ihren Geschenken zum Stall und gegenüber der Volksbank sind neben geschmückten Tannen zwei vollbepackte Weihnachtsmänner zu sehen.

 

 

 

Obwohl die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS) erst knapp zwei Jahre alt ist, hat sie schon viel erreicht. Das kleine Schwarzwalddorf ist kaum wieder zu erkennen. Schmucke Buswartehäuschen zieren die Straßen von der Escheck bis zur Inselklause. Verrostete Geländer gibt es nicht mehr, weder im Dorf, noch in den Außenbezirken, alle sehen wieder aus wie neu. Halbverfallene Treppen und Mauern wurden ebenfalls instand gesetzt. Auch die Kneippanlage neben dem Freibad wurde tadellos saniert. Dies alles ist das Verdienst der Aktivgruppe, die mit Argusaugen die Schwachstellen des Dorfes unter die Lupe nahm und gleich danach mit Elan zur Tat schritt. Die Bevölkerung ist nicht nur voll des Lobes über die Gruppe, sondern unterstützt sie auch finanziell, damit das nötige Material und Maschinen gekauft werden können.

Sieben weihnachtliche Stationen mit lebensgroßen Figuren zieren seit dem ersten Advent die Hauptstraße des Kurortes. Am Ortseingang von Furtwangen her steht der Stall von Bethlehem mit Maria und Josef, die sich über das Kind in der Krippe freuen.

 

In der Dorfmitte kommen bereits die drei Könige mit ihren Geschenken zum Stall und gegenüber der Volksbank sind neben geschmückten Tannen zwei vollbepackte Weihnachtsmänner zu sehen. Darüber leuchtet riesengroß der Stern von Bethlehem. Im Garten von Günther Schimmel schweben Engel mit Geschenken vom Himmel herab, während ein kleines Mädchen die Kerzen am Christbaum anzündet.

Nebenan bei Elektro-Schwer fährt der Weihnachtsmann mit dem Schlitten daher und auf dem Bühl hat sich eine Hirtengruppe mit ihren Schafen versammelt. An der Ortsausfahrt nach Triberg hinunter ziehen vier junge Rentiere einen Schlitten voller Geschenke. Der Weihnachtsmann lehnt sich auf seinem Fahrzeug entspannt zurück und zeigt auf das Schild „Frohes Fest.“

Alle Weihnachtstationen werden in der Dunkelheit angestrahlt und bieten so ein romantisches Bild. Zusätzlich können an der Hauptstraße entlang knapp 50 originell geschmückte Tannenbäumchen bewundert werden, von denen manche ebenfalls in der Nacht beleuchtet werden. Gäste erkennen den Schwarzwaldort kaum wieder und fragen sich erstaunt, wer für das weihnachtlich dekorierte Dorf verantwortlich ist.

Schon seit längerer Zeit hat die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) davon geträumt, den kleinen Ort in das schönste Weihnachtsdorf des Schwarzwaldes zu verwandeln (wir berichteten). Nun scheint dieses ehrgeizige Ziel nach aufwändigen Vorbereitungen und in Zusammenarbeit mit der Kommune erreicht. Vor vier Jahren hatte die Gemeinde begonnen, in der Weihnachtszeit Christbäumchen in der Hauptstraße rund ums Dorf aufzustellen.

Allen Einwohnern, die sich bereit erklärten, die zwei Meter hohen Tännchen weihnachtlich zu schmücken, stellte das Bauamt ein Bäumchen vor die Türe. „In diesem Jahr haben wir 48 Christbäume geliefert“ erzählt Marianne Duffner vom Reinertonishof unserer Zeitung. Der große Baum vor dem Rathaus wurde von der Gruppe AfS geschmückt, wie Theodora Fattler dem SÜDKURIER berichtet.

Die sieben Weihnachtsstationen stammen alle aus der Werkstatt der rührigen Bürgerbewegung. Hobbykünstler, Handwerksmeister und technisch begabte Männer und Frauen voller Tatendrang haben sich hier zusammengefunden, um das Ortsbild zu verschönern. Jeden Donnerstagabend ist Arbeitseinsatz und dann wird auf dem Spitzberg in der kleinen Werkstatt gehämmert, gesägt, gehobelt und gemalt. Bei den monatlichen Arbeitsbesprechungen werden ständig neue Pläne geschmiedet.

„Wir haben viele Geldspenden von der Bevölkerung bekommen“, freut sich Manfred Fattler, Sprecher der Gruppe. Die Resonanz von den Schönwaldern, aber auch von den Urlaubsgästen sei riesig. Nun könne man wieder loslegen und müsse keine Sorge um die weitere Finanzierung der noch geplanten Projekte haben. Zwischen Weihnachten und Neujahr jedoch wollen die fleißigen Ehrenamtlichen eine Pause einlegen, um sich ein wenig von ihrer selbstlosen Tätigkeit zu erholen.

 

 

 

Schwarzwälder Bote vom 13.12.2011

 

Sechs Gruppenbilder zum Weihnachtsfest

Die Schönwald (hjk). Insgesamt sechs weihnachtliche Gruppenbilder haben die Aktivisten der Gruppe "Aktiv für Schönwald" in diesem Jahr im Kurort aufgestellt. Zwei davon begrüßen die Autofahrer und Wanderer an den jeweiligen Ortseingängen.

Ein tolles Bild hat "Chef" Manfred Fattler mit seiner Frau Theodora geschaffen. Für die Aufstellung jedoch zeichnete das "Altersteam" verantwortlich. Am Samstag wurde von den drei Senioren Heinz Töllke, Willi Schöntges, und Gerd Schneider bei Schneefall, Regen und heftigem Wind allerletzte Hand angelegt.

Nun grüßt neben dem fröhlichen Weihnachtsmann auf seinem Rentierschlitten (vierspännig) auch noch ein Schild die Besucher des Kurorts.

 

 

 

  

 


Neue Projekte werden angegangen

 

 Ausnahmsweise am Samstag traf sich die Gruppe "Aktiv für Schönwald" in der Hütte des Skiclubs. Denn "einmal im Jahr dürfen sich die Helfer auch etwas gönnen", so Manfred Fattler. Nicht etwa auf Kosten der angesammelten Spenden – das auf keinen Fall.

Vielmehr hatten sie verschiedene Spender. Doch trotz allen Feierns konnten sie es nicht lassen: Auch an diesem Tag wurde über die weiteren Aktivitäten diskutiert. Zunächst wird in den nächsten Tagen das Schneidwerk der Saftpresse in Ordnung gebracht.

Die Presse steht derzeit noch am Rathaus ohne das Schneidwerk. Dann geht es weiter mit den Arbeiten für die Advents- und Weihnachtszeit. Im vergangenen Jahr hatten zwei Nikolausfiguren das Wirtehäusle aufgewertet, um Ostern wurde die gesamte Gemeinde durch österliche Figuren geschmückt. Nun soll das auch auf die Advents- und Weihnachtszeit ausgeweitet werden.

Es wurden erste Entwürfe geprüft und angenommen – oder auch verworfen. An bis zu sieben Orten sollen nun weihnachtliche Figuren und Figurengruppen das Ortsbild bereichern und Gäste begeistern.

Doch bis dahin wird noch viel Schweiß fließen oben im "Spitzberger", wo die Gruppe "Aktiv für Schönwald" ein Domizil für diese Arbeiten gefunden hat

 

 


 

Träume der Aktiv-Gruppe werden wahr

 

Engel und Krippen für die Weihnachtszeit stehen beim Helferfest im Mittelpunkt

Das Helferfest der Bürgerinitiative Aktiv für Schönwald (AfS) wurde zum gelungenen Höhepunkt in der noch jungen Geschichte der Gruppe. Rund 25 Aktive kamen in die Skihütte und manche brachten sogar ihre Kinder mit. „Die Skihütte haben wir umsonst vom Skiclub bekommen“, freut sich Theodora Fattler, die mit einigen anderen Frauen Gläser spülte und Tische deckte.

Bürgermeister Hans-Georg Schmidt hatte aus seiner Privatschatulle die Getränke für das Fest spendiert, wie weiter anerkennend zu vernehmen ist. Den Kuchen stiftete die Bäckerei Ganter und das Abendessen die Metzgerei Winterhalter. So konnten die Aktiven gemütlich miteinander feiern und die Geselligkeit pflegen.

 

 

     


 

Aktivgruppe plant Weihnachtsdorf

 

 

SÜDKURIER vom 21.09.2011

 

Viele Spenden gehen ein für die Verschönerung des Kurortes

 

Schönwald (kim) Die Begeisterung beim letzten Treffen der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS) ließ sich nicht übersehen. Von allen Seiten wurde berichtet, dass sich nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische positiv über die Verschönerung des Ortsbildes äußern. „Es fällt den Leuten auf, dass wir etwas tun – und sie haben Freude daran“, berichtete Manfred Fattler, der Sprecher der Bürgerinitiative. Im Hotel Dorer hätten sich Kurgäste gewundert, weshalb im Dorf alles so gepflegt sei. „Entweder ist Schönwald reicher geworden oder aber es gibt jetzt ehrenamtliche Helfer“, schlussfolgerten die Urlauber, die schon jahrelang ihre Ferien im Ort verbringen. Manfred Fattler sprach allen Spendern seinen Dank aus. „Wir haben noch knapp 2000 Euro zur Verfügung für Material, jetzt können wir wieder loslegen“, freute er sich.

Geplant wurde schon vor einiger Zeit eine Neugestaltung des Wirtehäuschens (wir berichteten). Gärtner Andreas Kaltenbach hatte nun die außergewöhnliche Idee, das Wappen nicht reliefartig, sondern lebendig zu gestalten. Dazu gehören dann echte Findlinge, sprudelndes Wasser und auch die Bepflanzung mit fünf kleinen Tannenbäumchen. Aber da noch andere Varianten im Raum stehen, fiel bei der Sitzung noch keine Entscheidung. Auf jeden Fall wolle man im Winter im neuen Vereinsheim auf dem Spitzberg alle Innenarbeiten vorbereiten, um sie dann im nächsten Jahr aufzustellen.

Manfred Fattler hatte auch an Fritz Unger geschrieben, der im Rheinland wohnt und dem ein Teil des Geländes um das Wirtehäusle gehört. Fattler bekam von ihm einen freundlichen Brief und grünes Licht für die geplante Verschönerung. Als nächstes aber soll im Advent ein schönes Weihnachtsdorf mit Engeln, Krippen und anderen Figuren entstehen. Am 1. Oktober um 15 Uhr trifft sich AfS in der Skihütte zu einem kleinen Helferfest. Dabei sollen alle Vorschläge für das Weihnachtsdorf präsentiert werden.

 

Wirtehäusle soll attraktiver werden

SÜDKURIER vom 05.08.2011

Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ ist voller Tatendrang und trifft sich jede Woche zum Arbeitseinsatz!

Schönwald (kim) Nichts Anstößiges gibt es in dem kleinen Kurort, das den wachsamen Augen der Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ (AfS) entgeht. Kein rostiges Geländer und keine fehlende Schindel an einem Buswartehäuschen wird übersehen. Bei den jeweiligen Treffen am ersten Montag im Monat unter der Leitung von Manfred Fattler wird mit den 17 Helfern geplant und jeden Donnerstag ist ehrenamtlicher Arbeitseinsatz an den selbst gewählten Baustellen. Nicht nur ältere Handwerker und Rentner gehören zu der aktiven Gruppe, die ihrem Namen alle Ehre macht, sondern auch einige Frauen und jüngere Männer.

Beim jüngsten Treffen in der Pizzeria Holzfällerstube gab es einen kurzen Rückblick auf die letzte Großaktion. In unzähligen Arbeitsstunden wurde die Kneippanlage beim Freibad, die viele Jahre kaum benutzt werden konnte, auf Hochglanz gebracht. Das Wassertretbecken mit der neu gerichteten Umgebung wurde dann bei einem Festakt der Kommune übergeben.

Nun plant die Bürgerbewegung „Aktiv für Schönwald“ schon das nächste Großprojekt, wie in der Holzfällerstube deutlich wurde. Das Wirtehäusle in der Ortsmitte ist der Gruppe zum Stein des Anstoßes geworden. Das Dach ist beschädigt und auch sonst wirkt die Werbefläche des Unterstandes wenig anziehend auf die Gäste, die sich hier orientieren wollen. Kunstschmiedemeister Manfred Fattler breitete einen Plan aus und erläuterte seine Vorstellungen, die bei den Anwesenden auf große Zustimmung stießen.

Nicht nur das Wirtehäusle, sondern die ganze Umgebung müsse neu gestaltet werden und dadurch solle ein Glanzpunkt in der Ortsmitte entstehen. Am Dachvorsprung soll eine große Kuckucksuhr-Attrappe angebracht werden. Die Inschrift darunter wird darauf aufmerksam machen, dass Schönwald die Heimat der Kuckucksuhr ist. Rechts soll ein Uhrenträger in Schönwälder Tracht die Gäste grüßen und links eine Trachtenträgerin. Die Bushaltestelle daneben wird mit einem Wartehäuschen versehen und in der Mitte der freien Fläche soll das Wappen des Kurortes reliefartig prangen

 


Aktivisten haben eine große Lösung im Visier

Schwarzwälder-Bote, vom 03.08.2011 02:36 Uhr

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Manfred Fattler stellt den Mitgliedern der Gruppe "Aktiv für Schönwald" seine Pläne für den Platz gegenüber dem "Viktoria" vor. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

  

 

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Es soll die "große Lösung" werden, wie die Gemeinschaft "Aktiv für Schönwald" (AfS) am Montagabend beschloss. Will heißen, nicht allein das Wirtehäusle, sondern der gesamte Platz wird so gestaltet, dass er etwas fürs Auge ist, vor allem aber insgesamt ein Konzept aufweist.

Dazu gehört laut Manfred Fattler auch die Buswartestelle. "Die Leute stehen buchstäblich im Regen", ereiferte er sich. Einen Entwurf für die Gestaltung eines Unterstands mit modernem Zuschnitt hatte er dabei. Holz, Glas und Stahl bilden die Hauptelemente. Mit dem Bürgermeister habe er seine Idee zur Gestaltung des Platzes besprochen. Natürlich müsse der Gemeinderat dazu gehört werden, Hans-Georg Schmidt habe sich in groben Zügen seiner Planung angeschlossen.

Nachdem bei der vorigen Sitzung die Besitzverhältnisse noch unklar waren, wisse er nun genauer Bescheid: Die Gemeinde habe lediglich den Platz des Wirtehäusles von Friedrich Unger gepachtet, alles ringsum gehöre diesem weiterhin. "Das heißt, bei allen Maßnahmen, die wir vorhaben, müssen wir mit Herrn Unger sprechen", so Fattler. Dazu gehört auch ein angedachtes Schönwälder Wappenrelief zwischen Buswarte- und Wirtehäusle. Auch die gegenüberliegende Straßenseite will Fattler in die Planung mit einbeziehen.

Ein echter Blickfang soll dieser Platz künftig werden. "Die Frage ist, bekommen wir das gebacken", fragte Fattler seine Mitstreiter provokant. Nachdem diese der Meinung waren, dies könne die Gemeinschaft stemmen, sah er als nächsten Schritt den Gang vor den Gemeinderat.

In Kürze wollen die Aktivisten ein Geländer im Oberort auf Vordermann bringen, danach soll am 18. August am Buswartehäusle/Escheck etwas passieren. Dank guter Kassenlage traut man sich zu, die Häuschen in Schuss zu bringen, wobei das vor dem "Kreuz" nur eine neue Dachrinne benötige. Schlimmer sehe das andere aus, das benötige einige Stunden, wie Hans Göppert mitteilte.

Für den 25. September hat die Gemeinschaft besondere Pläne: Ein kleines Helferfest in der Hütte an der Jugendschanze. Das wird aus privaten Mitteln bestritten. Zumal die Finanzen noch arg knapp sind, wenn man die Pläne der kommenden Monate betrachtet. "Obwohl wir den Schönwäldern für die eifrige Bestückung der Spendenkässchen danken müssen", sagte Fattler.

Göppert und Willi Schöntges machten drauf aufmerksam, dass es zwar erst August sei, Weihnachten aber dennoch nicht mehr furchtbar weit entfernt liege. Schöntges will mit Heinz Töllke und Gerd Schneider für den Felsen vor dem Hause Elektro Schwer etwas ganz Besonderes bauen: Ein Schlitten mit Rentieren. Er sei sicher, dass Familie Schwer für die passende Beleuchtung Sorge trage. Göppert schwebt zudem ein großer Adventskalender vor.

Ein Lob von allen Seiten heimste der Gemeindegärtner ein. Die Pflanzungen seien eine Pracht und auch farblich einmalig, betonten die AfSler, die ihre nächste Sitzung verschoben haben. Erst am 12. September wollen sie sich im "Ochsen" treffen. "Am 5. September will ich Weltmeister werden", nannte Kunstschmiedemeister Fattler den Grund für die Verschiebung.

 

 


Neues Domizil wirkt heimelig

Schwarzwälder-Bote, vom 20.07.2011 02:58 Uhr

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Bereits vor einigen Wochen konnten wir ein Bild zeigen, wie der neue Versammlungsraum der Aktivgruppe "AfS" vor der Renovierung aussah. Nicht wieder zu erkennen präsentiert sich nun der helle freundliche Raum, der durch einige Accessoires sogar richtig heimelig wirkt. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Eigentlich hätte die "außerordentliche Sitzung" der Aktionsgruppe Aktiv für Schönwald (AfS) erstmals im neuen Domizil im "Spitzberger" ja nur eine kleine Feierstunde werden sollen. Doch wer die Aktivisten kennt, dem war von vorneherein klar, dass da auch das weitere Vorgehen besprochen würde. Zunächst legte man denn auch den nächsten Treff fest: Am 1. August um 20 Uhr in der "Holzfällerstube" findet die nächste offizielle Zusammenkunft statt.

Vieles hatte sich getan in den vorher sehr heruntergekommenen Räumen. Zwar ist der Anstrich mit weißer Farbe eigentlich nur eine Schönheitsreparatur, doch allein dies und dazu eine Generalreinigung werteten den Raum kräftig auf.

Buswartehäuschen ein weiteres Arbeitsfeld

Dazu hatten die Aktivisten von Schönwälder Bürgern zwar alte, aber noch recht brauchbare Möbel erhalten. Ein selbst gemaltes Bild von Willi Schöntges bringt etwas Heimeliges in das Kellerzimmer. Und sogar an den "Herrgottswinkel" haben sie gedacht.

Doch lange hielt sich Manfred Fattler damit nicht auf. Dem Sprecher der Gruppe brennen noch zu viele Themen auf den Nägeln. Und damit ist nicht nur die Arbeit der Gruppe gemeint, denn "die Weltmeisterschaft der Schmiede steht wieder vor der Tür", ließ er in einem Nebensatz fallen. Doch vorher will er sehen, dass das Buswartehäuschen Richtung "Löwen" zumindest von einem Fachmann mal angeschaut wurde, weil da seiner Meinung nach viel zu Richten sei.

Und das Hauptthema des AfS für die nächsten Wochen, das "Wirtehäusle"? Hier sieht Fattler zunächst diverse Ungereimtheiten und einen Aufruhr unter den Mietern. Mindestens sechs oder gar mehr hätten gekündigt, nachdem die Mieten nach Übernahme durch die Gemeinde um weit mehr als das Doppelte gewachsen seien.

Neues Konzept für "Wirtehäusle" liegt vor

"Eigentlich haben wir ja damit und mit dem Platz drum herum etwas richtig Gutes vor", ist sich nicht nur der Gruppensprecher sicher.

Doch momentan sehen es die Mitstreiter der Arbeitsgruppe wie ihr Sprecher: So lange nicht sicher sei, wie es dort weitergehe, werde man nichts übers Knie brechen. Zwar konnte man sich weitgehend auf ein sehr schönes Konzept einigen, dennoch werde nun erstmals nichts weiter unternommen, bis man vom Bürgermeister entsprechende Antworten habe.

Der Entwurf, der sich aus mehreren vorgelegten Vorschlägen zusammensetzen wird, soll dennoch bis zur Zusammenkunft im August ins reine gezeichnet werden. Und "er ist echt anspruchsvoll", so viel sei vorab schon einmal verraten.


 

Fattler: Wirtehäusle ist ein echter Schandfleck

Schwarzwälder-Bote, vom 15.07.2011 02:02 Uhr

 

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Erregte Debatten um Entwürfe für das Wirtehäusle zeichneten das Treffen der Gruppe "AfS" aus. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Unter großem Zuspruch sei die Wassertretstelle an die Gemeinde übergeben worden, freute sich der Sprecher der Gruppe "AfS", Manfred Fattler beim jüngsten Treffen. Als Nächstes gelte es, alle begonnenen Arbeiten abzuschließen; dies betreffe vor allem die Geländer, zum Beispiel an der "Sonne".

 

Auch der Arbeitsraum im Spitzberger müsse den letzten Schliff erhalten, allerdings will Fattler auch äußerlich noch kleine Verbesserungen. "Man darf ruhig sehen, dass wir hier drin sind, auch von außen", schmunzelte er. Eine Tür gelte es noch auszutauschen, dazu eine Stufe zu entschärfen, die sehr hoch sei.

"Wenn man aber den Raum heute sieht und den Vergleich anstellt, als der Schwarzwälder Bote uns erstmals besuchte, glaubt man nicht, dass das derselbe Raum ist", sagte er und strahlte über das ganze Gesicht. Daher werde man sich bereits in zwei Wochen, am 18. Juli um 20 Uhr dort treffen, schlug er vor. "Wir haben nach dem ersten Aufruf einiges an Gerät bekommen, dennoch fehlt noch einiges an Maschinen", erklärte Fattler.

So wäre die Gruppe erfreut, wenn sie Handkreissägen und Handbohrmaschinen samt Bohrern bekäme. Winkelschleifer und Bandsäge, Stichsägen und Schleifbock, Schraubstöcke und Akkuschrauber stünden ebenso auf der Wunschliste. Denn das erklärte nächste Großziel sei mal wieder ziemlich im Zentrum des Ortes und verspreche sehr viel Arbeit: Das ehemalige Wirtehäusle, das ein rechter Schandfleck sei.

Einig sind sich alle darüber, dass das Häusle einen wichtigen Aspekt der Schönwälder Geschichte wiedergeben soll: Die Erfindung der Kuckucksuhr durch den Uhrmacher Ketterer. Verschiedene Vorschläge hatten sie bereits mitgebracht. Für das nächste Treffen sollten diese noch etwas ausgefeilt werden.

Möglich sei dieser Schritt durch den Vertrag der Gemeinde mit dem Zweiteigentümer Unger geworden, der die Gemeinde als Pächter des gesamten Häusles und der näheren Umgebung sehe. Deshalb wollen man auch, dass das Umfeld gut aussieht. Viele Gäste suchten das Häusle auf, hatte man beobachtet. Daher müsse auch unbedingt eine Karte des Ortes hinein, aber eine aktuelle ohne technischen Schnickschnack, der sowieso nie funktioniert habe.

Als Hausaufgabe gab es von Fattler den Wunsch nach weiteren Entwürfen, wie man dieses Häusle in ein Kleinod verwandeln könnte .


 

Gruppe schmiedet neue Pläne

 

SÜDKURIER
8. Juli 2011 von Jonas Schneider

Schönwald (jos) Mit einem ausführlichen Rückblick auf die Fertigstellung der Wassertretstelle eröffnete Manfred Fattler den Treff des Arbeitskreises „Aktiv für Schönwald“ (AfS). 150 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurde in die Wassertretstelle gesteckt, die seit dem Wochenende offiziell eröffnet ist.

Mediziner Wolfgang Schubert warf einen Blick auf die Historie der Kneipptherapie.

Bei ihrem Treff verständigten sich die Mitarbeiter auf eine Pflege der Wassertretstelle. „Wir wollen versuchen, eine Art Patenschaft zu übernehmen und die Wassertretstelle zu erhalten, wie sie jetzt ist. Allerdings nur, wenn dies nicht unsere Kapazitäten überstrapaziert“, erklärte Manfred Fattler.

Als nächstes wollen die ehrenamtlichen Helfer ein Geländer am „Hotel an der Sonne“, als auch eines im Oberort ausbessern und reparieren. Am Montag in zwei Wochen dann, will die Arbeitsgruppe ihren eigenen kleinen Treffpunkt mit Arbeitsraum am Spitzberg eröffnen. Dieses Häuschen wurde von den aktiven Bürgern saniert und als neuer Treffpunkt hergerichtet.

Dankbar ist der Arbeitskreis über die Sach- und Geldspenden der Bürger. Allerdings bräuchten sie für ihre zukünftigen Projekte noch einiges an Werkzeug. Von der Bohrmaschine über die Band- oder Stichsäge bis hin zum Schraubenzieher werde Arbeitsgerät benötigt. Koordinator Fattler versprach, dass die Spenden „eins zu eins“ in die Projekte der Gruppe investiert werden. Außerdem äußerte Fattler seinen Wunsch, von der Gemeinde jährlich einen Betrag zur Verfügung gestellt zu bekommen, der selbstverständlich auch nur in die Aktionen der Gruppe einfließe. Das neue Vorhaben der Ehrenamtlichen ist das Gebiet rund um das „Wirtehäusle“. Nach dem Verständnis vieler Bürger ist der dortige Platz eine Art Mittelpunkt des Dorfes. Deshalb will die Gruppe dort nach und nach verschönern und das Gebiet einladender gestalten.

Da man „ja irgendwo anfangen müsse“, diskutierten sie verschiedene Zeichnungen, wie ein saniertes „Wirtehäusle“ aussehen könnte. Sie kamen zu dem Ergebnis, auf jeden Fall Schönwald als „Geburtsort der Kuckucksuhr“ hervorheben zu wollen. Deshalb sollen eine Kuckucksuhr, ein Uhrenträger und eventuell auch ein Schwarzwaldmädchen das neue „Wirtehäusle“ schmücken. Nach wie vor solle das Häuschen ein Informationshaus sein. Daher soll dort auch eine aktuelle Karte Schönwalds angebracht werden.


Aktivitäten lobenswert und beispielhaft 

Schwarzwälder-Bote, vom 05.07.2011 02:10 Uhr

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Im Storchengang wird die renovierte Schönwälder Wassertretstelle getestet.
Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Von Stephan Hübner Schönwald. Die renovierte Wassertretstelle übergab der Arbeitskreis "Aktiv für Schönwald" (AfS) am Wochenende offiziell an die Gemeinde.Laut Sprecher Manfred Fattler wurden unter anderem die Platten um das Becken herum neu verlegt und verfugt, Geländer entrostet und neu gestrichen sowie Gestrüpp entfernt, um mehr Licht auf die längere Treppe zu bringen. Eine Wand ziert nun ein Wandbild. Es gibt neue Hinweis- und Verbotsschilder sowie Türen, damit Hunde nicht mehr so einfach auf das Gelände kommen.

Die entstandenen Kosten von etwa 500 Euro deckten Spenden aus der Bevölkerung. Fattler versprach, dass sämtliche Einnahmen uneingeschränkt für die Objekte eingesetzt werden, um die sich der AfS kümmert. Auch die Kommune war am Projekt beteiligt. Sie spendete Farbe und Blumenkästen, die Mitarbeiter des Bauhofs setzten.

Fattler versicherte, dass man nichts gegen den Gemeinderat tun wolle. Der AfS möchte nach seinen Worten "Dinge tun, die den Ort für uns und die Gäste schöner machen". Es wurde bereits viel bewegt. Das Projekt Wassertretstelle sei allerdings an die Grenzen des AfS gegangen.

Ein größeres Zukunftsprojekt ist das Gebiet um das Wirtehäusle. Ziel ist, den Geburtsort der Kuckucksuhr mehr hervorzuheben. Entwürfe wurden gestern Abend besprochen. Von der Gemeinde wünschte sich Fattler, dass diese dem AfS jährlich einen Betrag zur Verfügung stellt.

Laut Bürgermeister Hans-Georg Schmidt ist die Gemeinde zwischenzeitlich Betreiber/Pächter des Wirtehäusles. Jährlich sollen 1000 bis 2000 Euro für dessen Unterhalt zur Verfügung stehen. Die Preise für Werbende wurden entsprechend festgesetzt. Er würde sich freuen, wenn die dort Werbenden nicht nur alle drei Jahre etwas austauschen.

Schmidt erinnerte an die lange Zeit, in der die Gemeinde an der Wassertretstelle "herumbastelte". Bereits vor zwei Jahren hatten Schüler der Albert-Schweitzer-Berufsfachschule Entwürfe für eine mögliche Umgestaltung vorgelegt. Diese lagen aber alle bei mehr als 100  000 Euro, hieß es. So viel Geld sei nicht vorhanden gewesen. Die Aktivitäten des AfS seien nicht nur lobenswert, sondern beispielhaft. Schön sei auch, dass Jung und Alt zusammenarbeiten. Auf etwa 5000 Euro bezifferte Schmidt die vom AfS an der Wassertretstelle geleisteten 150 ehrenamtlichen Stunden. Die Gemeinde finde es ganz hervorragend, dass sich so viele Leute engagieren.

Der Mediziner Wolfgang Schubert erinnerte an die Anfänge der Tretstelle und die Geschichte der Kneipptherapie, die vor etwa 190 Jahren mit der Geburt von Sebastian Kneipp begann. Der erkrankte als Student an Tuberkulose und suchte deshalb nach Therapien. Bereits früher vorhandene Wassertherapien habe er auf eine Formel gebracht. Regelmäßig sei er von da ab einmal täglich in die Donau gestiegen, was zu einer erheblichen Resistenzstärkung führte. Dadurch sei er mit der Tuberkulose fertig geworden. Die fünf Maximen Kneipps seien Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuterkunde und eine gesundheitsorientierte Lebensführung. Bei der Kneipptherapie gehe es um die Stärkung der Abwehrkraft. Allerdings sollte man sie nicht benutzen, wenn man unter einem Harnwegsinfekt leide. Fuß- oder Nagelpilz werde dagegen niemals durch sauberes, fließendes Wasser übertragen und entstehe nur auf vorgeschädigten Hautpartien.

Die Tretstelle war laut Schubert anfangs nur eine Mulde am Bach, an die Wanderer nur über einen steilen Hang gelangten. In den Jahren 1963/64 baute die Gemeinde das jetzige Freibadbecken, fasste den Weg zum Bach und brachte ein Geländer an. In den 70er Jahren kam die Anerkennung als heilklimatischer Kurort. Der Titel "Kneippkurort" wäre auch möglich gewesen. Auch die Nutzung von Mooren war angedacht. Zwar gebe es im Schwarzwald medizinisch sehr wertvolle Hochmoore, die Reserven seien aber so knapp, dass man keine Abbaugenehmigung bekommen hätte. Schubert erläuterte die medizinischen Hintergründe der Kneipp-Therapie. Der Mensch sei ursprünglich als Vierfüßer veranlagt gewesen, für das Kreislaufsystem sei es deshalb relativ schwierig, das Blut aus den unteren Extremitäten wieder nach oben zu pumpen. Dies geschehe durch die Beinmuskulatur. Das kalte Wasser der Kneipptherapie führe zu einem "Kälteschock", bei dem sich die Arterien zusammenziehen. Besucher sollten so lange im Becken bleiben, bis die Beine schwer würden. Nach dem Verlassen komme es mit der Zeit zu einer Endorphinausschüttung, was zu Wohlbefinden führe.

 


Gruppe gehen die Ideen nicht aus

SÜDKURIER
8. Juni 2011 von Ute Fleig

Schönwald – Ob Wartehäuschen an den Bushaltestellen, Geländer an Wegen, Bänke oder auch größere Projekte, wie die Wassertretstelle beim Freibad, die Helfer der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ kümmern sich mit Herz und Hand darum. In Rücksprache mit der Gemeinde und dem Bauhof bringen sie sich handwerklich zur Instandsetzung oder liebenswerter Gestaltung aktiv im Dorf mit ein.

 

 

Kräftig diskutiert wird bei der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ um den Ort für Einheimische und Gäste schöner zu gestalten.

Bild: Fleig

Vieles erstrahlt jetzt schon dank dem unermüdlichen Einsatz der Beteiligten von „AfS“ in neuem Glanz.

Von der Gemeinde hat die Gruppe einen Raum im Spitzberger Hof zur Verfügung gestellt bekommen. „Das erleichtert uns die Reparaturarbeiten und handwerklichen Maßnahmen ungemein“, berichtet Sprecher Manfred Fattler beim monatlichen Treffen zufrieden. „Wir suchen jetzt noch Werkzeug und Maschinen, die vielleicht beim einen oder anderen unbenutzt im Keller stehen und uns bei unserer Arbeit nützlich wären.“

Die Gruppe finanziert alles, was sie für Schönwald instand setzt und gestaltet, aus Spenden und ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. In allen Schönwälder Geschäften wurden Spendenkässchen aufgestellt. Das notwendige Material konnte bisher größtenteils daraus finanziert werden. Fattler betont, dass vieles ohne die finanzielle Unterstützung seitens der Bürger und Gäste von Schönwald nicht möglich wäre.

Aktuell sind die Helfer an der Wiederherstellung der Wassertretstelle neben dem Freibad. „ Es hat sich heraus gestellt, dass diese Aufgabe wesentlich mehr Arbeit ist, als zunächst gedacht“, sagte Fattler und informierte die Anwesenden über den aktuellen Stand. Bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein um die Wassertretstelle zur Nutzung freigeben zu können.

„Wir haben schon viel erreicht und haben noch sehr viel vor“, sagt Fattler erfreut über die gelungenen Anreize, die die Gruppe bisher schon zur Erhaltung und Verschönerung Schönwalds geschaffen hat. Viele Schönwälder schließen sich an und gestalten ihre Hauseingänge und Gärten dekorativ. Als nächste mögliche Aktion regte er die Umgestaltung des Wirtehäuschens in der Ortsmitte an und bat um Vorschläge und Ideen bis zur nächsten Sitzung.

 

 


 

Gemeindeverwaltung stellt "AfS" Raum zur Verfügung

Schwarzwälder-Bote, vom 08.06.2011 02:50 Uhr

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Zweigleisig fahren die Männer und Frauen der Bürgerinitiative "Aktiv für Schönwald" (AfS) derzeit. Während die eine Gruppe sich intensiv mit der etwas vergammelten Kneipp’schen Wassertretstelle auseinandersetzt, ist eine andere Gruppe im Außenbereich der Kurgemeinde tätig.

Auf Bitten der Aktionisten stellte die Gemeinde im ehemaligen "Spitzberger" einen Raum zur Verfügung. Noch immer wolle Bürgermeister Hans-Georg Schmidt das Haus und die dazu gehörenden Gebäude nicht verkaufen oder vermieten. Noch immer träume er vom Vier-Sterne- Hotel, für das an dieser Stelle ein Interessent und sogar bereits einmal Pläne vorhanden waren (wir berichteten), hieß es.

Immerhin dürfen nun die Mitarbeiter der AfS-Gruppe einen Kellerraum in einem Nebengebäude als Werkstatt nutzen, um dort verschiedene Arbeiten durchzuführen, die nicht im Freien gemacht werden können.

Auch einen Lagerraum stellte die Gemeinde hier zur Verfügung, um die bereits vorhandenen Osterhasen, Nikoläuse und andere Dinge einzulagern. "Das entlastet das Lager in der Werkstatt meiner Tochter enorm", gab der Sprecher der Initiative, Manfred Fattler, unumwunden zu. Der Raum war bisher belegt mit Waren der Tauschbörse "Verschenken statt wegwerfen", die übrig geblieben waren und seit Jahren immer wieder angeboten wurden – nur wollte sie keiner.

Durch die Lagerung in ungeheizten Räumen wurden die Dinge keineswegs besser, sie taugen nur mehr zur Entsorgung. "Wir haben die Teile zunächst rausgestellt, vermutlich geht alles zum Sperrmüll oder zum Recycling", stellten die Männer fest.

Nicht sehr gemütlich präsentiert sich der ewig lange Schlauch derzeit, "wir werden nun die Wände in Weiß streichen und auch an der Decke etwas machen", so die Aktionisten. Der Bürgermeister habe versprochen, dass die Gemeinde die Stromkosten übernehme. Und ein alter Ölofen sei auch vorhanden, damit auch im Winter eingeheizt werden könne.

In wenigen Tagen werden dann die ersten Werkbänke aufgestellt, versprach Willi Schöntges. Er werde mit Heinz Toellke und Günther Schimmel etwas anderes machen als der Rest der Initiative. "Wir haben immer wieder Hinweise auf unseren Uhrmacher Ketterer vermisst, der die Kuckucksuhr im Sinne des Wortes in die Welt hinaus getragen hat", stellte Schöntges fest. Daher würden die drei Männer nach bewährtem Muster der Nikoläuse und Osterhasen sich nunmehr auf Uhrenträger spezialisieren.

Eine Bitte haben die AfS-Aktivisten an die Bevölkerung: "Wer überzähliges Werkzeug oder Nägel und Schrauben hat, darf sich gerne an uns wenden", betonte Fattler. Dabei sei es egal, ob das Hammer und Bügelsäge oder gar Elektrowerkzeug sei, sie seien für alles dankbar.

Am Montagabend fand in der "Inselklause" das nächste Treffen von "Aktiv für Schönwald" statt, bei dem das weitere Vorgehen besprochen wurde. Arbeitseinsätze sind jeweils donnerstags ab 17 Uhr. Treffpunkt ist immer der Kirchplatz.

 


Osteraktion kommt bei Bürgern gut an

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 21.04.2011 um 22:00 Uhr

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Die Osterhasengrupe unterhalb des Kirchplatzes, gestaltet von Eva Slumova. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote
 

Schönwald (hjk). Stolz ist die Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS) auf die Osterdekoration im gesamten Dorf. "Viele haben geholfen, damit wir rechtzeitig fertig geworden sind. Sechs Hasengruppen von fünf Arbeitsgruppen sind eine stolze Bilanz", resümiert Sprecher Manfred Fattler im Gespräch mit unserer Zeitung. Und wenn man die Gruppe des Ideengebers Günter Schimmel dazu nimmt, sind es sogar sieben.

Die Leute hätten sich bemerkenswert engagiert, so Fattler. Teilweise seien sie angesprochen worden, sie sollten mehr "produzieren", um an verschiedene Bürger zu verkaufen. Dies sehe die Aktionsgruppe jedoch etwas problematisch.

"Unsere Leute haben bemerkenswerte Arbeit geleistet, mit sehr viel Ideenreichtum und Eigeninitiative", stellte Fattler fest. "Für 2012 werden wir noch einige neue Gruppen zusätzlich bauen", war er sich mit seiner Frau Theodora und Willi Schöntges einig.

Neben viel Zeit und Arbeit habe die Sache aber auch Geld gekostet. Rund 800 Euro sei für Farbe und Holz drauf gegangen. Dafür habe aber sogar der Geschäftsführer des Ferienlandes ihm geschrieben, dass der Ort durch die Figuren eine tolle Aufwertung erhalten habe. Die Dekoration trage zu einem österlichen Gefühl im ganzen Ort bei. Sowohl aus der Bevölkerung als auch aus den umliegenden Ortschaften gebe es eine sehr positive Resonanz.

Das nächste Projekt sei nun die Wassertretstelle, wo die Aktivgruppe sehr viel vorhat. "Wolfgang Schubert will sogar die Patenschaft dafür übernehmen", strahlte Fattler. Gespannt zeigte er sich dagegen, wie es mit dem Kirchplatz weitergeht

 


Kirchplatz und Heimatmuseum

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 08.04.2011 um 21:02 Uhr

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Intensive Gedanken über die künftige Gestaltung des Platzes vor der Schönwälder Pfarrkirche St. Antonius macht sich der Arbeitskreis "Aktiv für Schönwald". Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Was mir ganz besonders am Herzen liegt, ist der Weiher am Bühlhof", meinte Manfred Fattler beim jüngsten Treffen des Arbeitskreises "Aktiv für Schönwald" (AfS). Derzeit sei kaum mehr eine Wasserfläche zu erkennen. Der Weiher müsse ausgebaggert und die Büsche zurückgeschnitten werden.

Manfred Fattler schwebt ein Rundweg um den kleinen See und eine Skulptur vor.

"Ich will aus dem Weiher einen Glanzpunkt für den Ort machen", sah Fattler als Fernziel. Ein Rundweg um den kleinen See soll das Highlight bewusst machen, das er plant. Zwar habe er noch nicht mit seiner Tochter Bianca gesprochen, doch das werde er sofort nachholen: "Auf den Findling würde ich gerne eine Skulptur setzen", verriet er den im "Löwen" versammelten Mitstreitern strahlend.

Die Ortsmitte, der Kirchplatz und ein Heimatmuseum sind die weiteren Gedanken des obersten Aktivisten Manfred Fattler. Bei letzterem habe er die volle Unterstützung des Bürgermeisters. Allerdings müsse man geeignete Räume finden.

Oehler: Rat muss Grundsatzbeschluss zuerst fassen.

Dazu gab es etliche Vorschläge, die er zum Teil bereits überprüft hatte. Den einen oder anderen Vorschlag wolle er mit dem Bürgermeister noch besprechen.

Ein klein wenig Bewegung sei beim Kirchplatz erkennbar, informierte Fattler weiter. Die Diözese sei bereit, einen Teil des Platzes zu pflastern; jedoch müsse auch mit dem Rest etwas geschehen.

"Dazu muss der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss fassen, dass eine geplante Bebauung endgültig vom Tisch ist", erklärte dazu Bürgermeisterstellvertreter Adalbert Oehler die Versammelten auf. 


"Aktiv für Schönwald" plant weitere Aktionen im Ort

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 06.04.2011 um 20:00 Uhr

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Sehr gut besucht ist die jüngste Sitzung des "AfS" im "Löwen" auf der Escheck.
Foto:Kommert

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Sie ist schon sehr "Aktiv für Schönwald" (AfS), die gleichnamige Aktionsgruppe. Die letzte Aktion ist noch nicht ganz beendet, schon wird über neue und künftige Aktivitäten nachgedacht. Als treibende Kraft dabei darf man den Sprecher der Gruppe, Manfred Fattler, betrachten.

Nachdem diese Woche die Osterhasen-Aktion wohl abgeschlossen wird, besprach die Gruppe im Gasthaus "Löwen" auf der Escheck, wo die sechs Hasengruppen ihr Zuhause für die kommenden Wochen haben werden.

An jedem Ortseingang, also aus Richtung St. Georgen, Furtwangen und Triberg, werden Besucher des Tourismusdorfes von Hasengruppen begrüßt. Dazu steht demnächst eine am Wirtehäusle, eine im Kurpark sowie eine am Sängerbrunnen. "Mir ist aufgefallen, dass in diesem Jahr sehr viele Schönwälder ihre Vorgärten österlich geschmückt haben", stellte Fattler zusätzlich erfreut fest. Wenn alles klargeht, sollen die Hasen am Freitag oder Samstag aufgestellt werden.

Einen Raum für die Gruppe, nicht zum Tagen, sondern eher zum Arbeiten, habe er gesucht, berichtete Fattler den rund 15 Anwesenden. Er habe mit dem Bürgermeister lange überlegt. Sehr wahrscheinlich fündig geworden sind sie beim "Spitzberger", auf dem Weg zur Escheck. In den nächsten Tagen wollen sie nicht etwa das Haus, sondern eher den Schuppen, einer näheren Betrachtung unterziehen. Da sei ehemals wohl eine Werkstatt drin gewesen, so Fattler.

Mit dem Bürgermeister habe er ebenso besprochen, was diesem in den nächsten Monaten so am Herzen liege. Zunächst wolle Fattler selbst noch einmal nach dem Geländer über den Bach schauen. Zwar sei das wohl eher eine Sache der Straßenmeisterei Furtwangen, da die Brücke die Landesstraßen überquert. Da dies aber eine Schönheitsreparatur sei, frage er nicht danach. "Vielleicht kann man dieses Geländer auch verkleiden", sinnierte er.

Ein größeres Projekt werde wohl die Wassertretstelle sein. Die sei ihm schon wichtig. Was nach kurzer Rücksprache wohl viele der Aktivgruppe betrifft. Den Zaun in Ordnung bringen, an beiden Ausgängen ein Tor anzubringen und ein Schild, dass Hunde in der Kneipp-Anlage nichts zu suchen hätten. Das sind die grundlegenden Dinge, die man dort in Ordnung bringen will.

"Mir wäre es aber arg recht, wenn wir auch den Fußweg zur alten Escheckstraße wieder begehbar machen könnten", so Hans Göppert. Hinweisschilder seien vorhanden, eventuell müssten sie erneuert werden. Indes plant Willi Schöntges etwas Anderes. Zwei große Uhrenträger will er mit seinem Kompagnon richten. Sie sollen mit einem Schriftband auf die Heimat der Kuckucksuhr hinweisen.


Erste Osterhasen fertig

Hans-Jürgen Kommert, aktualisiert am 14.03.2011 um 10:46 Uhr

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Willi Schöntges und Heinz Töllke von der Initiative "Aktiv für Schönwald" mit ihren Oster-Schmuckstücken. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Schönwald - Sie waren auch in der "Fasnetpause" der Gruppe "Aktiv für Schönwald" tätig. Willi Schöntges und Heinz Töllke sind nun die Ersten, die die Ergebnisse ihres Schaffens präsentieren können.

Die Entwürfe hatte der ehemalige Architekt Schöntges bereits bei der Sitzung der Aktivgruppe im Januar vorgestellt (wir berichteten). "Diese beiden werden das Wirte- häusle schmücken", erklärte Schöntges dazu und zeigte auf die gelungenen Oster-Hasen fürs Freie.

Die beiden Aktivisten hätten bereits bei der Nikolaus-Aktion die Figuren für diese zentral gelegene Stelle hergestellt. Insgesamt fünf Gruppen sollen in den nächsten Wochen fertig werden. Für das Wirtehäusle haben Schöntges und Töllke noch einen kleine Nebenidee: Da, wo im Winter der Komet angebracht ist, schwebt den Beiden ein Schriftzug vor: "Schönwald wünscht Frohe Ostern" oder etwas in dieser Art. Töllke ist sicher, dass sie dies in den nächsten Wochen noch schaffen könnten.

Vom Material her haben sie nicht gespart: "Wir haben wasserfest verleimte Tischlerplatte verwendet, dazu Acrylfarbe zum Bemalen, die ist ebenfalls wasserfest", stellten die beiden Aktivisten im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten fest. Nun gelte es abzuwarten, bis die anderen Gruppen soweit seien.

Und einen Hinweis hatte Willi Schöntges noch für Interessenten: "Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass wir am 4. April im Restaurant ›Löwen‹ auf der Escheck unser nächstes Treffen haben. Wir freuen uns über jeden Bürger, der kommt", machte er deutlich


Der Osterhase lässt bereits grüßen

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 09.02.2011 um 20:16 Uhr

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Günter Schimmel stellt seinen Entwurf für die Osterhasen der Gruppe "Aktiv für Schönwald" vor. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Neue Gesichter und viel Tatendrang konnte sehen, wer die erste Zusammenkunft in diesem Jahr der Aktionsgruppe "Aktiv für Schönwald" in der "Schwarzwaldtanne" besuchte. Manfred Fattler gab als Sprecher der Gruppe einen Überblick über bisher Geleistetes. Für eine Laiengruppe habe man Überdurchschnittliches zuwege gebracht. Von der Bevölkerung würden die Aktionen inzwischen ebenso begrüßt, erhebliche Spendengelder seien zudem mittlerweile angekommen. Die Spendenkässchen in den Geschäften kämen ferner sehr gut an, bei den Händlern und den Schönwäldern.

"Wir werden auch weiterhin Dinge im Ort machen, die uns bewegen, allerdings in enger Abstimmung mit dem Gemeinderat und Gemeindeverwaltung", machte er die Vorgehensweise deutlich.

Etwas erschüttert sei er, weil das Geländer an der Gutachbrücke über die B 500 bereits wieder roste, sagte Fattler. Da habe man wohl "etwas schlampig" entrostet, er werde das wieder in Ordnung bringen, sobald das Wetter es zulasse.

Geländer an der Gutach rostet schon wieder

Die nächste Aktion sei nun die bereits angesprochene mit den Osterhasen. Nach reger Debatte einigten sich die Versammelten auf mehrere markante Orte, wo die Hasengruppen aufgestellt werden sollen, mit dem Wirtehäusle als zentralem Punkt. Fünf Gruppen werden präsentiert.

Entwürfe brachte Günter Schimmel, der diese nach gekauften Zeichnungen angefertigt hatte. Eigene Entwürfe brachte Willi Schöntges, der die Zeichnungen selbst angefertigt hatte. Die Schönwälder Künstlerin Eva Slunova, die die Gruppe bereits bei den Nikoläusen unterstützt hatte, wollte bis in einer Woche noch Entwürfe nachreichen.

Zentrale Frage aber war, wo man die Hasengruppen anfertigen wolle. Sicherlich könnten an Samstagen die Werkstätten von Fattler oder der Firma Göppert genutzt werden, das sei aber nur Ausnahme. Ein Vorschlag war, ob man nicht versuchen könne, im alten Gebäude der Firma Hock unterzukommen. Eine andere Möglichkeit könne man mit Schule und Bürgermeister besprechen, nämlich den Werkraum der Richard-Dorer-Schule zu nutzen.

Neue Ostereier will Theodora Fattler beschaffen, sie sollen aus zwei Styroporhälften bestehen, die zusammengeklebt werden, nachdem etwas Sand hineingegeben wurde. Damit wurde dieses Thema vorläufig zu den Akten gelegt.

Nächstes Treffen erst am 4. April geplant

Fattler machte noch einige Vorschläge, die ihm am Herzen liegen. Die restlichen Geländer: beispielsweise an der "Sonne" oder bei der Brücke am ehemaligen "Frieden". Papierkörbe will er parallel mit den Geländern streichen.

Auch der Platz beim Wirtehäusle in Richtung Tiefgarage oder die drei Ortseingänge brennen Fattler auf den Nägeln. Er wolle da ein durchgängiges Konzept erarbeiten.

Nachdem er viel Arbeit für die Gruppe sehe, der nächste Termin jedoch eigentlich am Rosenmontag wäre, treffe sich die Gruppe erst wieder am Montag, 4. April, dann auf der Escheck im Gasthaus "Löwen", sagte Fattler.

 

 

Ortseingänge und Heimatstube

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 07.12.2010 um 21:30 Uhr

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Willi Schöntges mit einer Spar- beziehungsweise Sammeldose der Initiative "Aktiv für Schönwald". Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald.

Für die Initiative "Aktiv für Schönwald" (AfS) war es anlässlich der letzten Sitzung des Jahres an der Zeit, um inne zu halten, zurück zu blicken. Vieles wurde in ehrenamtlichen Stunden bewältigt, was ansonsten der Gemeinde viel abverlangt hätte.Ein Erfolg sei auch der Weihnachtsmarkt gewesen, gab das Ehepaar Fattler bekannt. Dennoch sei für das nächste Mal einiges zu verbessern, hatten alle Beteiligten bemerkt. Und – auch wenn es eigentlich eine Zeit des Resümees sei, gelte es dennoch, in der Zeit ohne Sitzung vorauszudenken. Natürlich gehe es in den nächsten Wochen bereits darum, den geplanten Osterschmuck auf den Weg zu bringen und zu gestalten.

Doch Manfred Fattler wäre nicht er selbst, wenn er nicht bereits wieder neue Herausforderungen suchte. So liege ihm vor allem die Neugestaltung der drei Ortseingänge am Herzen. "Wir wissen zwar nicht zu 100 Prozent, ob die Kuckucksuhr ihren Entstehungsort wirklich in Schönwald hat. Aber wir wissen, dass diese Uhr unseren Ort geprägt hat. Und darauf will ich an den Ortseingängen hinweisen", sinnierte er. In den kommenden Wochen bis zum 7. Februar sei ja noch viel Zeit, sich dazu Gedanken zu machen. Ebenso ein Anliegen sei ihm eine "Heimatstube" oder etwas Ähnliches, wo viele Dinge aus der Vergangenheit des Touristendorfes zusammengetragen werden könnten.

In Geschäften werden Sammeldosen aufgestellt

"Es gehört einfach heute dazu, dass man stolz seine Vergangenheit zeigen kann", betonte Fattler. Wo man so etwas unterbringen könnte, müsse man im Vorfeld herausfinden. Es müsse langfristig zur Verfügung stehen, gut zugänglich sein und möglichst wenig kosten, waren sich alle Mitglieder einig.

Ein letztes Stück des laufenden Jahres brachte Willi Schöntges mit. Er hatte ja versprochen, alle Geschäfte der Gemeinde mit Sammeldosen auszustatten. Diese stellte er wie angekündigt am Montagabend vor. 14 solcher Sammeldosen werden künftig in den Geschäften stehen und an den AfS erinnern.

Der künftige Inhalt dieser Behälter soll dann die vielen Aktivitäten der Gruppe finanziell unterstützen. In diesem Jahr hätten die laufenden Spenden die Arbeit der Initiative abgedeckt und noch sei ein Guthaben vorhanden. Doch wie das im kommenden Jahr aussehe, wisse ja momentan keiner. Daher sei die konstante Sammlung eine wichtige Grundlage, war man sich einig bei den Mitarbeitern der Gruppe.

Der Nikolaus ist der Überraschungast

Eine kleine Überraschung gab es dann auch noch beim Jahresabschluss in gemütlicher Runde: Selbst der Nikolaus war auf die engagierte Gruppe aufmerksam geworden und besuchte sie, wobei der Knecht Ruprecht die Rute tunlichst stecken ließ, dafür aber gleich seinen ganzen Sack mit Äpfeln, Nüssen und Mandelkern ausleerte.

 

 

Weihnachtsmänner und -bäume schmücken Schönwalds Wirtehäuschen

Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 30.11.2010 um 21:35 Uhr

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Foto: Schwarzwälder-Bote

 

So glänzend hat man das "Wirtehäuschen" in Schönwalds Ortsmitte selten gesehen. Nachdem während des Weihnachtsmarktes der Stand der Initiative "Aktiv für Schönwald" im Wirtehäuschen ein beliebtes Fotomotiv war, entschloss man sich seitens der Gruppe, in Absprache mit der Gemeinde, die Dekoration mitsamt den beiden riesigen Weihnachtsmännern und den Bäumen am Häuschen zu belassen. Der Abbau erfolgt im neuen Jahr.

 


 

"Kleines Schmuckstück" fertig

Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 01.10.2010 um 21:35

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Ein großer Teil der Beteiligten erhebt die Sektgläser zur Feier des gelungenen Werkes mit Bürgermeister Schmidt. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

 

 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald.

Nach mehr als 125 Stunden ehrenamtlicher Arbeit gaben nun die Mitglieder der Initiativgruppe "Aktiv für Schönwald" ihr bisher umfangreichstes Werk zurück an die Gemeinde. Im Rahmen einer Feierstunde im Buswartehäuschen bei der "Inselklause" übernahm Bürgermeister Hans-Georg Schmidt das wiederhergestellte Häuschen.

Erkrankt war am Donnerstag allerdings der Initiator dieser Aktion, Hans Göppert. In Vertretung lieferte Manfred Fattler, Sprecher der Initiative, einige Fakten. Immerhin liege das kleine Wartehäuschen nahe des Ortseingangs und sei für Fremde so etwas wie eine Visitenkarte. Auch die Nachbarn im Loch seien involviert gewesen, sie seien oftmals mit Speis und Trank angekommen und hätten die Bauarbeiten somit logistisch gestützt.

Knapp über 970 Euro seien die Materialkosten gewesen. Elf Männer und drei Frauen hätten viele Stunden geleistet. Auch Unterstützung von Firmen gab es. So habe Paul Scherer spontan die Betonarbeiten übernommen, informierte Fattler. Die Firma Holzbau Göppert und Maler Storz hätten geholfen, dass aus dem Häuschen wieder ein kleines Schmuckstück wurde.

Schmidt dankte im Namen der Gemeinde. "Die kleineren Dinge, die ihr erledigt, sind oft Dinge, die wir zeitlich nicht selbst leisten können und fremdvergeben müssten. Eure Gruppe hat schon viel Bürgersinn bewiesen. Während in Stuttgart Bürger etwas Sinnvolles verhindern wollen, wird hier Aufbauarbeit geleistet", lobte der Gemeindechef.

Als Schmidt von der geplanten kleinen Jahresabschlussfeier der Gruppe erfahren hatte, stellte er spontan als SC-Vorsitzender die Vereinshütte zur Verfügung. "Und die Getränke übernimmt der Privatmann Hans-Georg Schmidt", betonte er. Sicher könne der Bauhof viele Dinge leisten, das aber würde zusätzliches Geld kosten. "Hier haben Bürger im Schweiße ihres Angesichts wertvolle Arbeit geleistet, da hoffe ich, dass das auch gewürdigt wird und das Häuschen nicht dem Vandalismus zum Opfer fällt", sagte er.

Für den Rest des Jahres sollen alle begonnen Arbeiten beendet werden, meinte Manfred Fattler weiter. So sei am Donnerstag die Mauer oberhalb der Kirche fertig gestrichen worden. Das Geländer an der "Sonne" stehe nun ganz oben auf der Liste, "und so langsam müssen wir uns dann auf den Weihnachtsmarkt vorbereiten", betonte Fattler.

Für den großen Weihnachtsbaum auf der "Festung", dem neuen Rathauseingang, sei alles vorbereitet, freute sich der Bürgermeister. Denn auch den werde ja die Initiative stellen. An exponierten Stellen im Ort wolle die Gruppe weitere Christbäume aufstellen, ohne Beleuchtung, aber geschmückt, erklärte Fattler dem Gemeindeoberhaupt. Und noch etwas versprach er: Einen Mülleimer für das Häuschen, der dann auch geleert werde.

Fattler unterstrich, dass mittlerweile auch die Spenden geflossen seien, so dass die Aktivitäten der Gruppe finanziell abgesichert seien.

Weitere Informationen: Der nächste Treff von "Aktiv für Schönwald" (AfS) findet am Montag, 4. Oktober, um 20 Uhr im Gasthaus "Schwarzwaldtanne" statt.


Bürger renovieren Buswartehaus

Von SÜDKURIER, am 4.10.2010

 

Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ übergibt saniertes Bushäuschen an die Gemeinde

 

Die gründliche Renovierung des Buswartehäusles an der Inselklause ist ihr Verdient und den würdigt Bürgermeister Hans-Georg Schmidt bei der Übergabe. (v.li) Günter Schimmel, Hubert Waldvogel, Willi Schoentges, Emil Kuner, Manfred Fattler, Hubert Heger, Gerd Schneider, Hans-Georg Schmidt, Marliese Heger, Uwe Bünning und Dorle Fattler.

Bild: Bolkart

Schönwald (rib) „Ihr habt Bürgersinn bewiesen und beweist es ständig“, dankte Bürgermeister Hans-Georg Schmidt den ehrenamtlichen Helfern von „Aktiv für Schönwald“. Mit insgesamt 126 Arbeitsstunden und einem Materialeinsatz von knapp 1000 Euro hatte die Gruppe das Buswartehäuschen an der Inselklause wieder instand gesetzt. Dieselbe Leistung hätte die Gemeinde rund 4000 Euro gekostet, bezifferte Manfred Fattler, Sprecher der AfS, den Aufwand.

Und das wusste auch Hans-Georg Schmidt zu schätzen. Das Engagement helfe an Stellen zu sparen, die sonst über die Bauhofmitarbeiter direkt aus dem „Sack des Bürgers“ gezahlt werden müsse. Die Leitung des Projektes hatte Hans Göppert in der Hand. „Das ist seine Sache“, wertete Manfred Fattler. Allen Mithelfern zollte er Respekt für die geleistete Arbeit. Aber einer müsse die Zügel in der Hand halten, dankte er Hans Göppert, der aus Krankheitsgründen bei der Übergabe nicht dabei sein konnte.

Das Buswartehäusle, das vor 30 Jahren auf Betreiben der Freien Wähler erstellt wurde, war keine Augenweide mehr und am Ortseingang keine imponierende Visitenkarte, stellte Manfred Fattler nüchtern fest. Sein Dank ging auch an die Nachbarn, die ihrerseits die Renovierung unterstützten und die Schönwälder Betriebe, bei denen nicht lange gebettelt werden musste. Den Dankesworten von Manfred Fattler schloss sich Bürgermeister Schmidt an. Was die 25 ehrenamtlichen Helfer in der letzten Zeit geleistet haben, könne sich sehen lassen. Geländer wurden in mühevoller Kleinarbeit abgeschliffen, instandgesetzt und neu lackiert, Brücken und die Geländer in Ordnung gebracht, benannte er die Projekte.

Er appellierte an die Bevölkerung, pfleglich damit umzugehen und erneuerte sein Angebot, die AfS auch aus der Gemeindekasse zu unterstützen. Alles, was bisher geleistet wurde, finanzierte die Initiative über Spenden, erklärte Dorle Fattler. Die Gruppe will in diesem Herbst die angefangenen Projekte zu Ende bringen und sich dann für den Schönwälder Weihnachtsmarkt rüsten. Pläne für die Zukunft haben sie aber mehr als genug.


 

 

 

 

"Noch einige Baustellen"

Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 21.09.2010 um 22:32

 
Die Schönwälder Wassertretstelle
Foto: Hermann Foto: Schwarzwälder-Bote
 

Schönwald (hjk). "Noch viele Baustellen sehe er", sagte Koordinator Manfred Fattler beim jüngsten Treffen der Gruppe "Aktiv für Schönwald" (AfS). "Das Geländer an der ›Sonne‹ braucht dringend einen neuen Anstrich; momentan bin ich dabei, ein Angebot eines Beschichters einzuholen wegen der Bänke vor dem Hallenbad", informierte Fattler. Sorge bereitet ihm vor allem die Wassertretstelle.

Obwohl mehrere Schilder darauf hinweisen würden, dass diese kein Bad für Hunde sei, ließen doch etliche ihre Hunde hinein. "Vielleicht sollten wir dort ein Tor hinsetzen; dann müssen die betreffenden noch eine Tür öffnen, vielleicht hält sie das etwas ab", schlug Fattler vor.

"Auch den Weg zur Tretstelle müssten wir mal auf Vordermann bringen", machte Göppert auf eine weitere Baustelle aufmerksam. Dies sei aber eine Aufgabe für das kommende Frühjahr, schloss Fattler diesen Punkt ab.

So langsam sei es an der Zeit, an die geplante Weihnachts- und Osteraktion heran zu gehen. Er habe verschiedene Hölzer gesammelt, die recht wasserfest seien. Jetzt gelte es, diese in die entsprechende Form zu bringen, was aber in der Werkstatt nicht ginge. Hier meldete sich Willi Schöntges zu Wort. In seiner Scheune könne man die Arbeiten erledigen. Allerdings müsse auf Dauer ein Lagerplatz gefunden werden.

Was man zu Weihnachten zu tun gedenke, wurde lebhaft diskutiert. Zunächst meinte Fattler, die Gruppe solle etwa drei bis vier schöne Weihnachtsbäume an exponierten Stellen aufbauen, ansonsten habe er angeboten, dass die Aktivgruppe stundenweise beim Weihnachtsmarkt aushelfe. Da gab es jedoch andere Ansichten. Die Gruppe will nun verschiedene weihnachtliche Sägearbeiten anbieten, dazu eventuell Modeschmuck, den Simone Schöntges machen könnte.

Herbstfest mit allen Helfern geplant

Er sehe jetzt als nächste Aktivität das "Herbstfest" für die Helfer. Sein Schwager habe in Schonach ein wunderschönes Plätzchen. Da würde er gerne am letzten Samstag oder Sonntag des Septembers mit allen Helfern feiern, sagte Fattler. Jeder solle etwas mitbringen wie einen Salat oder Ähnliches.

Die nächste Sitzung der Gruppe ist am 4. Oktober in der "Schwarzwaldtanne".

 Finanzen und Spenden der "Aktiv für Schönwald" (AfS): Ein kleines Problem sieht Koordinator Manfred Fattler bei der Finanzierung der Aktivitäten der Initiativgruppe: Viele Leute hätten Unterstützung geben wollen. Bis jetzt sei jedoch kaum Geld vorhanden, so dass die Gruppe derzeit auf Schulden sitze. "Wir geben ja fast kein Geld aus; aber für die Materialkosten müssen wir aufkommen", machte Fattler deutlich. "Für Spenden sind wir jederzeit dankbar; wer keine Spendenbescheinigung braucht, kann sie uns direkt zukommen lassen", ruft er auf. Wer jedoch eine Bescheinigung wolle, müsse eine Überweisung auf das Konto der Gemeinde tätigen mit dem Verwendungszweck "für AfS". "Wir sind kein Verein, daher dürfen wir keine Spendenquittungen ausstellen", zeigte er auf. Wer also Interesse an der Arbeit der Gruppe habe, könne jederzeit einsteigen und helfen. Wer die Arbeit gut finde, aber nicht helfen könne, dürfe einfach auch mit einer Spende helfen. "Unser Ziel, Schönwald attraktiver zu gestalten, kann nur mit Helfern erreicht werden, aber sie kostet auch Geld", räumte Fattler abschließend ein.

 


 

Handschrift soll erkennbar sein

Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 15.09.2010 um 21:36

Die Mauer bei der Schönwälder Pfarrkirche saniert Albrecht Axmann. Unzählige Löcher gilt es dabei zu bearbeiten.
Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote
 
 

Von Hans-Jürgen Kommert Schönwald. Sie freuen sich schon über die Wertschätzung, die ihre Tätigkeiten und Aktivitäten bei der Bevölkerung hervorrufen. Doch sie machen auch anderen Mut, "Aktiv für Schönwald" zu werden. "Das Buswartehäuschen am Eingang zum Weißenbachtal ist sehr schnell über die Bühne gegangen", erklärte Manfred Fattler, der die Arbeiten der Aktivgruppe koordiniert, beim jüngsten Treffen.

Es sei natürlich ein Objekt gewesen, das genau zur Gruppe gepasst habe, meinte dazu Hans Göppert. Nachdem nunmehr die Holzarbeiten praktisch abgeschlossen seien, ginge es nur mehr um die Gestaltung. Innen sei sicher der jetzt vorhandene Voranstrich "Eiche hell" richtig, müsse aber noch einmal überstrichen werden, bevor man die Sitzbänke wieder anbringen könne. Die müssten auch noch gestrichen werden.

Außen wurden nun verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. Einig war man sich nur über eine deckende Farbe. Grau meinten die Einen, die andere Partei neigte dazu, das Grün und Braun des Geländers der Gutach aufzunehmen. Göppert machte deutlich, dass er mit Maler Wolfgang Storz einen Termin habe; den wolle er bitten, diese Vorschläge jeweils mit einem starken Pinselstrich aufzubringen und vielleicht selbst einen Farbvorschlag zu machen.

Hubert Heger machte deutlich, dass er vor allem eines wolle: "Die Handschrift unserer Aktion muss deutlich erkennbar sein, einen Mischmasch fände ich schlecht." Man müsse dabei auch daran denken, dass man eventuell weitere Buswartehäuschen in Angriff nehmen werde, zum Beispiel das an der Escheck. Er wünsche sich auch einen Papierkorb an den Häuschen. "Das muss mit der Gemeinde abgesprochen werden", machte ihm Fattler klar, ansonsten sehe er da kein Problem.

Ein dickes Lob gab es für Albrecht Axmann, der die Mauer an der Kirche saniert. "Es ist geradezu unglaublich, mit welcher Energie er das angreift. Das sind hunderte von Löchern, die er fachgerecht zunächst aufbohrt, das Metall entrostet und dann die Löcher sauber wieder schließt", machte Fattler den beim jüngsten Treffen anwesenden Helfern klar.

Wenn Axmann mit der Mauer fertig sei, werde sie im selben Grauton gestrichen, wie ihn die Streifen beim Rathaus zeigen.

Theodora Fattler will noch gemeinsam mit Marlies Heger die Bank am Kirchplatz neu streichen.

 


  

 

Kein Zuckerschlecken

Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 04.09.2010 um 01:34

Simone Schöntges beseitigt den Schmutz am Buswartehäuschen, Gerd Schneider hilft dabei. Auf dem Dach werkelt Manfred Fattler.
Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote
 
 

Schönwald (hjk). Sie sind tatsächlich "Aktiv für Schönwald". Das Buswartehäuschen an der "Inselklause" sah zuletzt nicht mehr besonders schick aus. Man musste beinahe Angst haben, sich unterzustellen.

Manfred Fattler und seine Gruppe zeigten nun, dass sie bereit sind, sich richtig zu schinden, denn ein Zuckerschlecken war diese Aufgabe wirklich nicht. Doch nun steht das Wartehäuschen wieder gerade, auch das Dach ist beinahe fertig gedeckt, die verfaulten Bretterwände wurden durch neue ersetzt. "Wir werden auch den Rest noch neu streichen, dazu kommen neue Sitzbänke hinein", so Gerd Schneider.

Mit vier Leuten waren die AfS-Helfer am Donnerstag noch am frühen Abend dabei, dem Häuschen wieder ein nettes Aussehen und dazu vor allem wieder Funktionalität zu verleihen. Neben Fattler und Schneider hatten sich auch Alex Ganter und Simone Schöntges eingefunden.

Die fleißigen Helfer sind sicher, dass sie bis zum Ende der Schulferien ihr Werk vollendet haben. Außerdem stellt das Wartehäuschen jetzt wie vorher auch einen Blickfang dar. Im Gegensatz zum vorherigen Zustand ruht der Blick aber diesmal gerne darauf und nicht mit Entsetzen. Zum Teil waren bei dieser Renovierung bis zu zehn Leute der Initiativgruppe im Einsatz. 

 


SÜDKURIER vom 27.08.2010

Bushäusle wird wieder dicht

 Die Resonanz hierauf ist bisher durchweg positiv. Manfred Fattler, Sprecher der Initiativgruppe, spricht von vielen Schreiben, E-Mails und persönlichen Kontakten, die der Gruppe zeigen, dass sie das Richtige tun und dass ihre Arbeit gut ankommt.

Als neues Projekt haben sie sich nun des Buswartehäusles an der Bushaltestelle „Inselklause“ angenommen. Dieses stand zuletzt krumm und schräg auf seinem Fundament, das Dach war nicht mehr dicht, die Sitzmöglichkeiten waren stark eingeschränkt und das Innere lud auch nicht mehr wirklich zum Verweilen ein. „Es ist dringend renovierungsbedürftig“, betonte Hans Göppert, der sich das Häusle im Vorfeld angeschaut hatte. „Die Balken, auf denen es steht, sind morsch, die Verkleidung innen bröckelt aus und es gibt einfach viel zu tun.“ Also stellte die Firma Holzbau Göppert zunächst einmal das Holz zur Verfügung, um die morschen Teile auszutauschen. Fast ein Dutzend Helfer fand sich zum ersten Arbeitseinsatz ein und richtete das Häusle wieder gerade hin. Mit Manneskraft und kräftigem Drücken ging es der total aus dem rechten Winkel herausgedrehten Seitenwand an den Kragen, bis sich das Wartehäusle nun wieder in einem waagerechten Zustand befand.

 

Das Dach des Wartehäusles war undicht und wird nun neu gedeckt. Alles Arbeiten, die auf freiwilliger Basis von Schönwälder Bürgern geleistet werden.
Bild: Bild: Adam

 

 Eine schöne Geste am Rande der Aktivitäten: Ein Nachbar sah die freiwilligen Helfer und kam direkt mit einem Kasten Sprudel vorbei. „Diesen ehrenamtlichen Einsatz muss man würdigen, und wenn es nur mit einer flüssigen Erfrischung ist“, meinte der Anwohner. „Genau das sind die Gesten, die uns in unserer Arbeit bestärken“, betonte Manfred Fattler im direkten Anschluss.

Jetzt, da das Häusle wieder gerade steht, kann es an das Dach und die Innenverkleidung gehen. Die meisten, die beim Arbeitseinsatz dabei waren, zeigten sich schon etwas geschockt über den verwahrlosten Zustand des Häusles. „Es wundert uns schon, dass hier nicht schon früher etwas gemacht wurde.“ Aber genau deshalb haben sie sich zusammengetan. Hand in Hand gehen die Renovierungsarbeiten voran. Es ist daran gedacht, auch einen gescheiten Boden in das Wartehäusle zu legen, damit man wegkommt von dem dreckigen und oft nassen Boden.

Die Arbeiten der Initiativgruppe kommen daher dieses Mal besonders auch den Kindern aus dem Außenbezirk zugute, die bei Wind und Wetter dort warten, bis der Bus sie abholt. Gleichzeitig profitieren davon natürlich auch alle Anwohner, die mit dem Bus fahren oder aber auch Gäste und Wanderer, die sich ab und zu dort unterstellen.

Insgesamt wird der Arbeitsaufwand auf 70 bis 80 Stunden geschätzt. Die Kostenschätzung von Hans Göppert beläuft sich auf rund 1000 Euro. Manfred Fattler hatte hierfür in der jüngsten Zusammenkunft der Initiativgruppe grünes Licht gegeben. „Das Geld werden wir irgendwie zusammenbekommen“, so der Sprecher der Gruppe. Auch Gemeinderat Adalbert Oehler, der bei der Sitzung der Aktivgruppe anwesend war, stimmte dem zu und meinte: „Das ist allemal günstiger, als es komplett abzureißen und was Neues zu bauen.“

Das Wartehäusle ist aktuell aber nicht das einzige Thema, das angegangen wird. Im Bereich der „Bux“ wurde das Geländer gestrichen, das sich in der Verbindung vom Landschaftspark in Richtung Wanderweg zur Inselklause befindet. Es nimmt die Farben der Geländer im Dorf auf und gibt damit ein einheitliches Bild wieder. „Wir haben noch viel vor uns“, betont Manfred Fattler, der aber insbesondere bei der Bereitschaft der vielen freiwilligen Helfer künftigen Projekten positiv entgegen- blickt. „Wenn das so weitergeht, dann können wir in Schönwald noch viel bewegen“, so die rosigen Aussichten des Sprechers der Initiativgruppe.

 


 

SÜDKURIER vom 7.08.2010

Aktivgruppe möbelt Buswartehaus auf

Schönwald – Die Initiativgruppe „Aktiv für Schönwald“ will nicht nur Verschönerungen im Dorf bewerkstelligen, die den Gästen ins Auge fallen. Sie möchten auch Dinge bewerkstelligen, die den Schönwäldern selbst zugute kommen.

 

Insbesondere für die Kinder und Schüler der Außenbezirke von Schönwald
ist das Buswartehäusle bei der Inselklause ein wichtiger Ort, wenn es an das
Warten auf den Bus geht.

Bild: Adam 
 

Deshalb ist das nächste Projekt das Buswartehäusle oberhalb der Inselklause. Dieses soll komplett saniert werden.

„Das Wartehäusle ist verwahrlost und dreckig. Gescheit sitzen kann man nicht mehr und das hintere Dach ist auch sanierungsbedürftig“, fasst Hans Göppert den Zustand des Wartehäusles kurz zusammen. Er hat sich vor Ort umgeschaut und auch eine erste Kostenschätzung gemacht. „1000 Euro bräuchten wir für das Material“, schätzt er. Die Arbeitskraft der Aktivgruppe natürlich nicht mit eingerechnet.

Manfred Fattler gab hierfür grünes Licht. „Das Geld werden wir irgendwie zusammenbekommen“, so der Sprecher der Gruppe. Auch Gemeinderat Adalbert Oehler, der bei der Sitzung der Aktivgruppe anwesend war, stimmte dem zu und meinte: „Das ist allemal günstiger als es komplett abzureißen und was Neues zu bauen.“

Zunächst will Hans Göppert nun das Häusle wieder gerade hinstellen und die morschen Holzkeile austauschen. Ein Vorschlag aus der Runde war, die Holzkeile, die als Auflage für das Häusle dienen, durch Kalksandsteine zu ersetzen. „Das hält besser und sieht sicher auch gut aus."

Hans Göppert richtet dann das komplette Material hin und braucht Leute, die den Rest machen. Hierzu erklärten sich in der Zusammenkunft fünf Einwohner Schönwalds bereit. „Wir wollen das relativ zügig durchziehen“, war die einhellige Aussage. Göppert schätzt den Arbeitsaufwand auf 70 bis 80 Stunden. Schließlich kam noch die Idee auf, den Boden mit Betonplatten auszulegen, dass man wegkommt, von dem Dreck, der im Wartehäusle herrscht.

Nächstes Thema der Aktivgruppe war die Bank vor dem Hallenbad, die sich bislang um den dort stehenden Baum schmiegte. Diese wurde abmontiert und sollte ursprünglich weggeworfen werden, da sie kaputt sei. Manfred Fattler hatte sich die Bank angeschaut und ist zu dem Entschluss gekommen, dass eine Sanierung mit relativ geringen Kosten machbar sei. „Viele Leute haben sich darüber aufgeregt, dass die Bank weggekommen ist“, so Fattler. Zudem nützen nun einige Autofahrer den frei gewordenen Platz, um direkt vor den Türen des Hallenbades zu parken. „Das sollte verhindert werden“, waren sich alle einig.

Ein großer Aspekt der Zusammenkunft war der Eingang zum neu gestalteten Rathaus. Viele finden die hohe Steinmauer als zu wuchtig und unpassend. Hier sprach Manfred Fattler jedoch ein Thema an, das grundlegender Natur ist. „Die Bürger von Schönwald interessieren sich nicht dafür, was im Gemeinderat passiert. Jeder hätte die Gelegenheit gehabt, sich in einer der öffentlichen Sitzungen zu äußern und seine Bedenken zu schildern.“ Im Nachhinein könne man eh nichts mehr gegen dieses Bauwerk machen.

Adalbert Oehler versuchte die Anwesenden davon zu überzeugen, erst einmal abzuwarten, wie die Mauer aussieht, wenn alles fertig ist. „Am Friedhof haben auch alle gescholten, wie der Gemeinderat diese Mauern genehmigen konnte. Heute, wo die entsprechende Bepflanzung vorhanden ist, meckert niemand mehr darüber!"

 
  

 Schwarzwälder Bote vom 15.07.2010

 

 


SÜDKURIER vom 15.05.2010

Geländer blitzt wieder

Freiwillige Helfer starten zweite Aktion von „Aktiv für Schönwald“

 

 

 

Schönwald (rib) Die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ (AfS) knüpft sich derzeit die Geländer rund um die Kirche vor. In Arbeitseinsätzen werden sie komplett abgeschliffen und entrostet. Mit vier Helfern startete Vorsitzender Manfred Fattler die Geländersanierung. Neben den Vorbereitungen für den neuen Anstrich sind auch einige Reparaturarbeiten notwendig. Durchgerostete Teile und fehlende Streben will Manfred Fattler ersetzen und einschweißen.

Während Handlauf und Stützen in Bordeauxrot gestrichen werden, erhalten die Streben einen grauen Anstrich mit Glittereffekt. „Das sieht dann sehr elegant aus“, erklärte Manfred Fattler. Für die Streicharbeiten hofft er mit seinen Helfern auf einigermaßen beständiges Wetter. Zweimal müssen die Geländer gestrichen werden, um Wetterbeständigkeit und den vollen Farbeffekt zu erhalten.

Viel Unterstützung

Bei der Vorbereitung für das Projekt erhielt Fattler viel Unterstützung. Etwa 20 Personen, die bei den handwerklichen Tätigkeiten nicht mehr helfen können, aber auch Betriebe aus dem Dorf, sicherten der Bürgerinitiative Material- und Geldspenden für den Farbanstrich zu. „Fünf Leute sind gerade richtig“, sagt der Vorsitzende zur Helferanzahl am Einsatzabend. Schließlich muss jeder mit Gerät und Strom versorgt werden. Einziger Wermutstropfen ist derzeit das wechselhafte Wetter. Alle weiteren Termine will die AfS kurzfristig bekannt geben.

Die Bürgerinitiative AfS entwickelte sich aus dem Runden Tisch heraus und bündelt gezielt das bürgerschaftliche Bemühen die Heimatgemeinde attraktiver zu gestalten.

 


SÜDKURIER vom 24.03.2010 

Kinder basteln bunte Ostereier

Die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ startet ihre erste Aktion und bastelt Ostereier, die das Dorf verschönern sollen

Bild: Adam

Schönwald (wwa) Am kommenden Samstag sollen sie aufgehängt werden: übergroße Ostereier und Hoppelhasen, die überwiegend von Kinderhand hergestellt wurden. Der Heimatverein hat sich bereit erklärt, die Bürgerinitiative „Aktiv für Schönwald“ in ihrer ersten Aktion zu unterstützen. Und so trafen sich am Montagabend über ein Dutzend Kinder, die zusammen mit den Verantwortlichen des Heimatvereins wie auch der Bürgerinitiative bastelten.

„Wir sind froh, dass der Heimatverein den gleichen Vorsatz hat und Schönwald voranbringen möchte. Mit dieser Aktion legen wir den Grundstein für alle folgenden Aktionen, die unseren Ort schöner machen sollen“, so Manfred Fattler, der die Gruppe leitet.

„Unsere Kinder sind begeistert bei der Sache. Für sie zählt im ersten Schritt natürlich der Spaß an der Sache. Doch auch sie freuen sich, dass für ihren Ort etwas gemacht wird, an dem sie sich beteiligen können“, so Alex Zimmermann, Vorsitzender des Heimatvereins.

So saßen alle beisammen, hatten Schere, Kleber und viel Papier mitgebracht und bastelten große Ostereier und Osterhasen. Es sind keine echten Eier, sondern aus Papier ausgeschnittene, die verziert und bemalt und anschließend laminiert werden. Damit werden sie den Witterungsbedingungen standhalten können und über längere Zeit ein gutes Bild abgeben.

Voraussichtlich werden zwischen 200 und 300 solcher Eier und Hasen entstehen. Aufgehängt werden sie am Samstag ab 14 Uhr. „Wir werden damit den Platz vor der Kirche schmücken wie auch rund ums Wirtshäusle ein paar Bäume aufstellen und diese mit dem gebastelten und stilisierten Osterschmuck verzieren“, schildert Manfred Fattler die weitere Planung.

Adalbert Oehler war als Vorsitzender des CDU-Ortsvereins, Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter am Montag auch mit dabei. Ihn freut es, dass die Idee des runden Tisches nun schon die ersten Früchte trägt. „Wenn die Bürgerinitiative so weiter geht und jetzt richtig Fahrt aufnimmt, werden wir viel für Schönwald erreichen können“, freut sich Oehler.

 


 

SÜDKURIER vom 19.03.2010

Fattler vertritt neue Bürgerinitiative

 

Runder Tisch nennt sich jetzt „Aktiv für Schönwald“

Bild: Maria Kienzler

Schönwald (kim) Der runde Tisch, der sich kürzlich unter der Leitung von Gemeinderat Adalbert Oehler zum zweiten Mal im Gasthaus Schwarzwaldtanne traf, fällte wichtige Entscheidungen. Nach längerer Diskussion unter den rund 30 engagierten Schönwäldern wurde der ehemalige Gemeinderat Manfred Fattler als Verantwortlicher für die Gruppe gewählt. „Schönwald liegt mir am Herzen und ich will dafür kämpfen, dass Dinge angepackt werden, die unseren Ort bereichern“, versicherte Fattler unter großem Beifall, als er sich für das Vertrauen seiner Mitbürger bedankte.

Der Runde Tisch legte sich außerdem einen neuen Namen zu. „Aktiv für Schönwald“ wird die Bürgerinitiative in Zukunft heißen.

Alexander Zimmermann, der Vorsitzende des Heimatvereins, versprach, ab Ostern die Antoniuskirche wieder anzustrahlen, so wie es vor der Renovierung üblich war. Seine Frau Christine machte den Vorschlag, mit der Jugendgruppe des Heimatvereins wetterfeste Ostereier aus Karton zu basteln. Diese sollen die Bäume auf dem Dorfplatz als Farbtupfer schmücken. Am 22. März wird in der Aula gebastelt und am 27. März werden die Ostereier aufgehängt. Auch der Aktivkreis ist eingeladen, dabei zu helfen.

Die Gruppe „Aktiv für Schönwald“ vereinbarte darüber hinaus regelmäßige Treffen und zwar an jedem ersten Montag im Monat. Da dieser im April ein Feiertag ist, findet das nächste Treffen dann erst am Dienstag, 6. April, um 20 Uhr statt

 


SÜDKURIER vom 08.03.2010 

Gemeindepolitik: Runder Tisch wird fortgesetzt

Schönwald (flu) Nach der außerordentlich gut besuchten Gründungsversammlung soll in Schönwald der „Runde Tisch“ fortgeführt werden. Wie Adalbert Oehler betont, sollen dadurch „interessierte Bürger zusammengebracht“ werden, denen die Zukunft Schönwalds am Herzen liegt.

Schönwald (flu) Nach der außerordentlich gut besuchten Gründungsversammlung soll in Schönwald der „Runde Tisch“ fortgeführt werden. Wie Adalbert Oehler betont, sollen dadurch „interessierte Bürger zusammengebracht“ werden, denen die Zukunft Schönwalds am Herzen liegt. Dabei soll die neue Einrichtung keine Konkurrenz zum Gemeinderat sein, sondern diesem im Gegenteil Ideen und Anregungen liefern. Kritische Stimmen seien natürlich ebenso erlaubt. Die nächste Zusammenkunft ist am Freitag, den 12. März um 20 Uhr in der „Schwarzwaldtanne“.

 


 SÜDKURIER vom 26.01.2010 

Runder Tisch macht weiter

Schönwald – Beim ersten Runden Tisch im Gasthaus Schwarzwaldtanne ließ Adalbert Oehler keinen Zweifel daran, dass die CDU in Zukunft nicht mehr einladen werde. Es sei die Absicht der Schönwälder Christdemokraten, dass ein lebendiger Bürger-Stammtisch entstehe, der parteiunabhängig sei und von den Einheimischen getragen werde, denen ihr Heimatort am Herzen liege. Auf Wunsch der Anwesenden aber erklärte er sich bereit, zum nächsten Runden Tisch über das Mitteilungsblatt und die örtliche Presse einzuladen. „Ich mache das aber als Privatmann“, stellte der Bürgermeister-Stellvertreter klar. Er hoffe, dass sich in Zukunft jemand für diese Aufgabe finden werde, denn das neue Gremium, das für alle offen ist, solle dem Gemeinderat wertvolle Ideen und Anregungen zur Belebung des Dorfes liefern.

Als nächster Termin wurde Freitag, der 12. März, vereinbart. Treffpunkt ist wieder die Schwarzwaldtanne. (kim

 


 

SÜDKURIER vom 11.01.2010

„Runder Tisch“ startet

Schönwald – Im Gemeinderatswahlkampf 2009 hat die CDU Schönwald versprochen, in 2010 die Initiative zu ergreifen und einen „Schönwälder Runden Tisch“ ins Leben zu rufen. Dieser Versuch startet am Freitag, 22. Januar 2010, um 20 Uhr im Gasthaus „Schwarzwaldtanne“. Die Absicht dahinter: Der „Runde Tisch“ soll interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen, denen die Zukunft des Ortes am Herzen liegt.

 

Der „Runde Tisch" soll keine Konkurrenz zum Gemeinderat sein. Er soll diesem wertvolle Ideen und Anregungen liefern, soll aber auch kritischen Stimmen nicht verschlossen sein. Die Unterstützung könnte ideell, finanziell oder aber auch „mit eigener Muskelkraft“ erfolgen.

Die CDU könnte sich vorstellen, dass der „Runde Tisch“ bald parteiunabhängig und in eigener Verantwortung tätig sein wird. Geplante Themen sind daher für das erste Treffen „Unser Ortsbild verschönern“ und „Wie geht's weiter mit dem Runden Tisch?“

 

 

 

 

  

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